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80/20 – Pareto funktioniert auch beim Laufen

80/20 – Pareto funktioniert auch beim Laufen

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse erfordern mit 80% des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit. 

Wie Sport erfolgreich macht, das haben wir bereits besprochen. Aber wie werden wir im Sport erfolgreich? Oder: warum klappt es dort einfach nicht mit dem Erfolg? 

Was machen wir denn falsch? 

Beim Laufen, oder grundsätzlich im Ausdauersport, verhält es sich unter der Eilte sehr ähnlich. Sie trainieren 80% der Zeit sehr (für ihr Verhältnis) langsam. Mit tiefem Puls – so dass sie dabei problemlos ein ganzes Gespräch führen können. Ewas, das Gelegenheits- oder Hobbyläufer nicht machen – und sie damit von der Elite unterscheidet. Der Gelegenheitsläufer läuft immer schnell. No pain, no gain. 

Schlimmer noch – nicht nur werden die langsamen Einheiten zu schnell oder zu fordernd geleistet. Nein, die Einheiten die wirklich schnell sein sollten, für die fehlt dann die Kraft. So trainieren Amateure oft im Graubereich zwischen Ausdauer und Schnelligkeit. Das verhindert den Aufbau einer soliden Ausdauerbasis (langsames Training) und dem schneller werden (Training am Limit oder knapp darunter). Weiter steigt die Anfälligkeit für Verletzungen, die bei einem sehr langsamen Training viel tiefer wäre. Wir sind oft müde, ausgebrannt und verlieren vielleicht sogar den Spass am Sport. 

Die dauernd hohe Intensität bedeutet kontanten Stress für unseren Körper. Die Regenerationszeit verlängern sich und wir schaffen es nicht mehr, den Stress in Fitness umzuwandeln. 

Und wie geht’s besser? 

Mit dem 80/20 Ansatz sinken nicht nur diese Risiken, nein – wir werden wirklich besser. Auch wenn langsam laufen oder fahren, schwimmen oder rudern nicht auf den ersten Blick wirkt, als würde es Sinn machen. Eine Studie des Journals of Sports Physiology and Performance veröffentlichte eine Studie, in der die eine Gruppe nach der 80/20 Regel trainierte, die andere Gruppe in mittlerer und hoher Intensität. 

Für die ganz Interessierten, hier etwas wissenschaftliche Literatur dazu: 
Seiler & Tonnessen in Sportscience 13, 2009

Am Ende des zehnwöchigen Projektzeitraums liefen die Sportler der 80/20-Gruppe die 10-Kilometer im Durchschnitt 41 Sekunden schneller als die Athleten der Kontrollgruppe.

Wenn du mit einer Puls-Uhr unterwegs bist, könnte dein Training in etwa so aufgeteilt sein:

Zonen

Zone 1: Du sollst dich wirklich noch unterhalten können. Ein Tempo, dass du den ganzen Tag laufen könntest, ohne umzufallen. Das erhöht die aerobe Fitness, lehrt den Körper Fett als Energiequelle zu nutzen und lernt den Körper, weite Strecken zu laufen. Je grösser das Fundament, desto Rösser das Haus, dass du im Anschluss darauf stellen kannst. 

Zone 2: Die Tempoläufe. Wahrscheinlich genau das Tempo, welches viele Läufer anschlagen, wenn sie ohne Plan joggen. Angenehm hart. Sie erhöhen die Latatschwelle und helfen dir schnelle Läufe länger auszuhalten. Aber sie sind für den Körper sehr anstrengend uns sollten nur sparsam eingesetzt werden. 

Zone 3: Hoch intensive Läufe: „All out“. Sie tun weh, sind über dem was sich gut anfühlt – aber sie machen schneller. Gezielt, sparsam und auch nicht das ganze Jahr über.  

Hat deine Puls-Uhr 5 Zonen? Dann wäre es etwa: 
Zone 1+2 = Zone 1
Zone 3+1/2 der Zone 4 = Zone 2 
Zone 4+5 = Zone 3

Zusammengefasst:

  • weniger Verletzungen
  • schnellere Erholung
  • grössere aerobe Basis: weiter Laufern ohne müde zu werden
  • mehr Spass, weniger Stress
  • Erfolg garantiert 

Der Tipp zum Schluss: 

Führe Buch. Sonst wird es schwierig sich daran zu halten. Das muss nicht unbedingt ein Notizbuch sein. Nutze Strava, oder eine Laufapp wie Nike Run Club, eine Polar, Garmin oder Suunto-Uhr, die Apple-Watch, irgend etwas um deine Läufe aufzuzeichnen. Es hilft dir nicht nur, in der richtigen Geschwindigkeit zu laufen, nein, es macht auch deine Fortschritte sichtbar. 

Und jetzt: hör auf zu prokrastinieren, steh auf, zieh die Schuhe an und geh laufen! Los!

Buchtipp zum Thema: 80/20 Running von Matt Fitzgerald 

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Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Schritt vier meines Plans zur finanziellen Freiheit ist, passive Einkommensquellen aufzubauen. Sind wir ehrlich – Einkommen ist nie ganz passiv. Du musst immer in Vorleistung gehen. Entweder finanziell, wenn du Geld investierst, oder mit deiner Zeit, indem du Beiträge oder Bücher schreibst, YouTube-Videos drehst, oder in diesem Beispiel hier: fotografierst. 

Ich fotografiere seit vielen Jahren. Mal mehr, mal weniger. Gestartet habe ich, etwas peinlich, als Partyfotograf. Aber vor den grandiosen iPhone-Kameras war das halt ein Ding. Seit da hatte ich immer eine Spiegelreflexkamera oder eine Spiegellose Systemkamera. Die Bilder, mit denen habe ich aber nie viel gemacht: Instagram, mal ein Fotobuch für eine (Ex-)Freundin, solche Dinge eben. 

Aber mit all der Ausrüstung, dem Wissen und den vielen Bildern auf meinen Festplatten kann man auch Geld verdienen. 

Geld mit Bildern verdienen? 

Ja! Es werden jeden Tag tausende von Bildern (gegen Geld) heruntergeladen. Viele Unternehmen beschäftigen schon lange keinen Hausfotografen mehr – schon gar nicht, wenn das gesuchte Bild vom anderen Ende der Welt kommen soll. Du findest Bilder von Stockagenturen auf Blogs, in Prospekten, in Zeitschriften, auf Buchdeckeln, in Geschäftsberichten, Firmenwebseiten, einfach überall. 

Es gibt viele Wege, mit Fotos Geld zu verdienen. Aber die niedrigsten Hürden bietet wohl die Stockfotografie. Du brauchst kein Studio, keine vollprofessionelle Ausrüstung, keine Kontakte und musst nichts selber verkaufen. Alles was du brauchst, sind hochwertige Bilder (die Stockagenturen prüfen sehr streng auf Qualität) und Motive, die jemand kaufen will. 

Hast du die Bilder erst einmal hochgeladen, bleiben sie dort verfügbar, werden weiter verkauft, ohne dass du etwas tun musst. Das Einkommen ist also passiv. Regelmässiges Uploaden hilft aber, deine Umsätze hoch zu halten. Aktive Fotografen werden meist besser gerankt.

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Ja, aber wie viel Geld? 

Jetzt ist es aber nicht so, dass dich ein Bild reich machen wird. Pro Verkauf kannst du mit 0.25$ – 2.50$ rechnen, je nach dem, welche Art Lizenz der Kunde kauft. Videos bringen übrigens deutlich mehr ein – Beträge um 20-50$ sind pro Verkauf keine Seltenheit. Gerade Drohnenvideos verkaufen sich gut. Die Bilder können aber unzählige Male gekauft werden, über Jahre immer und immer wieder. Ja, Qualität ist wichtig – aber Umsätze machst du hier mit der Menge an Fotos.

Der Reisebilder-Markt ist gut gesättigt. Viele digitale Nomaden bessern so ihr Budget auf. Meine Recherche sagt: mit einem Portfolio von 1000 Bilder ca. 100$ pro Monat. In anderen Gebieten, wie Menschen bei der Arbeit, sind es wohl auch mal 200-400$ im Monat, mit derselben Anzahl Bildern. 

Und wenn ich nicht nur Reisebilder verkaufen will? 

Shutterstock* (und auch die anderen Agenturen) informieren jeden Monat darüber, welche Art von Bildern sich gerade gut verkauft, in welchen Nischen ihnen noch Angebote fehlen. 

Zum Beispiel hier auf der Shotliste von Shutterstock. 

Hast du einen interessanten Beruf? Bilder aus der Industrie und der Arbeitswelt werden immer nachgefragt. Für einen Käser, Schlosser oder Winzer, der Beispielbilder seiner Arbeit zeigt, sehe ich hier grosses Potenzial. Aber nicht vergessen: wenn Menschen auf dem Bild zu sehen sind, müssen sie einen Model-Vertrag unterschreiben. 

Übrigens: Die Bilder gehören noch immer dir, die Rechte am Bild kann man nicht verlieren. 

Was brauchst du, um mit Stockfotos Geld zu verdienen? 

  1. Eine ordentliche Kamera. Das kann eine Systemkamera, eine DSLR oder im Notfall sogar ein Smartphone sein. 
  2. Du musst technisch einwandfreie Fotos machen können. Korrekte Belichtung, richtiger Fokus, ein gutes Auge und ein wenig Verständnis für Bildkompositionen. 
  3. Im besten Fall hast du bereits einen ganzen Haufen Bilder auf der Festplatte, willst in Kürze sowieso auf Reisen gehen und/oder du willst dich intensiv mit Fotografie auseinandersetzen. 
  4. Motivation. Du musst die Bilder auch bearbeiten – aber das gehört zum Fotografieren sowieso dazu – und sie bezeichnen und verschlagworten. 

Wenn du das alles hast und willst – go for it! 

Meine Kameraempfehlung für den Einsteiger in Foto und Film: Canon EOS M50
-> bei Amazon kaufen*

Für den ambitionierten Fotografen, der vielleicht mehr will: Canon EOS RP
-> bei Amazon kaufen*

Oder wenn es dazu noch in 4k filmen soll: Sony A7iii
-> bei Amazon kaufen*

Das passende Stativ: Rollei C5i
-> bei Amazon kaufen* 

Also gut – wo lade ich meine Bilder hoch?  

Es gibt fast so viele Plattformen wie Fotografen. Für den Anfang, um Erfahrungen zu sammeln, würde ich mich auf einige wenige fokussieren, der Aufwand für das Hochladen und Verschlagworten ist nicht ganz klein. Hier die grössten und bekanntesten Anbieter. 

  • Shutterstock* (Meine Empfehlung zum Einstieg) 
  • Adobe Stock 
  • Alamy
  • Getty Images 
  • und viiiele mehr

Lade deine Bilder hoch, gib ihnen aussagekräftige Titel, füge bis zu 50 Schlagwörter hinzu (mehr ist besser, du wirst mit vielen, aber auch aussagekräftigen Wörtern besser gefunden). Anschliessend werden deine Bilder von den Agenturen geprüft. Wenn Menschen im Bild sind, benötigst du einen Vertrag – diese Verträge sind auf den jeweiligen Seiten einfach zu finden. Auch Firmenlogos werden nicht akzeptiert. Die Agenturen sind in ihren Beurteilungen sehr streng. Ablehnungsraten von 20-50% sind keine Seltenheit. 

Und nun? 

Es ist wie überall im Leben. Geduld, Beharrlichkeit, Konstanz und auch etwas Freude sind nötig. Du wirst nicht über Nacht reich werden. Aber wenn du mit deinen Fotos, die du vielleicht sowieso hast, oder die du machst, weil dir das Fotografieren Spass macht, Geld verdienen kannst, ist das toll. 

Die Stockfotografie gibt dir eine tolle Basis, ein besserer Fotograf zu werden. Du kannst ausprobieren, üben, ohne gleich jemandem die Hochzeit zu versauen oder Kunden zu enttäuschen. 

Und, was machst du mit all deinen Urlaubsfotos? 

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Warum machen so viele erfolgreiche Menschen Sport? Klar, der Ausgleich zur Arbeit, könnte man sagen. Aber daneben lernt einem der Sport so viel, was man im Leben anwenden kann. Im Beruf, im Privaten, in Beziehungen oder Freundschaften. 

Kann man Erfolg lernen? 

Ich würde sagen: Ja. Ein Mittel dazu, zeige ich dir hier. Sport hat unglaublich viele Effekte. Du lebst länger und gesünder, fühlst dich fitter. Er verbessert deine Haltung und damit die Art, wie andere Menschen dich wahrnehmen. Es räumt deinen Kopf auf. Und er lehrt dich Lektionen fürs Leben: 

Erfolg kommt durch Beständigkeit

Niemand gewinnt ein Rennen, nur weil er per Zufall ein guter Läufer ist. Erfolg kommt durch harte, beständige Arbeit. Es sind die Stunden im Schwimmbad, in denen du die Kacheln am Beckenboden zählst, die kalten und nassen Tage im Wald, all die Stunden die niemand sieht. Bleib dran, sonst fällst du zurück. Das heisst nicht, dass du das ganze Leben dasselbe machen musst. Aber wenn du in einem Gebiet etwas erreichen willst, bedingt dass Arbeit. Lerne, lies, bleib dran, sonst wird das nichts.

Plane. Sonst bleibt dein Ziel ein Traum

Um im Sport etwas zu erreichen brauchst du einen Plan, einen Trainingsplan. Und genau so ist es im Leben. Willst du wirklich etwas erreichen, braucht es dafür Meilensteine und Strategien. Planlos etwas erreichen ist eher unrealistisch. So hat jedes erfolgreiche Unternehmen eine Strategie, die auch regelmässig überprüft wird. Daraus werden Ziele abgeleitet, heruntergebrochen und ihre Umsetzung regelmässig überprüft. Frage dich regelmässig, wo du hin willst. Überlege, wie du da hin kommst, was es dazu braucht, schreibe es auf und zieh es durch.

Arbeite an den Grundlagen

Ein guter Läufer trainiert vielleicht 5% oder weniger in seinem Wettkampftempo. Kein Gewichtheber hebt in seinem Training immer sein Maximalgewicht. Nein, das macht er nur im Wettkampf. Einen Grossteil seines Trainings verbringt er im sogenannten Grundlagenbereich. Das gilt überall: verbringe mehr Zeit damit, die Grundlagen zu festigen.

Fang klein an.

Wenn du einen Marathon laufen willst, wirst du nicht am ersten Tag einfach so 42 Kilometer rennen können. Beginne mit 500 Meter. Dann mit einem Kilometer. Dann fünf. Fange klein an und skaliere dann langsam, dafür beständig nach oben.

Lerne Demut

Sport führt dir immer wieder vor Augen, wo deine Grenzen sind. Bewegst du dich über diese Grenzen hinaus, wirst du Schmerzen haben, nicht mehr weiterkommen, dich verletzen oder ausbrennen. Willst da wachsen, musst du die Grenzen langsam verschieben. Willst du sie zu schnell verschieben, fällst du zurück. Alles ist möglich, aber nicht passiert von heute auf morgen.

Erholung ist wichtig

Mindestens so wichtig wie die Leistung, ist die Zeit dazwischen. Wenn du denkst, immer auf dem gleichen Level Leistung bringen zu können, wirst du keine Fortschritte machen. Das gilt sowohl kurzfristig, mit regelmässigen trainingsfreien Tagen – wie auch langfristig, mit längeren Phasen mit reduzierten Umfängen. Geniesse deine Freizeit, mach auch mal Urlaub. Da kommen die besten Ideen, und du hast danach wieder den Elan weiter zu machen.

Übernimm Verantwortung

Du bist für deinen Erfolg verantwortlich. Klar, du kannst dir Unterstützung holen, Tipps, einen Trainer. Aber arbeiten, trainieren und gewinnen musst du selbst. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: wenn du Erfolg hast, dann ist es dein Erfolg. Den kann man dir nicht wegnehmen. DU hast es selbst in der Hand. Nicht nur im Sport, sondern überall im Leben. Die Opferrolle, die Ansicht, dass die Welt dich aufhält, dass bringt dich nicht weiter.

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Und jetzt, lauf los!

Oder hebe Gewichte. Boxe. Nicht zu schnell, nicht zu weit, nicht zu hart. Stück für Stück. Dafür konstant. Aber mach dir diese Gedanken dabei einmal. Du wirst schnell feststellen, dass diese Lektionen stimmen. Und Sport auch noch viele weitere Vorzüge bietet. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Sport ordnet die Gedanken, wirkt ausgleichend und weißt dich gleichzeitig auch einmal in die Schranken, ohne dass die Konsequenzen existenziell sind – eine tolle Plattform um zu wachsen. 

Hast du dir diese Gedanken schon einmal gemacht? 

10 Wege, weniger auszugeben – Sparen leicht gemacht

10 Wege, weniger auszugeben – Sparen leicht gemacht

Weniger auszugeben ist nicht einfach – ja, ich muss sogar sagen, ich würde lieber mehr einnehmen, als weniger ausgeben. Aber das macht natürlich nur wenig Sinn. Finanzielle Freiheit zu erreichen ist viel viel einfacher mit tiefen Ausgaben. Du hast Schulden? Gib weniger aus, begleiche die Schulden mit der Differenz. Du hast noch keinen Notgroschen auf der Seite? Gib weniger aus und bau dir mit der Differenz den Notgroschen auf. Oder noch besser? Du willst etwas ganz Besonderes anschaffen? Kauf es nicht (nein, nie!) auf Pump, sondern gib weniger aus, lege es zur Seite und kaufe es dann. 

Ich habe für dich die besten psychologischen und praktischen Tipps und Tricks, weniger auszugeben, zusammengestellt: 

Listen, Listen, Listen

Überlege dir vorher was du brauchst. Schreibe Einkaufslisten (oder suche dir eine passende App, in der Schweiz beispielsweise Bring). Dadurch reduzierst du deine Impulskäufe drastisch! Positiver Nebeneffekt: Du wirfst auch weniger weg, weil du nur das kaufst was du brauchst und dir so nichts abläuft im Kühlschrank. (Insider vom Koch: Ausser Fleisch und Fisch ist praktisch alles massiv länger haltbar, als es auf der Verpackung steht.) 

Einkaufsliste

Denk drüber nach, wirklich!

Bei Luxusgütern, warte mindestens 30 Tage, bevor du sie kaufst. Wenn du sie nach den 30 Tagen immer noch willst, kaufe sie dir. Lustiger Nebeneffekt: Bei einigen Onlinehändlern bekommst du Rabatte, wenn du Produkte einige Tage im Warenkorb liegen lässt, ohne sie zu kaufen – versuche es mal. 

Reduziere die Menge an Geld, die du ausgeben kannst

Spare mehr! Und das zwar am besten automatisiert, direkt Anfang Monat. Geld, das nicht auf deinem Konto ist, gibst du nicht aus. Wir Menschen sind, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, sehr träge und impulsgesteuert. Viele von uns geben ihr Geld aus, so lange sie welches haben. Wenn du deine Sparquote erhöhst – und zwar gleich Anfang Monat – hast du einfach nicht mehr so viel auf dem Konto und wirst damit automatisch schauen, dass du weniger ausgibst. Glaube mir, nach ein paar Monaten hast du dich daran gewöhnt, ein paar Franken oder Euro weniger zum Ausgeben zu haben. Und langfristig hast du gleich noch für die Zukunft vorgesorgt.

Rechne dein Geld in Stunden um 

Veranschauliche die Kosten von Dingen, die du kaufst. Geld ist nur eine Zahl, das ist manchmal schwer zu greifen. Rechne beispielsweise die Preise von Schuhen in Arbeitsstunden um. Lohnt es sich wirklich, 6 Stunden für ein paar Markenturnschuhe auszugeben? Hast du wirklich 3 Wochen am Stück nur für die neue Spiegelreflexkamera gearbeitet?

Was würde dein Geld sonst machen? 

Denke bei jeder grossen Ausgabe darüber nach, was das Geld für dich tun könnte, würdest du es anlegen. 1000 Franken für ein iPhone? Super. Die 1000 Franken wären, mit 4% Zins oder Rendite angelegt in 20 Jahren 2’191.12 Franken. Mach das mit jedem zweiten iPhone das du dir kaufen willst – deine Rente, oder dein zukünftiges Ich, das ein Haus kaufen will für seine Familie dankt es dir!

Leg dir ein Sparschwein zu – wirklich

Wechselgeld sparen: Mein Portemonnaie beispielsweise hat kein Münzfach. Ich stecke meine Münzen einfach in die Tasche. Abends, wenn ich nach Hause komme, fasse ich mir in die Tasche, nehme meine Münzen und werfe sie in eine grosse Flasche. Schon ganz oft konnte ich mir Anschaffungen (über die ich vorher 30 Tage nachgedacht habe), nur mit dem Geld aus meiner Flasche leisten. Übrigens bieten das auch einige Banken oder Finanzdienstleister an. Immer wenn du etwas kaufst, wird der Betrag auf die nächste gerade Zahl oder sogar auf den nächsten Zehner aufgerundet – die Differenz zwischen Kaufpreis und dem gewählten Betrag fliesst auf dein Sparkonto.

Sparen Sparschwein

Sharing is Caring 

Nur weil du einmal im Jahr eine Bohrmaschine brauchst, musst du dir nicht den ultimativen Bosch Bohrhammer kaufen. Frage deine Eltern, Nachbarn oder Arbeitskollegen – und falls du keine Freunde hast, suche dir eine Sharingplattform im Internet. Oder frag mich – mein teurer Bohrer ist wohl das am wenigsten genutzte Ding in meinem Haushalt. (das gilt auch für alles andere, was du nur 1-2 mal im Jahr brauchst). Dasselbe gilt für Dinge wie dein Netflix-Abo. Einen Account mit Freunden teilen ist günstiger als wenn du und dein Kumpel jeder für sich ein Abo besitzen. Und dein Freund spart damit gleich mit.

Bargeld hat doch einen Sinn

Bar zahlen ist zwar nicht mehr cool – aber wenn du Mühe hast dich an dein Budget zu halten, hebe Anfang der Woche einen fixen Betrag für deine Ausgaben ab. So siehst du bei jedem Blick in deine Börse, wie viel du noch hast. Du gibst automatisch weniger aus, weil du siehst, wie viel wirklich verschwindet.

Spare Steuern, sorge vor (uns spare Geld dabei) 

Zahle in die dritte Säule ein. Erstens ist das Geld dann weg und du gibst es nicht für Dinge aus die du nicht brauchst. Zweitens garantiert sie dir ein sorgenfreies Leben im Alter. Und zu guter Letzt sparst du, je nach Einkommen, zwischen 1500 und 2500 Franken Steuern pro Jahr. Mein Weg, wie ich das künftig mache, findest du hier. 

Reduziere Fixkosten

Überprüfe deine Fixkosten. Hier liegt viel Geld vergraben. Ich habe zum Beispiel gerade meinen Mobilfunkvertrag – oder das Natelabo wie die Schweizer sagen – zu Wingo* gewechselt. Damit spare ich jeden Monat fast 50 CHF, also 600 Franken im Jahr, die ich für den Vermögensaufbau verwenden kann. Das gleiche gilt aber auch für Versicherungen. Vergleiche – und lass dir nichts aufschwatzen. Suche dir einen Mitbewohner und prüfe, ob du das ÖV-Abo hast, das du brauchst, und nicht nur das, welches grad super praktisch war. 

Welchen absolut magischen Spartrick habe ich vergessen? 

Elf Bücher, die dich (und mich) weiterbringen

Elf Bücher, die dich (und mich) weiterbringen

Erfolgreiche Menschen lesen Bücher. Punkt. Benjamin Franklin hat sie aufgestellt, Warren Buffet, Elon Musk oder Bill Gates machen es auch so: Sie investieren jeden Tag eine Stunde oder mehr in ihre Bildung, besser gesagt, sie lesen (oder lasen im Fall von Franklin) Bücher. 

Ja, ich lese auch. Aber nicht so viel, wie ich es eigentlich möchte. Der innere Affe findet Instagram und Twitter spannender.  

Das soll sich aber wieder ändern… Als Anstoss dazu, habe ich die besten Lektüren, die meiner Meinung nach für ein besseres Leben sorgen (können), hier zusammengetragen: 

Die meisten der nachfolgenden Bücher kannst du bei Audible auch hörten, beim Auto- oder Zug fahren, beim Kochen oder putzen:

Persönlichkeit und so: 

Die subtile Kunst des Daraufscheissens* von Mark Manson

Ein Selbstoptimierungsbuch, das dich nicht optimieren will. Finde dich damit ab, nicht perfekt zu sein, nein versuch es gar nicht erst. Manson will aber nicht, dass du auf alles scheisst. Sondern er hilft dabei herauszufinden, wo es sich lohnt seine Energie einzusetzen und wo nicht. In Zeiten von Influencern und all den ach so tollen Erlebnissen, die dir dein Instafeed an den Kopf wirft, findet das Buch einen Weg zu zeigen, was es braucht, um ein glückliches und zufriedenes Leben mit dem zu führen, das man hat. Ein Weg zu der Frage, was man eigentlich will. Eine Hilfestellung um Ballast abzuwerfen.  

Das Kind in dir muss Heimat finden* von Stefanie Stahl 

Dieses Buch… naja, wie soll ich sagen… es wurde mir von einem Paartherapeuten empfohlen. Heck, i am far away from perfect… Also war ich halt auch schon mal bei eben genanntem Therapeuten. Aber lassen wir das… 

Stefanie Stahl zeigt auf eindrückliche, bildhafte Art, dass wir zwar ein Produkt unserer Kindheit sind, aber dass es Wege und Strategien gibt, mit unseren Urängsten und Automatismen umzugehen. Ja, sie sprich von Schatten- und Sonnenkindern, davon mit eben diesen Frieden zu schliessen. Das ist auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam, oder wirkt esoterisch… Aber wer sich darauf einlässt, findet in diesem Buch Antworten und Lösungen auf viele Probleme oder Schwierigkeiten und Wege aus den Löchern, in denen jeder von uns schon einmal war. 

Schnelles Denken, langsames Denken* von Daniel Kahneman

Wissenschaft war nie einfacher zu lesen. Jedes Kapitel handelt von einem Forschungsergebnis, aber das Buch ist leicht zu lesen und frei von Wissenschaftsjargon. Von Selbstüberschätzung, Gedankenexperimenten, der Unterschätzung des Zufalls und noch viel mehr. Ein Werk, das hilft, die eigenen Denkfehler aufzudecken, sich selbst nicht zu wichtig nehmen, aber auch sich vor (unbewussten) Fehlern anderer zu schützen. 

Bücher lesen

Arbeit, Produktivität und Geld

Die 4-Stunden Woche* von Timothy Ferriss

Wenn du sowieso schon hier gelandet bist, könnte die 4-Stunden Woche genau für dich sein.  Die 4-Stunden Woche ist so etwas wie ein grober Fluchtplan aus dem Hamsterrad. Nein, nicht alles, was Ferris beschreibt ist einfach kopierbar und er bleibt oft vage. Auch arbeitet er selber 60 Stunden pro Woche (wie er selbst sagt). Aber die 4-Stunden Woche kann den Samen pflanzen, der den Antrieb dazu gibt unser Leben und wie wir unsere Arbeit leisten zu hinterfragen und zeigt Möglichkeiten auf, etwas zu verändern.  

Das 80/20 Prinzip* von Richard Koch

Mehr Erfolg mit weniger Aufwand, lautet das Versprechen. Ja, das Pareto-Prinzip ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aber wissen, dass zwanzig Prozent Input für achtzig Prozent Output verantwortlich sind und die restlichen achtzig Prozent Input vielleicht verschwendete Energie sind, ist das eine. Richard Koch zeigt aber spezifische Anwendungen in Beruf, Selbständigkeit, Freizeit und Familie. Nein, auch hier bekommen wir keine fertige Managementstrategie. Dafür aber Hilfestellung zumindest einzelne Bereiche unseres Lebens zu vereinfachen, unsere Energie am richtigen Ort einzusetzen und sie nicht zu verschwenden. 

Der reichste Mann von Babylon* von George S. Clason

„‚Der reichste Mann von Babylon‘ bringt die Geheimnisse des Aufbaus von Wohlstand auf den Punkt – kein anderes Buch über Finanzen hat soviel bewegt!“  – Bodo Schäfer

Clason bringt unterhaltsam, aber doch zum Nachdenken anregend, die Grundsätze des finanziellen Erfolgs auf Papier. Die Blütezeit Babylons liegt über 8000 Jahre zurück. Aber die elf Parabeln des Buches haben nicht an Wahrheit verloren. Es zeigt spannend die finanziellen Grundsätze, die wir alle verstehen sollten, auf. 

Rich Dad, Poor Dad* von Robert Kiyosaki

Zwei Vaterfiguren, zwei unterschiedliche Wege, mit Geld umzugehen. Der Eine verdient gut, ist gut ausgebildet, aber mit Geld, da kann er nicht besonders gut. Der Andere kommt aus einfachen Verhältnissen, ohne gute Bildung. Aber Letzterer verfügt über einen gesunden Umgang mit Finanzen und hilft dem Protagonisten, das richtige Mindset im Umgang mit Geld zu finden. Den Weg 1:1 umzusetzen, wird in der Schweiz oder im deutschsprachigen Raum so nicht klappen, da Immobilien hier teurer sind und viel mehr Eigenkapital mitgebracht werden muss. Aber wer die Message des Buches versteht, für den wird der Weg zur finanziellen Freiheit verständlicher. Ein Buch, das in der Schule neben Kant und Kafka auch behandelt werden sollte. 

Der Weg zu finanziellen Freiheit* von Bodo Schäfer

Und gleich noch einmal in die gleiche Kerbe. Aber noch ein wenig extremer. Sieben Jahre Verzicht und harte Arbeit. Dafür ist man nachher Millionär. Und kann, wenn man es schlau macht, von den passiven Erträgen des angehäuften Gelds leben. Einfach verständlicher Finanzunterricht, von einem, über den jeder Finanzblogger oder -youtuber schon einmal berichtet hat. Die 300 Seiten werden wohl nicht deine ganze Einstellung von Heute auf Morgen ändern – sollen sie vielleicht auch gar nicht. Aber das eine oder andere wird hängen bleiben, versprochen. 

Sonst so: 

1000 Places to see before you die* von Patricia Schultz

Fast 1200 Seiten Fernweh, Inspiration und Futter für Gedankenreisen. Nein, kein Reiseführer, eher ein Standardwerk für Menschen, die die Welt sehen wollen. 

Die Welt ist ein Buch – wer immer zuhause bleibt, sieht nur eine Seite davon. 

Patrizia Schulz hilft dabei, zumindest einen Eindruck all der anderen Seiten dieses Buches zu bekommen. 

Eine kurze Geschichte der Zeit* von Stephen Hawking

Der bekannteste und vielleicht einflussreichste Physiker unserer Zeit versucht in diesem Buch den Weg vom Urknall bis heute zu beschreiben. Und es klappt erstaunlich gut. Bis auf eine Ausnahme verzichtet Hawkin auf mathematische Herleitungen oder ähnliches, sondern erklärt, wie die Welt und der Mensch entstanden sind. 

Eine kurze Geschichte der Menschheit* von Yuval Noah Harari

Wie der Mensch wurde, wo er ist. Harari fängt da an, wo Hawking aufhört. Aber er geht das nicht einfach nur historisch an – obwohl er Geschichtsprofessor ist – sondern erklärt, dass Geld nur funktioniert, weil wir daran glauben. Wie soziale Strukturen entstehen, welche Wechselwirkungen Religionen und Kulturen zueinander haben. Die kurzweiligste, lehrreichste Geschichtsstunde. Auch für die, die mit Geschichte nicht viel anfangen können. Wenn ich nur ein einziges Buch empfehlen dürfte, es wäre eine kurze Geschichte der Menschheit!

Wissen ist Macht. Und lesen bildet. Fast alle erfolgreichen Menschen lesen überdurchschnittlich viel. Vielleicht ist das eine Scheinkorrelation – aber das würde mich erstaunen. Es fördert die Auffassungsgabe, bietet Gesprächsstoff und lässt einem die Sicht auf die Dinge aus anderen Blickwinkeln sehen. Aus Blickwinkeln von Menschen, die ihr Fach beherrschen. 

Wenn Lesen nicht so deins ist, findest du alle Bücher auch bei Audible: 

Welche Bücher fehlen? Hinterlasse mir einen Kommentar und empfiehl mir dein musst du gelesen haben-Buch! 

Prokrastination. Oder: wie ich den Affen ruhigstelle

Prokrastination. Oder: wie ich den Affen ruhigstelle

Es gibt wenige Dinge, die ich so gut kann wie prokrastinieren, darin bin ich unglaublich gut. So lange ich mich erinnern kann, erledige ich alles, was nicht ultimativ Spass macht, nach dem parkinsonschen Gesetz. Dieses besagt, dass sich Arbeit genau in dem Maße ausdehnt, wie Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht – und nicht in dem Masse, wie komplex die Aufgabe tatsächlich ist. Also mache ich alles auf den letzten Drücker. Dann aber, geht meine Effizienz durch die Decke. 

Das hat bisher (mit einigen, kleineren Ausnahmen), gut funktioniert. Aber es löst jedes Mal Stress aus. Ich habe ein schlechtes Gewissen, stört meine Nachtruhe. Es sitz wie ein kleiner, musikalisch völlig unbegabter Affe mit einer Trompete in meinem Hinterkopf. Aber statt das zu machen was ich sollte, weil es gerade unüberwindbar gross scheint, werfe ich ihm etwas anderes zum Frass vor, damit er still ist. Youtube, Wikipedia-Bingo oder Staubsaugen. Aber ganz bestimmt nicht das, was ich eigentlich unbedingt abschliessen sollte. 

Nebst dem, dass es unangenehm ist, zu wissen dass man sollte, aber nicht tut, ist es auch gefährlich. Es hat schon Studenten den Abschluss gekostet, Angestellten ihren Job und Ehen beendet. Irgendwann kommt der Punkt, wo das Gesetz von Parkinson nicht ganz aufgeht und man eine wichtige, nicht nachholbare Frist verpasst. 

Aber niemand kann „the mind of a procrastinator“ so gut erklären wie TIm Urban: 

Inside the mind of procrastinator -TIm Urban

Das Problem Prokrastination ist definiert. Und nun? 

Es gibt unzählige Techniken, die helfen sollen. Ein paar wende ich an, das klappt meist ganz gut. Sie befriedigen den Affen in meinem Kopf. Ja, manchmal fühle ich mich etwas dumm dabei, dass ich mich selber überlisten muss um vorwärts zu kommen. Aber gerade bei Dingen, die keine Deadline haben, brauche ich Strategien, sonst erledige ich sie nie. 

Hier erst mal die Dinge, die ich anwende, und die für mich funktionieren: 

Die Pomodoro-Technik

Benannt nach der Eieruhr, die aussieht wie eine Tomate. 

Du arbeitest 25 Minuten am Stück durch. Dabei stelle ich mir einen Timer. Nach 25 Minuten mache ich 5 Minuten Pause. Das mache ich 4 mal, also zwei Stunden lang – danach folgt eine längere Pause von 25 Minuten. Das hat gleich mehrere Vorteile: 

  •  Ich nutze wieder das parkinsonsche Gesetz, das mir sonst ja eher im Weg steht. Ich will meine Aufgabe, an der ich sitze, dann nämlich in 25 Minuten abschliessen, bevor der Timer klingelt. 
  • Ich mache sehr bewusst Pausen. Das fördert wiederum die Produktivität. 
  • Ich lasse mich viel weniger ablenken. Ich habe ja nur 25 Minuten Zeit. Die Deadline ist gesetzt, der Affe ruhig. Er sagt nicht: „Oh, dein Handy liegt da, nimm es.“ Nein, er weiss, in spätestens 25 Minuten wird er wieder befriedigt. So lang kann er sich gedulden.  

Nun, die Pomodoro-Technik ist, aus meiner Sicht, perfekt für Studenten. Lernphasen, Arbeiten, etc. lassen sich damit perfekt abarbeiten. Im Büroalltag ist das manchmal schwierig. Sie den ganzen Tag zu nutzen ist nicht möglich. Aber ich plane alle paar Tage eine fixe Session (sprich 2 Stunden oder 4 Runden), inklusive Blocker in meinem Kalender, AirPods in den Ohren und umgeleitetem Telefon. Dabei erledige ich die Fleissarbeiten, die sich seit der letzten Session angesammelt haben.  Wenn mich jemand unterbricht, sage ich ihm: hey, ich melde mich in 2 Stunden bei dir – klappt fast immer. 

To-Do-Listen. Mit Deadlines! 

Ich führe Listen. Ja, ganz altmodisch. Aber natürlich digital. Todoist* ist mein ständiger Begleiter. Nebst meiner Prokrastination bin ich nämlich auch noch vergesslich. Und: es ist einfach befreiend, sich nichts merken zu müssen. Habe ich es einmal aufgeschrieben, fühlt sich das an, als hätte ich den Müll raus gebracht. 

Alles was 5 Minuten oder weniger dauert, mache ich sofort. (naja, ausser ich finde es unnötig, dann mache ich es vielleicht auch einfach nicht. Aber zur Eisenhower-Matrix und zu Pareto komme ich ein andermal)  

Alles was länger als fünf Minuten dauert, kommt auf meine Liste. Todoist kann beispielsweise aus Mails Aufgaben machen. Ich habe es auf dem Handy als App, in Outlook als Plug-In und auf dem Desktop für die Übersicht in gross. Also: ich werfe alle Aufgaben in den Eingang von Todoist. Am Abend, bevor ich nach Hause gehe (oder sofort, wenn der Endtermin klar ist), terminiere ich meine Aufgaben. So weiss ich am Morgen, wenn ich im Büro bin: das steht heute also an. 

To Do Liste

Die Deadlines müssen im Übrigen auch nicht stimmen. Wenn ich am Freitag abgeben muss, den Termin aber auf Mittwoch Abend setzte und sage: am Mittwoch muss(!) ich fertig sein, klappt das ganz gut. Sich selbst belügen klappt relativ gut. 

Weiter hat die App noch mehr gegen das Aufschieben zu bieten: du kannst einstellen, wie viele Aufgaben du pro Tag / Woche mindestens erledigen willst, und zeigt dir deinen Fortschritt an. Es motiviert ungemein zu sehen: oh, noch zwei Aufgaben aus meinen Tasks, dann habe ich es geschafft. Da mache ich manchmal Sachen, die ich eigentlich erst an nächsten Tag erledigen wollte. 

Wenn du willst, kannst du hier gratis zwei Monate Todoist Premium ausprobieren*. Die App ist aber schon in der Gratisversion unschlagbar gut. 

Eat that frog first

Zuoberst auf der erstellten Liste steht übrigens immer die unangenehmste Aufgabe. Warum? Sie ist das erste, was ich an nächsten Tag erledige. Bevor ich meine Emails beantworte oder die neusten Marketingblättchen durchblättere. Manche sagen, dass das so toll sein, weil man am Morgen noch viel Energie hat. Kann sein, merke ich nicht. Bei mir ist es eher so, dass ich dann schon mitten drin stecke, bevor mein verschlafener Affe im Kopf gemerkt hat, was da genau vor sich geht. 

Und ich bin dann auch ein wenig stolz, dass ich diese Aufgabe jetzt geschafft habe. Alles andere geht dann leichter, ich habe ja schon bewiesen dass ich auch die unangenehmen Ding erledigen kann. 

Darüber (und noch über viel mehr zum Thema Zeitmanagement) gibt es ein gutes Buch: 
Eat that frog, von Brian Tracy*

Und hier noch obendrauf: Elf Bücher die dich weiterbringen

Nein, dass alles klappt nicht immer

Aber es hilft, dass ich keine Nachtschichten einlegen muss. Es hilft, dass ich nicht um meinen Job bangen muss und unterstützt mich dabei, meine Rechnungen nicht nur auf dem Stapel liegen zu lassen, sondern pünktlich zu bezahlen. 

Ist mein System perfekt? Nein. Ich habe noch Raum mich und mein Zeitmanagement zu verbessern. Mal viel und mal sehr viel. Wenn ich etwas nütliches finde, etwas das den Affen sediert – ich melde mich. 

Und dein Affe so? 

Wie geht Altersvorsorge im Jahr 2020? VIAC ausprobiert.

Wie geht Altersvorsorge im Jahr 2020? VIAC ausprobiert.

Vorweg: es besteht keine Kooperation zwischen mir und VIAC. Niemand soll denken, ich wolle ihm hier etwas andrehen, wo unter Umständen eine ganze Menge Geld hinfliesst, im Verlaufe der Zeit! 

VIAC – kann man das essen? 

Viac ist eine App-basierte Vorsorgelösung für die Säule 3a. Du kannst aber, im Gegensatz zu den Lösungen, die ich bisher gesehen habe, deine Investitionen jederzeit und ohne Kosten anpassen. Du kannst deine Anlagestrategie also vom verzinsten Konto bis zu 97% Aktien immer anpassen. Viac bietet die Möglichkeit dein Risiko stufenlos anzupassen. Was ich enorm spannend finde, ist die Möglichkeit beispielsweise nur in regionale Produkte, oder was ich sehr ansprechend finde, in nachhaltige Anlagen zu investieren. Dabei wird eine kleine Depotgebühr erhoben, je nach Aktienanteil in deinem Portfolio. Die Kosten sind aber nur etwa halb so hoch, wie bei andern Vorsorgelösungen. 

Dabei ist es nicht eine shady Garagenlösung, nein, das Geld wird von der Terzo Vorsorgestiftung der WIR Bank verwaltet. Alle Daten liegen in der Schweiz, das Geld ist via Einlagensicherung auch in schwierigen Zeiten sicher. 

Du kannst bis zu 5 Portfolios eröffnen, damit du deine Altersvorsorge gestaffelt beziehen kannst. Und du kannst für jedes der Portfolios unterschiedliche Strategien wählen. Wer mag, kann sich sogar die investierten ETF’s und Indexfonds selber zusammenstellen. Da will ich gerade noch nicht hin. Aber Möglichkeiten sind immer toll. 

 Säule 3a? Was ist das? 

In der Schweiz ist die Altersvorsorge breit abgestützt. Die sogenannt erste Säule bilden die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) die IV (Invalidenversicherung) und die EO (Erwerbsersatz während des Dienstes), sowie die ALV (Arbeitslosenversicherung). Diese Beiträge sind obligatorisch und werden im Angestelltenverhältnis direkt vom Gehalt abgezogen. 

Die zweite Säule bildet die berufliche Vorsorge. Diese ist für Angestellte obligatorisch. Für Selbständigerwerbende ist sie zwar freiwillig, aber dringend zu empfehlen. Die erste und zweite Säule sollten zusammen im Rentenfall, je nach Einkommen vorher, rund 60% des Jahreslohnes vor Pension abdecken. 

Die dritte Säule, um die es hier geht, soll die persönliche finanzielle Situation im Alter aktiv verbessern. Sie ist zwar nicht obligatorisch, wird aber durch staatliche Massnahmen (Steuererleichterungen) aktiv unterstützt. Es kann in gewissen Fällen, wie z.B. für eine Hypothek zum Kauf eines Eigenheims oder für die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit auch vorbezogen werden. Die einbezahlten Prämien oder Beiträge lassen sich vom steuerbaren Einkommen abziehen. 

So viel zur Theorie…

Wie sieht meine Altersvorsorge heute aus? 

Nun, ja, ähm… nicht so… 

Ich zahle zwar mehr als nötig in die Pensionskasse meines Arbeitgebers ein. Geld das nie bis zu mir kommt ist in guten Händen, oder so. Aber das wollen wir ja ändern. Daneben habe ich ein Säule 3a Konto bei der Postfinance. Aber der Betrag dort ist eigentlich eher klein. Ich zahle seit drei Jahren jeden Monat 100.- ein. Man rechne… Möglich wären übrigens 6’826.- pro Jahr, die nicht nur Rendite abwerfen, sondern auch gleich noch Steuern sparen. 

Darum habe ich mich mit Viac für eine Lösung entschieden, die Spass macht. Das soll mich animieren, auch mehr einzuzahlen. 

Also. VIAC. Aber das alles ist doch sicher kompliziert, mit Besuch bei der Bank und so? 

Nope. Es hat mich ungefähr die Dauer eines Kaffees auf meinem Balkon gekostet. Alles am Handy. Und schon habe ich meine Altersvorsorge eingerichtet.

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In was will ich investieren, die Ermittlung des Anlage- / Risikoprofils. anschliessend die Personalien, ein Foto von ID oder Pass machen und hochladen. Digital signieren und schon bist du dabei. 

Willst du bestehende Vorsorgeguthaben zu Viac transferieren? Dafür gibt es eine Vorlage.

Es gibt aber nichts gratis, oder? 

Nein, nichts. Sorry. Aber Viac ist im Vergleich einfach unschlagbar günstig. Der Cash-Anteil, also der Teil, der nicht in Aktien angelegt ist, kostet dich nichts. Der Rest, der nach deinen Wünschen angelegt wird, kostet dich pro Jahr 0.52%. Darin ist aber alles enthalten, Handel von Wertpapieren sowie die Entgelte der Depotbank für die Konto- und Depotführung. Das ist rund 1% günstiger als der durchschnittliche Aktienfonds. Damit sparrst du dir bis zur Rente schnell einmal ein paar Tausend Franken im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten. 

Ich werde mein 3a-Konto bei der PostFinance auflösen – so viel ist es ja nicht – und zu Viac transferieren. Nach einiger Zeit werde ich das Review auffrischen und meine Erfahrungen im laufenden Betrieb teilen. Also, bleibt mir treu! 

Und das Beste: So bald du eine Einzahlung gemacht hast, kannst du einen Freund werben. Viac schenkt dir und deinem Freund die Gebühren für die Verwaltung von 500 CHF, welche in euer Vorsorgedepot eingezahlt werden. Und das nicht nur einmal, nein, gleich dreimal. Und das lebenslang. Drei Freunde werben, 1500.- kostenfrei verwaltet.

Willst du einer meiner Freunde sein, die davon profitieren können? Hinterlasse einen Kommentar und wenn du interessiert bist, lasse ich dir den Code zukommen. 

Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Um mein Ziel der finanziellen Freiheit langfristig zu erreichen, will ich meine Einkünfte verbessern. Das wird wohl ein langer Weg, mit vielen kleinen Puzzleteilen. Mein aktuelles Vermögen hält sich in Grenzen, und um sinnvolle Investments zu tätigen und meine Sparquote zu erhöhen, schaue ich mich aktuell nach alternativen, wenn immer möglich passiven, Einkommenströmen um. 

Dabei bin ich auf das „T-Shirt Business“, oder auch Print on Demand gestossen. 

Ich habe mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt und will hier meine Erkenntnisse teilen. 

Zuerst, was ist Print on demand? 

Print on demand bedeutet, dass das Produkt in digitaler Form vorliegt, bis zu dem Moment, in dem eine Bestellung ausgelöst wird. Nach Auslösung der Bestellung wird die Ware hergestellt und an den Kunden versandt. 

Nun drucke ich natürlich selber keine T-Shirts bei mir im Keller. Das wäre ja nicht die Idee eines passiven Einkommens, bei dem meine Zeit von meiner Arbeit abgekoppelt ist. Diese Arbeit übernehmen spezialisierte Unternehmen. Von mir kommt nur das Design – und je nach gewähltem Modell der Betrieb des Onlineshop und damit verbunden das Marketing. 

Und nein. Um Shirt-Designs anbieten zu können, musst du kein Grafiker sein. Man kann sich beispielsweise auf Fiverr für wenig Geld Designer anheuern, welche einem für wenig Geld beeindruckende Designs erstellen. 

Welche Modelle gibt es? 

Marktplatzseiten

Du erstellst (oder kaufst bei einem Designer) ein Design. Dieses lädst du auf den Seiten der Marktplatzbetreiber hoch und dieser bietet deine Designs auf seinen Produkten zum Verkauf an. Wird dein Designs gekauft, erhältst du eine Provision und der Kunde sein Shirt. It’s that simple. 

Die bekanntesten Player hierfür sind wohl Spreadshirt oder die Plattform von Amazon (Merch by Amazon)

Im eigenen Shop

Du erstellst mit Hilfe einer Shopsoftware (beispielsweise Shopify*) einen kleinen Onlineshop. Shopify bietet die Möglichkeit der Integration von Print on Demand Anbietern. Du erstellst deine Designs und definierst die Produkte beim PoD-Anbieter (z.b. Printful). Diese werden automatisch in Shopify übertragen. Weiter definierst du deine Preise, Zahlungsmethoden, Shipping, und schon kann es los gehen. Nun brauchst du nur noch Kunden… Hier macht es natürlich Sinn, sich eine klare Nische zu definieren. Spruchdesigns für Fussballfans, Katzenshirts oder Shirts für Informatiker die frisch Vater geworden sind. You name it. Es gibt für alles einen Markt. Je spezifischer die Nische, desto leichter lässt sie sich ansprechen. 

Das ist natürlich etwas komplizierter, aber du gehst nicht in der Masse der hunderttausenden von Designs auf den Marktplätzen unter. Du kannst die Kundschaft selber beinflussen, gezielt werben. Und du fühlst dich wie ein kleiner Unternehmer. Immerhin hast du ja deinen eigenen Onlineshop. 

Plantero – der Nischenshop für Pflanzenliebhaber 

Gut, ich habe mich eingelesen, Videos geschaut, mir ein wenig die Nacht um die Ohren geschlagen und mir überlegt, wo ich vielleicht schon ein wenig Vorarbeit geleistet habe, ohne das ich es wusste. Ich habe mir vor einigen Monaten einen Instagram-Kanal zum Thema Zimmerpflanzen erstellt und gesehen, wie gross und auch ein wenig verrückt diese Community ist. Habe mich hingesetzt, Photoshop geöffnet, ein paar coole Designs erstellt. Einen Shopify-Shop eröffnet und mithilfe von Printful meine Shirts und Taschen gestaltet. 

Voila: 

plantero.store

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Und nun? 

Wie die Erstellung im Detail funktioniert hat, meine Erfahrungen mit den beiden Anbietern Shopify und Printful, wie ich meine Designs mache, welche Wege es gibt das auszulagern oder zu vereinfachen, oder auch ob ich damit überhaupt Geld verdiene… Um das soll es hier in Zukunft auch gehen. Das Internet sagt, kein Problem, damit wird jeder Millionär. 

Zu Beginn werde ich mir sicherlich die Mühe machen und alle Designs selber erstellen. Aber sobald die ersten Einnahmen fliessen (sollten), werde ich weitere Designs über Fiverr erstellen lassen. Ich habe dort super Erfahrungen gemacht. Beispielsweise das Logo von PlanBesser hat mich dort fünf Dollar gekostet, und ich bin super zufrieden damit. 

Ich werde euch also mit auf meinen Weg zum Millionär nehmen. Oder euch zeigen, das es doch nicht so einfach ist. Wir finden es gemeinsam heraus! 

Finanzielle Freiheit. Ein guter Start für ein besseres Ich

Finanzielle Freiheit. Ein guter Start für ein besseres Ich

Geld macht nicht glücklich. Aber wenn es fehlt, macht das sicher unglücklich. Wenn wir uns um uns selber kümmern wollen, ist es hilfreich, nicht alle Gedanken darauf verwenden zu müssen, wie wir Ende Monat die Miete bezahlen, oder ob der Tank noch reicht bis zum nächsten Gehalt. 

Was wir also wollen, ist finanzielle Freiheit. Doch wie kommen wir an den Punkt, an dem Geld nicht Sorgenkind, sondern Türöffner zu neuen Chancen ist? 

Schritt 1: Übersicht verschaffen

Als Allererstes solltest du dir eine Übersicht über deine finanzielle Situation verschaffen. Einkünfte, Ausgaben, Vermögen und ganz wichtig: Schulden. Damit siehst du schon einmal, wohin dein Geld fliesst. Eine gute Basis bietet hier die Budgetberatung Schweiz. 

Ich war erstaunt zu sehen, wie viel ich eigentlich ausgebe. Wenn man sich achtet, wohin das Geld fliesst, lassen sich viele Posten schon reduzieren, oder im besten Fall sogar eliminieren. Aber zum günstiger Leben kommen wir ein andermal. 

Schritt 2: Schulden abbauen

Das Budget ist gemacht, die Schulden sind aufgelistet. Und der wichtigste Schritt zur finanziellen Freiheit ist: die Schulden loswerden. Viele der Posten werden wohl sogar Zinsen oder Gebühren kosten. Selbst Zinsfreie Darlehen „kosten“ dich Geld, du könntest das Geld, welches du jeden Monat zurückzahlst investieren und damit selber mehr Geld machen…. 

Auf das Thema Schulden abbauen komme ich in einem späteren Post detailliert zurück. Bis dahin: zahle deine Schulden, Kreditkartenrechnungen und gleiche das Minus auf deinen Konten ab, ohne neue Schulden zu machen. Verzichte dafür heute, du kannst dir dafür später mehr leisten. 

Wenn dir die Schulden aber über den Kopf wachsen, dann suche dir professionelle Hilfe. Zum Beispiel bei der Schuldenberatung Schweiz. Und das zwar bevor es zu spät ist. 

Schritt 3: Rücklagen bilden

Schulden abbauen ist ja schon hart, aber Rücklagen bilden und diese auch nicht anzufassen, dass fällt vielen noch schwerer. Aber drei bis sechs Monatsgehälter für schlechte Zeiten auf der Seite zu haben ist unglaublich befreiend. Und verhindert die Entstehung neuer Schulden. Versuche 10% deines Gehalts zur Seite zu legen. Am besten mit einem Dauerauftrag, auf ein separates Konto. 

Liegt das heute nicht drin? Dann lernst du hier bald, wie du a) weniger ausgibst und b) mehr verdienst. Bis dahin, leg zur Seite was du kannst. Corona hat uns allen gezeigt, wie zerbrechlich wir sind. Wer weiss, wann das nächste Mal eine solche Krise kommt und vielleicht auch dich betrifft. 

Schritt 4: Passives Einkommen generieren. 

Nun, die Basis ist gelegt. Nun ist es aber so: als Angestellter tauschen wir Zeit gegen Geld. Das ist ein schlechter Tausch. Zumindest wenn das die einzige Einnahmequelle ist. Der Unterschied zwischen dem Mittelstand und „den Reichen“ ist, dass die Reichen ihr Geld für sich arbeiten lassen. Aber auch, dass sie ihre Zeit von Ihrem Einkommen abgekoppelt haben. Durch Anlagen, Aktien, Fonds und Immobilien, aber auch durch Unternehmen und andere Menschen die für sie arbeiten. 

Wie das funktioniert? Bleib mir treu und ich finde es mit dir zusammen heraus. 

Manche versuchen es mit Bloggen. Andere mit digitalen Produkten. Verkaufe deine eigenen Produkte – verkaufe T-Shirts mit Shopify*, die Möglichkeiten sind endlos – und mein Blog unterstütz dich dabei.

Schritt 5: Die finanzielle Freiheit

Es gibt in den Weiten des Internet unzählige Ansichten, was finanzielle Freiheit bedeutet. Für mich bedeutet sie, dass ich meinen Lebensstandard, den ich heute pflege, mit passivem Einkommen bestreiten kann. Also nicht arbeiten muss, aber arbeiten kann. Dann kann isch nämlich frei entscheiden, was ich arbeiten will. Das ich mir Zeit nehmen kann für meine Liebsten, meine Familie und Freund und für mich selber. Um ein besserer Mensch zu werden. Ohne dabei denken zu müssen: Ich sollte Arbeiten, nicht Leben. Das will ich nicht (mehr). 

Du willst mehr? Mehr sollst du haben!

Das kratzt natürlich nur an der Oberfläche. Nachfolgend zwei Bücher, die den Umgang mit Finanzen und die Wichtigkeit von Sparen und keine Schulden haben, eindrücklich beleuchten. Auch wenn du nicht die Ambitionen zum Millionär hast, unbedingt lesenswert: 

Rich Dad Poor Dad, von Robert T. Kiyosaki* bei Orell Füssli kaufen

Der Weg zur finanziellen Freiheit, von Bodo Schäfer* bei Orell Füssli kaufen

Also folge mir auf meinem Weg. Lerne mit mir. Kopiere was für mich funktioniert. Wenn ich scheitere, mach es nicht – oder besser. 

PlanBesser. Eine Übersicht

PlanBesser. Eine Übersicht

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

Mitte 30. Das Leben läuft. Aber zufrieden bin ich nicht. Da geht noch was. 8to5 Job, Wohnung, Auto, etwas Leben und das Geld ist weg. Zwar irgendwie aktiv, aber nicht so richtig sportlich. Da muss noch was gehen. Aber wie? Es gibt hunderte von Wegen erfolgreicher, vermögender, sportlicher oder einfach besser zu sein.
Ich will sie ausprobieren. Und euch davon berichten. Damit andere, vielleicht sogar du, aus meinen Fehlern lernen können.

Jetzt aber etwas genauer:

Wo fangen wir denn an:
Geld. Geld bedeutet nicht Glück, macht aber unglücklich wenn es fehlt. Also, ich suche nach Wegen zur finanziellen Unabhängigkeit.
Der Kopf. Erfolg ist eine Frage der Einstellung. Ist es der Wille? Dann duschen wir einfach kalt. Oder dreht er um immer die gleichen Probleme? Dann meditieren wir. Irgend etwas hilft bestimmt.
Der Körper. Anima Sana in Corpore Sano. Eine gesunde Seele lebt in einem gesunden Körper. Wir finden den besten Weg, dass die Seele einen gesunden Körper hat.
Und vieles, vieles mehr auf dem Weg zu einem besseren ich.

Starten wir den PlanBesser!

Doch, wo fangen wir an? Überall gleichzeitig, dass scheint mir nicht zielführend. Darum hier zuerst einmal ein paar Ideen, wo ich anfangen will, um besser zu werden:

  • Finanzen:
    Grundlagen. Was machen Reiche besser oder anders?
    Passives Einkommen, eine Übersicht.
    T-Shirt (Print on Demand) Business.
    Bloggen im Jahr 2020. Lohnt sich das noch?
    Weniger ausgeben bedeutet, mehr zu haben.
    und vieles mehr…
  • Körper:
    Fitness. Wo stehe ich eigentlich?
    Essen. Was brauche ich eigentlich?
    Apple Watch. Macht sie mich aktiver?
    Fitness zuhause. Ein Erfahrungsbericht.
    und vieles mehr…
  • Geist:
    Produktivität. Oder der Versuch endlich produktiv zu sein.
    Listen, Apps und Helfer.
    Meditieren. Esoterisch oder hilfreich?
    Der innere Schweinehund. Wie bringe ich ihm Gehorsam bei?
    und vieles mehr…

Also, starten wir (naja, ich…) den PlanBesser!
Ich bin neugierig, wissensdurstig, experimentierfreudig. Nein, nicht fleissig. Nicht reich. Auch nicht besonders erfolgreich. Zufrieden, aber nicht überglücklich. Ich will hier versuchen, eine bessere Version zu werden. Nicht perfekt. Aber besser. Und vielleicht helfen meine Erfahrungen auf diesem Weg auch dir? Ich würde mich freuen. Und sonst habe ich hier halt Tagebuch geführt. Auch gut.

Wenn das interessiert, freue ich mich über eine Rückmeldung. Aber wer liest schon den ersten Blogeintrag?