Finanzielle Freiheit. Ein guter Start für ein besseres Ich

Geld macht nicht glücklich. Aber wenn es fehlt, macht das sicher unglücklich. Wenn wir uns um uns selber kümmern wollen, ist es hilfreich, nicht alle Gedanken darauf verwenden zu müssen, wie wir Ende Monat die Miete bezahlen, oder ob der Tank noch reicht bis zum nächsten Gehalt. 

Was wir also wollen, ist finanzielle Freiheit. Doch wie kommen wir an den Punkt, an dem Geld nicht Sorgenkind, sondern Türöffner zu neuen Chancen ist? 

Schritt 1: Übersicht verschaffen

Als Allererstes solltest du dir eine Übersicht über deine finanzielle Situation verschaffen. Einkünfte, Ausgaben, Vermögen und ganz wichtig: Schulden. Damit siehst du schon einmal, wohin dein Geld fliesst. Eine gute Basis bietet hier die Budgetberatung Schweiz. 

Ich war erstaunt zu sehen, wie viel ich eigentlich ausgebe. Wenn man sich achtet, wohin das Geld fliesst, lassen sich viele Posten schon reduzieren, oder im besten Fall sogar eliminieren. Aber zum günstiger Leben kommen wir ein andermal. 

Schritt 2: Schulden abbauen

Das Budget ist gemacht, die Schulden sind aufgelistet. Und der wichtigste Schritt zur finanziellen Freiheit ist: die Schulden loswerden. Viele der Posten werden wohl sogar Zinsen oder Gebühren kosten. Selbst Zinsfreie Darlehen "kosten" dich Geld, du könntest das Geld, welches du jeden Monat zurückzahlst investieren und damit selber mehr Geld machen.... 

Auf das Thema Schulden abbauen komme ich in einem späteren Post detailliert zurück. Bis dahin: zahle deine Schulden, Kreditkartenrechnungen und gleiche das Minus auf deinen Konten ab, ohne neue Schulden zu machen. Verzichte dafür heute, du kannst dir dafür später mehr leisten. 

Wenn dir die Schulden aber über den Kopf wachsen, dann suche dir professionelle Hilfe. Zum Beispiel bei der Schuldenberatung Schweiz. Und das zwar bevor es zu spät ist. 

Schritt 3: Rücklagen bilden

Schulden abbauen ist ja schon hart, aber Rücklagen bilden und diese auch nicht anzufassen, dass fällt vielen noch schwerer. Aber drei bis sechs Monatsgehälter für schlechte Zeiten auf der Seite zu haben ist unglaublich befreiend. Und verhindert die Entstehung neuer Schulden. Versuche 10% deines Gehalts zur Seite zu legen. Am besten mit einem Dauerauftrag, auf ein separates Konto. 

Liegt das heute nicht drin? Dann lernst du hier bald, wie du a) weniger ausgibst und b) mehr verdienst. Bis dahin, leg zur Seite was du kannst. Corona hat uns allen gezeigt, wie zerbrechlich wir sind. Wer weiss, wann das nächste Mal eine solche Krise kommt und vielleicht auch dich betrifft. 

Schritt 4: Passives Einkommen generieren. 

Nun, die Basis ist gelegt. Nun ist es aber so: als Angestellter tauschen wir Zeit gegen Geld. Das ist ein schlechter Tausch. Zumindest wenn das die einzige Einnahmequelle ist. Der Unterschied zwischen dem Mittelstand und "den Reichen" ist, dass die Reichen ihr Geld für sich arbeiten lassen. Aber auch, dass sie ihre Zeit von Ihrem Einkommen abgekoppelt haben. Durch Anlagen, Aktien, Fonds und Immobilien, aber auch durch Unternehmen und andere Menschen die für sie arbeiten. 

Wie das funktioniert? Bleib mir treu und ich finde es mit dir zusammen heraus. 

Schritt 5: Die finanzielle Freiheit

Es gibt in den Weiten des Internet unzählige Ansichten, was finanzielle Freiheit bedeutet. Für mich bedeutet sie, dass ich meinen Lebensstandard, den ich heute pflege, mit passivem Einkommen bestreiten kann. Also nicht arbeiten muss, aber arbeiten kann. Dann kann isch nämlich frei entscheiden, was ich arbeiten will. Das ich mir Zeit nehmen kann für meine Liebsten, meine Familie und Freund und für mich selber. Um ein besserer Mensch zu werden. Ohne dabei denken zu müssen: Ich sollte Arbeiten, nicht Leben. Das will ich nicht (mehr). 

Du willst mehr? Mehr sollst du haben!

Das kratzt natürlich nur an der Oberfläche. Nachfolgend zwei Bücher, die den Umgang mit Finanzen und die Wichtigkeit von Sparen und keine Schulden haben, eindrücklich beleuchten. Auch wenn du nicht die Ambitionen zum Millionär hast, unbedingt lesenswert: 

Rich Dad Poor Dad, von Robert T. Kiyosaki* bei Orell Füssli kaufen

Der Weg zur finanziellen Freiheit, von Bodo Schäfer* bei Orell Füssli kaufen

Also folge mir auf meinem Weg. Lerne mit mir. Kopiere was für mich funktioniert. Wenn ich scheitere, mach es nicht - oder besser. 

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