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Wie Sport dich erfolgreicher macht

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Warum machen so viele erfolgreiche Menschen Sport? Klar, der Ausgleich zur Arbeit, könnte man sagen. Aber daneben lernt einem der Sport so viel, was man im Leben anwenden kann. Im Beruf, im Privaten, in Beziehungen oder Freundschaften. 

Kann man Erfolg lernen? 

Ich würde sagen: Ja. Ein Mittel dazu, zeige ich dir hier. Sport hat unglaublich viele Effekte. Du lebst länger und gesünder, fühlst dich fitter. Er verbessert deine Haltung und damit die Art, wie andere Menschen dich wahrnehmen. Es räumt deinen Kopf auf. Und er lehrt dich Lektionen fürs Leben: 

Erfolg kommt durch Beständigkeit

Niemand gewinnt ein Rennen, nur weil er per Zufall ein guter Läufer ist. Erfolg kommt durch harte, beständige Arbeit. Es sind die Stunden im Schwimmbad, in denen du die Kacheln am Beckenboden zählst, die kalten und nassen Tage im Wald, all die Stunden die niemand sieht. Bleib dran, sonst fällst du zurück. Das heisst nicht, dass du das ganze Leben dasselbe machen musst. Aber wenn du in einem Gebiet etwas erreichen willst, bedingt dass Arbeit. Lerne, lies, bleib dran, sonst wird das nichts.

Plane. Sonst bleibt dein Ziel ein Traum

Um im Sport etwas zu erreichen brauchst du einen Plan, einen Trainingsplan. Und genau so ist es im Leben. Willst du wirklich etwas erreichen, braucht es dafür Meilensteine und Strategien. Planlos etwas erreichen ist eher unrealistisch. So hat jedes erfolgreiche Unternehmen eine Strategie, die auch regelmässig überprüft wird. Daraus werden Ziele abgeleitet, heruntergebrochen und ihre Umsetzung regelmässig überprüft. Frage dich regelmässig, wo du hin willst. Überlege, wie du da hin kommst, was es dazu braucht, schreibe es auf und zieh es durch.

Arbeite an den Grundlagen

Ein guter Läufer trainiert vielleicht 5% oder weniger in seinem Wettkampftempo. Kein Gewichtheber hebt in seinem Training immer sein Maximalgewicht. Nein, das macht er nur im Wettkampf. Einen Grossteil seines Trainings verbringt er im sogenannten Grundlagenbereich. Das gilt überall: verbringe mehr Zeit damit, die Grundlagen zu festigen.

Fang klein an.

Wenn du einen Marathon laufen willst, wirst du nicht am ersten Tag einfach so 42 Kilometer rennen können. Beginne mit 500 Meter. Dann mit einem Kilometer. Dann fünf. Fange klein an und skaliere dann langsam, dafür beständig nach oben.

Lerne Demut

Sport führt dir immer wieder vor Augen, wo deine Grenzen sind. Bewegst du dich über diese Grenzen hinaus, wirst du Schmerzen haben, nicht mehr weiterkommen, dich verletzen oder ausbrennen. Willst da wachsen, musst du die Grenzen langsam verschieben. Willst du sie zu schnell verschieben, fällst du zurück. Alles ist möglich, aber nicht passiert von heute auf morgen.

Erholung ist wichtig

Mindestens so wichtig wie die Leistung, ist die Zeit dazwischen. Wenn du denkst, immer auf dem gleichen Level Leistung bringen zu können, wirst du keine Fortschritte machen. Das gilt sowohl kurzfristig, mit regelmässigen trainingsfreien Tagen – wie auch langfristig, mit längeren Phasen mit reduzierten Umfängen. Geniesse deine Freizeit, mach auch mal Urlaub. Da kommen die besten Ideen, und du hast danach wieder den Elan weiter zu machen.

Übernimm Verantwortung

Du bist für deinen Erfolg verantwortlich. Klar, du kannst dir Unterstützung holen, Tipps, einen Trainer. Aber arbeiten, trainieren und gewinnen musst du selbst. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: wenn du Erfolg hast, dann ist es dein Erfolg. Den kann man dir nicht wegnehmen. DU hast es selbst in der Hand. Nicht nur im Sport, sondern überall im Leben. Die Opferrolle, die Ansicht, dass die Welt dich aufhält, dass bringt dich nicht weiter.

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Und jetzt, lauf los!

Oder hebe Gewichte. Boxe. Nicht zu schnell, nicht zu weit, nicht zu hart. Stück für Stück. Dafür konstant. Aber mach dir diese Gedanken dabei einmal. Du wirst schnell feststellen, dass diese Lektionen stimmen. Und Sport auch noch viele weitere Vorzüge bietet. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Sport ordnet die Gedanken, wirkt ausgleichend und weißt dich gleichzeitig auch einmal in die Schranken, ohne dass die Konsequenzen existenziell sind – eine tolle Plattform um zu wachsen. 

Hast du dir diese Gedanken schon einmal gemacht? 

Elf Bücher, die dich (und mich) weiterbringen

Elf Bücher, die dich (und mich) weiterbringen

Erfolgreiche Menschen lesen Bücher. Punkt. Benjamin Franklin hat sie aufgestellt, Warren Buffet, Elon Musk oder Bill Gates machen es auch so: Sie investieren jeden Tag eine Stunde oder mehr in ihre Bildung, besser gesagt, sie lesen (oder lasen im Fall von Franklin) Bücher. 

Ja, ich lese auch. Aber nicht so viel, wie ich es eigentlich möchte. Der innere Affe findet Instagram und Twitter spannender.  

Das soll sich aber wieder ändern… Als Anstoss dazu, habe ich die besten Lektüren, die meiner Meinung nach für ein besseres Leben sorgen (können), hier zusammengetragen: 

Die meisten der nachfolgenden Bücher kannst du bei Audible auch hörten, beim Auto- oder Zug fahren, beim Kochen oder putzen:

Persönlichkeit und so: 

Die subtile Kunst des Daraufscheissens* von Mark Manson

Ein Selbstoptimierungsbuch, das dich nicht optimieren will. Finde dich damit ab, nicht perfekt zu sein, nein versuch es gar nicht erst. Manson will aber nicht, dass du auf alles scheisst. Sondern er hilft dabei herauszufinden, wo es sich lohnt seine Energie einzusetzen und wo nicht. In Zeiten von Influencern und all den ach so tollen Erlebnissen, die dir dein Instafeed an den Kopf wirft, findet das Buch einen Weg zu zeigen, was es braucht, um ein glückliches und zufriedenes Leben mit dem zu führen, das man hat. Ein Weg zu der Frage, was man eigentlich will. Eine Hilfestellung um Ballast abzuwerfen.  

Das Kind in dir muss Heimat finden* von Stefanie Stahl 

Dieses Buch… naja, wie soll ich sagen… es wurde mir von einem Paartherapeuten empfohlen. Heck, i am far away from perfect… Also war ich halt auch schon mal bei eben genanntem Therapeuten. Aber lassen wir das… 

Stefanie Stahl zeigt auf eindrückliche, bildhafte Art, dass wir zwar ein Produkt unserer Kindheit sind, aber dass es Wege und Strategien gibt, mit unseren Urängsten und Automatismen umzugehen. Ja, sie sprich von Schatten- und Sonnenkindern, davon mit eben diesen Frieden zu schliessen. Das ist auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam, oder wirkt esoterisch… Aber wer sich darauf einlässt, findet in diesem Buch Antworten und Lösungen auf viele Probleme oder Schwierigkeiten und Wege aus den Löchern, in denen jeder von uns schon einmal war. 

Schnelles Denken, langsames Denken* von Daniel Kahneman

Wissenschaft war nie einfacher zu lesen. Jedes Kapitel handelt von einem Forschungsergebnis, aber das Buch ist leicht zu lesen und frei von Wissenschaftsjargon. Von Selbstüberschätzung, Gedankenexperimenten, der Unterschätzung des Zufalls und noch viel mehr. Ein Werk, das hilft, die eigenen Denkfehler aufzudecken, sich selbst nicht zu wichtig nehmen, aber auch sich vor (unbewussten) Fehlern anderer zu schützen. 

Bücher lesen

Arbeit, Produktivität und Geld

Die 4-Stunden Woche* von Timothy Ferriss

Wenn du sowieso schon hier gelandet bist, könnte die 4-Stunden Woche genau für dich sein.  Die 4-Stunden Woche ist so etwas wie ein grober Fluchtplan aus dem Hamsterrad. Nein, nicht alles, was Ferris beschreibt ist einfach kopierbar und er bleibt oft vage. Auch arbeitet er selber 60 Stunden pro Woche (wie er selbst sagt). Aber die 4-Stunden Woche kann den Samen pflanzen, der den Antrieb dazu gibt unser Leben und wie wir unsere Arbeit leisten zu hinterfragen und zeigt Möglichkeiten auf, etwas zu verändern.  

Das 80/20 Prinzip* von Richard Koch

Mehr Erfolg mit weniger Aufwand, lautet das Versprechen. Ja, das Pareto-Prinzip ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aber wissen, dass zwanzig Prozent Input für achtzig Prozent Output verantwortlich sind und die restlichen achtzig Prozent Input vielleicht verschwendete Energie sind, ist das eine. Richard Koch zeigt aber spezifische Anwendungen in Beruf, Selbständigkeit, Freizeit und Familie. Nein, auch hier bekommen wir keine fertige Managementstrategie. Dafür aber Hilfestellung zumindest einzelne Bereiche unseres Lebens zu vereinfachen, unsere Energie am richtigen Ort einzusetzen und sie nicht zu verschwenden. 

Der reichste Mann von Babylon* von George S. Clason

„‚Der reichste Mann von Babylon‘ bringt die Geheimnisse des Aufbaus von Wohlstand auf den Punkt – kein anderes Buch über Finanzen hat soviel bewegt!“  – Bodo Schäfer

Clason bringt unterhaltsam, aber doch zum Nachdenken anregend, die Grundsätze des finanziellen Erfolgs auf Papier. Die Blütezeit Babylons liegt über 8000 Jahre zurück. Aber die elf Parabeln des Buches haben nicht an Wahrheit verloren. Es zeigt spannend die finanziellen Grundsätze, die wir alle verstehen sollten, auf. 

Rich Dad, Poor Dad* von Robert Kiyosaki

Zwei Vaterfiguren, zwei unterschiedliche Wege, mit Geld umzugehen. Der Eine verdient gut, ist gut ausgebildet, aber mit Geld, da kann er nicht besonders gut. Der Andere kommt aus einfachen Verhältnissen, ohne gute Bildung. Aber Letzterer verfügt über einen gesunden Umgang mit Finanzen und hilft dem Protagonisten, das richtige Mindset im Umgang mit Geld zu finden. Den Weg 1:1 umzusetzen, wird in der Schweiz oder im deutschsprachigen Raum so nicht klappen, da Immobilien hier teurer sind und viel mehr Eigenkapital mitgebracht werden muss. Aber wer die Message des Buches versteht, für den wird der Weg zur finanziellen Freiheit verständlicher. Ein Buch, das in der Schule neben Kant und Kafka auch behandelt werden sollte. 

Der Weg zu finanziellen Freiheit* von Bodo Schäfer

Und gleich noch einmal in die gleiche Kerbe. Aber noch ein wenig extremer. Sieben Jahre Verzicht und harte Arbeit. Dafür ist man nachher Millionär. Und kann, wenn man es schlau macht, von den passiven Erträgen des angehäuften Gelds leben. Einfach verständlicher Finanzunterricht, von einem, über den jeder Finanzblogger oder -youtuber schon einmal berichtet hat. Die 300 Seiten werden wohl nicht deine ganze Einstellung von Heute auf Morgen ändern – sollen sie vielleicht auch gar nicht. Aber das eine oder andere wird hängen bleiben, versprochen. 

Sonst so: 

1000 Places to see before you die* von Patricia Schultz

Fast 1200 Seiten Fernweh, Inspiration und Futter für Gedankenreisen. Nein, kein Reiseführer, eher ein Standardwerk für Menschen, die die Welt sehen wollen. 

Die Welt ist ein Buch – wer immer zuhause bleibt, sieht nur eine Seite davon. 

Patrizia Schulz hilft dabei, zumindest einen Eindruck all der anderen Seiten dieses Buches zu bekommen. 

Eine kurze Geschichte der Zeit* von Stephen Hawking

Der bekannteste und vielleicht einflussreichste Physiker unserer Zeit versucht in diesem Buch den Weg vom Urknall bis heute zu beschreiben. Und es klappt erstaunlich gut. Bis auf eine Ausnahme verzichtet Hawkin auf mathematische Herleitungen oder ähnliches, sondern erklärt, wie die Welt und der Mensch entstanden sind. 

Eine kurze Geschichte der Menschheit* von Yuval Noah Harari

Wie der Mensch wurde, wo er ist. Harari fängt da an, wo Hawking aufhört. Aber er geht das nicht einfach nur historisch an – obwohl er Geschichtsprofessor ist – sondern erklärt, dass Geld nur funktioniert, weil wir daran glauben. Wie soziale Strukturen entstehen, welche Wechselwirkungen Religionen und Kulturen zueinander haben. Die kurzweiligste, lehrreichste Geschichtsstunde. Auch für die, die mit Geschichte nicht viel anfangen können. Wenn ich nur ein einziges Buch empfehlen dürfte, es wäre eine kurze Geschichte der Menschheit!

Wissen ist Macht. Und lesen bildet. Fast alle erfolgreichen Menschen lesen überdurchschnittlich viel. Vielleicht ist das eine Scheinkorrelation – aber das würde mich erstaunen. Es fördert die Auffassungsgabe, bietet Gesprächsstoff und lässt einem die Sicht auf die Dinge aus anderen Blickwinkeln sehen. Aus Blickwinkeln von Menschen, die ihr Fach beherrschen. 

Wenn Lesen nicht so deins ist, findest du alle Bücher auch bei Audible: 

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