Seite wählen
Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Um mein Ziel der finanziellen Freiheit langfristig zu erreichen, will ich meine Einkünfte verbessern. Das wird wohl ein langer Weg, mit vielen kleinen Puzzleteilen. Mein aktuelles Vermögen hält sich in Grenzen, und um sinnvolle Investments zu tätigen und meine Sparquote zu erhöhen, schaue ich mich aktuell nach alternativen, wenn immer möglich passiven, Einkommenströmen um. 

Dabei bin ich auf das „T-Shirt Business“, oder auch Print on Demand gestossen. 

Ich habe mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt und will hier meine Erkenntnisse teilen. 

Zuerst, was ist Print on demand? 

Print on demand bedeutet, dass das Produkt in digitaler Form vorliegt, bis zu dem Moment, in dem eine Bestellung ausgelöst wird. Nach Auslösung der Bestellung wird die Ware hergestellt und an den Kunden versandt. 

Nun drucke ich natürlich selber keine T-Shirts bei mir im Keller. Das wäre ja nicht die Idee eines passiven Einkommens, bei dem meine Zeit von meiner Arbeit abgekoppelt ist. Diese Arbeit übernehmen spezialisierte Unternehmen. Von mir kommt nur das Design – und je nach gewähltem Modell der Betrieb des Onlineshop und damit verbunden das Marketing. 

Und nein. Um Shirt-Designs anbieten zu können, musst du kein Grafiker sein. Man kann sich beispielsweise auf Fiverr für wenig Geld Designer anheuern, welche einem für wenig Geld beeindruckende Designs erstellen. 

Welche Modelle gibt es? 

Marktplatzseiten

Du erstellst (oder kaufst bei einem Designer) ein Design. Dieses lädst du auf den Seiten der Marktplatzbetreiber hoch und dieser bietet deine Designs auf seinen Produkten zum Verkauf an. Wird dein Designs gekauft, erhältst du eine Provision und der Kunde sein Shirt. It’s that simple. 

Die bekanntesten Player hierfür sind wohl Spreadshirt oder die Plattform von Amazon (Merch by Amazon)

Im eigenen Shop

Du erstellst mit Hilfe einer Shopsoftware (beispielsweise Shopify*) einen kleinen Onlineshop. Shopify bietet die Möglichkeit der Integration von Print on Demand Anbietern. Du erstellst deine Designs und definierst die Produkte beim PoD-Anbieter (z.b. Printful). Diese werden automatisch in Shopify übertragen. Weiter definierst du deine Preise, Zahlungsmethoden, Shipping, und schon kann es los gehen. Nun brauchst du nur noch Kunden… Hier macht es natürlich Sinn, sich eine klare Nische zu definieren. Spruchdesigns für Fussballfans, Katzenshirts oder Shirts für Informatiker die frisch Vater geworden sind. You name it. Es gibt für alles einen Markt. Je spezifischer die Nische, desto leichter lässt sie sich ansprechen. 

Das ist natürlich etwas komplizierter, aber du gehst nicht in der Masse der hunderttausenden von Designs auf den Marktplätzen unter. Du kannst die Kundschaft selber beinflussen, gezielt werben. Und du fühlst dich wie ein kleiner Unternehmer. Immerhin hast du ja deinen eigenen Onlineshop. 

Plantero – der Nischenshop für Pflanzenliebhaber 

Gut, ich habe mich eingelesen, Videos geschaut, mir ein wenig die Nacht um die Ohren geschlagen und mir überlegt, wo ich vielleicht schon ein wenig Vorarbeit geleistet habe, ohne das ich es wusste. Ich habe mir vor einigen Monaten einen Instagram-Kanal zum Thema Zimmerpflanzen erstellt und gesehen, wie gross und auch ein wenig verrückt diese Community ist. Habe mich hingesetzt, Photoshop geöffnet, ein paar coole Designs erstellt. Einen Shopify-Shop eröffnet und mithilfe von Printful meine Shirts und Taschen gestaltet. 

Voila: 

plantero.store

Screenshot 2020 04 13 03.06.56

Und nun? 

Wie die Erstellung im Detail funktioniert hat, meine Erfahrungen mit den beiden Anbietern Shopify und Printful, wie ich meine Designs mache, welche Wege es gibt das auszulagern oder zu vereinfachen, oder auch ob ich damit überhaupt Geld verdiene… Um das soll es hier in Zukunft auch gehen. Das Internet sagt, kein Problem, damit wird jeder Millionär. 

Zu Beginn werde ich mir sicherlich die Mühe machen und alle Designs selber erstellen. Aber sobald die ersten Einnahmen fliessen (sollten), werde ich weitere Designs über Fiverr erstellen lassen. Ich habe dort super Erfahrungen gemacht. Beispielsweise das Logo von PlanBesser hat mich dort fünf Dollar gekostet, und ich bin super zufrieden damit. 

Ich werde euch also mit auf meinen Weg zum Millionär nehmen. Oder euch zeigen, das es doch nicht so einfach ist. Wir finden es gemeinsam heraus!