Dinge die du dir sparen kannst. Schone dein Budget

Dinge die du dir sparen kannst. Schone dein Budget

Wo kannst du sinnvoll sparen? Dinge die ich aus meinem Budget gestrichen habe (oder streiche will) – und du solltest es auch tun.

Ich sage nicht, dass du gar kein Geld ausgeben sollst, wenn du es hast. (Wenn nicht, solltest du auch nichts ausgeben. Dann hilft dir vielleicht mein Guide um mit wenig Geld zu leben). Aber es gibt Sachen, für die du kein Geld ausgeben solltest. Das Geld kannst du investieren (Investieren für Anfänger) oder wenigstens für etwas sinnvolles ausgeben.

Telefonversicherungen

Apple-Care, eine Versicherung vom Verkäufer deines Telefons, oder ähnliches. Smartphones sind teuer, keine Frage. Jedoch schliessen gerade in der Schweiz viele Hausratsversicherungen Schäden am Smartphone mit ein. Eine Handyversicherung ist also „doppelt gemoppelt. Weiter gibt es Kreditkartenanbieter, die die Dinge, die du mit ihren Karten kaufst, automatisch versichern. Prüfe diese beiden Punkte, bevor du eine Smartphone-Versicherung abschliesst.

Früchte, Gemüse & Kräuter

Kein Witz – kauf nicht so viele Früchte aus aller Welt. Irgend jemand aus deiner Familie hat sicher einen Garten. Oder du hast einen Balkon? Eine keine Terrasse oder einen (Gemeinschafts-) Garten? Pflanze deine Tomaten, Gurken, Kürbisse, Erdbeeren und so weiter selber an. Nicht nur ist das günstiger, es ist auch viel nachhaltiger. Und es macht Spass – zu mindest mir. Den einfachsten Start bieten Kräuter, da kannst du in deiner eigenen Küche beginnen und sie wachsen das ganze Jahr.

Für den Start:

Diese Dinge kaufst du dir nur einmal, dann hast du anschliessend alles was du erntest quasi gratis. Über die Zeit wirst du so hunderte Franken oder Euro sparen, sondern begibst dich in ein preiswertes, entspannendes Hobby.

Gepäckkosten

Dinge die du dir sparen kannst - Gepäckkosten
Dinge die du dir sparen kannst – Gepäckkosten

Ich versuche (vor Covid, oder wenn wir dann endlich „normal“ wieder fliegen dürfen), ohne Aufgabegepäck zu reisen. Ich denke, ich habe so schon mehrere hundert, wenn nicht tausend Franken / Euro gespart, weil ich versuche nur mit Handgepäck zu reisen. Wenn ich am Flughafen stehe und all die Menschen sehe die für 3-Tagestrips einen Koffer aufgeben und dafür 50.- bezahlen, sehe ich das Geld regelrecht davonschwimmen. Gerade für die Sommerferien – das passt doch alles in einen kleinen Handgepäck-Koffer? Ich finde das ist eines der Dinge, die du dir sparen kannst.

Haustiere

Bitte bringt mich nicht um für diese Aussage. Ich liebe Haustiere, besonders Hunde. Und ich will genau so einen. Aber was ich sagen will: sei dir bewusst, was ein Haustier kostet. Es gibt Studien, die aufzeigen, dass Haustiere glücklich machen. Und ich will sie niemandem absprechen. Aber sie kosten wahnsinnig viel. Sei dir dessen bewusst, wenn du mit dem Gedanken spielst. Und wenn du nicht für alles aufkommen kannst was das Tier benötigt, ist das auch für dein Haustier nicht schön.

Tabakprodukte

Das hier geht auch ein wenig an mich selber – ich bin nämlich Raucher. Die meisten Raucher „verqualmen“ zwischen einer halben und einer ganzen Schachtel Zigaretten am Tag. Bei einem Preis pro Schachtel um 8.- sind das fast 3000.- pro Jahr. Wenn ich diese Zahl lese, sehe ich die Dividende, die ich dafür bekommen würde. Oder den Luxusurlaub. Aber nein, wir verkürzen lieber unser Leben, zahlen im Laufe unseres Lebens mehr für Arztbesuche, sehen scheisse aus und riechen nach kaltem Rauch. Das Rauchen gehört ganz klar zu den Dingen, die du dir sparen kannst. (ich versuche es ja…)

Dinge die du dir sparen kannst - Rauchen
Dinge die du dir sparen kannst – Rauchen

Teure Sonnenbrillen

Mir gehen schöne Sachen immer kaputt. Ich habe es versucht. Ein paar Ray Ban’s habe ich verloren. Auf eine Carrera-Sonnebrille bin ich gesessen. Ich denke einfach, sie sind gemacht um bereits reiche Firmen reicher zu machen. Es gibt nämlich schöne, günstige Modelle für 20 bis 30.-, und die halten ähnlich lang.

Das gleiche gilt für teuere Shirts, Schuhe, und co. Ich sehe einfach den Punkt nicht. Erklärt mir das mal jemand? Ich denke, das sind Dinge, die du dir sparen kannst.

Saisonale Dekorationen

Vielleicht liegt es an meinem Alter. Aber ich bin doch schon fast Mitte Dreissig. Vielleicht gibt es verschiedene Lebensabschnitte, und ich bin noch nicht so weit. Und ich habe es lieber etwas Minimalistischer – auch wenn ich kein „richtiger“ Minimalist bin. (wie du mit dem Minimalismus anfängst). Aber ich denke Dekorationen gehören in die Kategorie „Clutter“ (Kram) den man sich sparen kann. Er kostet Geld und zieht Staub an.

Neue Autos

Autofahren kostet Geld. Das sollte allen klar sein. Aber es gibt gute Gründe, warum man ein Auto kauft. Wenn du richtig sparen willst, nimm das Fahrrad. Aber das ist gar nicht das was ich sagen will.

Neue Autos verlieren in dem Moment, in dem du sie in Verkehr setzt, massiv an Wert. MunichFire hat einen ausführlichen Artikel zum Thema „Warum man sich keine Neuwagen kaufen sollte“ geschrieben. Grüsst ihn von mir.

Lieferdienste

Ja, Essen nach Hause liefern lassen ist etwas wunderbares. Und vielleicht habe ich als gelernter Koch (uh, lange her) gut reden. Aber mit dem Preis, den du für ein geliefertes Menu bezahlt, koche ich eine Woche lang. Und viel länger als du von Bestellung bis Eintreffen wartest, brauche ich dafür auch nicht.

Lerne zu kochen. Es ist eine der schönsten Notwendigkeiten des Lebens, wenn du weisst wie es geht. Der Prozess ist spannend und beruhigend zu gleich. Du kannst experimentieren, tüfteln, schauen was die besten Köche der Welt machen und versuchen etwas davon mitzunehmen. Und dazu kannst du gleich die eigenen Kräuter und Gemüse von Tipp 2 einsetzten und massiv deinen Geldbeutel schonen.

Fazit zu „Dinge die du dir sparen kannst“

  • Telefonversicherungen
  • Früchte, Gemüse und Kräuter
  • Gepäckkosten
  • Haustiere
  • Tabakprodukte
  • Teure Sonnenbrillen
  • Saisonale Dekorationen
  • Neue Autos
  • Lieferdienste

…. denke ich, müssen nicht, oder nicht so oft sein. Bist du andere Meinung? Was fehlt auf der Liste?

Was ich mit dem Geld machen würde, das ich dann mehr habe?
Anlegen. In P2P-Kredite (Mein Bericht zu Bondora Go&Grow), in Kryptowährungen (Kann man mit Bitcoin reich werden?) oder an der Börse (Investieren für Anfänger)

Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Vorwort & Warnung

Kryptowährungen sind in aller Munde. Der Krypto-Markt kennt gerade nur eine Richtung – nach oben. Praktisch jeden Tag kommen neue Währungen auf den Markt – viele verschwinden dann bald auch wieder. Der IPO von Coinbase hat seinen Teil wohl noch zusätzlich dazu beigetragen, das Thema einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Ich bin fasziniert von dieser Welt – das muss ich zugeben. Und ich bin mir auch den Risiken bewusst. Ich bin, trotz BWL-Studium, kein Finanz- oder Anlageberater. Und mir ist klar, dass wir uns in einem absoluten Hype befinden. Alles Geld, das ich in Kryptowährungen investiere, schreibe ich gleich mal ab. Ich freue mich aber wie ein kleines Kind, wenn ich doch Gewinn daraus ziehe.

Wenn du, wie ich, von dieser Welt fasziniert bist und meinen Nischen-Tipp für das Frühjahr 2021 hören willst, lies weiter. Wenn du dich auf der sicheren Seite wähnen willst, lies besser hier weiter: Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst. Und wenn du dich zwar für Kryptowährungen interessierst, aber gerade erst angefangen hast, oder den Einstieg suchst, dann habe ich hier was für dich geschrieben: Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Also, was ist SafeMoon?

SafeMoon ist ein relativ junger „Coin“. Auf dem Markt seit etwa Anfang März 2021. Per 16. April hat er aber trotzdem schon etwa 400’000 „Hodler“, oder einfacher: Besitzer. Das, und dass was gleich noch folgt, zeigt eine riesige Community. Aber was unterschiedet SafeMoon von der Vielzahl junger Coins, on denen viele einfach auch nur ein Betrug sind?

Safemoon ist eine deflationäre Kryptowährung, aber was bedeutet das? Eine deflationäre Kryptowährung ist ein Coin, der dazu gedacht ist, sein Volumen im Laufe der Zeit zu verringern und somit den Wert im Laufe der Zeit zu erhöhen. Wie macht Safemoon das? Es ist einfach. Auf jede Transaktion (Kauf und Verkauf), gibt es eine 10% Gebühr. 5% davon werden an jeden Inhaber ausgeschüttet, während die anderen 5% dauerhaft verbrennen. Dies bringt nicht nur mehr Geld in deine Brieftasche, wenn andere kaufen/verkaufen, sondern es verhindert auch Daytrading und bestraft diejenigen, die versuchen, die Preisgestaltung zu manipulieren. Die verbrannten Münzen werden an eine Leeradresse gesendet, die für niemanden zugänglich ist, auch nicht für die Entwickler, so dass sie dauerhaft aus dem Marktvolumen entfernt werden.

Und was ist mit den Entwicklern? Woher wissen wir, dass es sich nicht um einen Betrug handelt? Es ist wirklich einfach. Diese Entwickler haben Safemoon nicht nur unter einer GmbH registriert, sondern sie haben auch öffentlich ihre Namen und Gesichter direkt auf der Website gezeigt und sind extrem transparent mit ihrer Community über Twitter und ihren Discord-Server. All diese Faktoren zusammen geben mir (und vielen anderen) eine Menge Vertrauen in die Entwickler. Sie sind extrem aktiv in der Community, beantworten oft Fragen und geben Updates über ihre Pläne und Aktionen in Bezug auf Safemoon.

Die SafeMoon-Community

50’000 Mitglieder auf Reddit, 20’000 Follower auf Facebook, 50’000 Abonnenten auf Telegramm, 120’000 Follower auf Twitter. Nach 6 Wochen. Das soll mal einer nachmachen.

Hier, überzeug dich selber:

Mehr Daten bitte

Okay, gut. SafeMoon läuft gut. Du magst Bilder? Bitte:

SafeMoon Chart
Kursentwicklung von SafeMoon seit Start

Nach einer leichten Konsolidierung nach seinem Höhenflug Anfang April geht es mit SafeMoon wieder Bergauf. In den letzten 30 Tagen hat der Kurs um über 460% zugelegt. Marktkapitalisierung: 627’360’000 USD

Durch seine Token-Ökonomie, also die 10% Besteuerung bei An- und Verkauf, ist er aber weniger Spekulationen unterworfen, als das mancher vergleichbare Coin ist. Dennoch ist gut zu sehen, dass einige grosse Fische nach den jeweiligen Höhenflügen ihre Gewinne eingefahren haben und den Kurs damit etwas schwanken lassen. Durch die wachsende Zahl der „Hodler“ scheint sich dies aber langsam zu beruhigen, so dass einzelne grosse, die Gewinne einfahren den Kurs nicht mehr so stark ins Wanken bringen.

Wie kaufe ich Safemoon?

SafeMoon ist noch auf keiner der ganz grossen Börsen gelistet. Und hat dennoch bereits so eine grosse Anzahl Besitzer.

Hier die Kurzfassung, wie du SafeMoon kaufst:

Die etwas ausführlichere Anleitung findest du auf der Safemoon Homepage. Ansonsten frag mich in den Kommentaren.

Richtig ausführlich (und auch wie du sie wieder verkaufst) findest du es hier bei CoinUpdate

Bin ich zu spät um SafeMoon zu kaufen?

Nein. Wer den Kryptomarkt verfolgt weiss, es ist nie zu spät. Oder um es einfach auszudrücken: Jeder Mensch, der je eine der grossen Kryptowährungen gekauft hat, war diese Woche im Plus.

SafeMoon ist nach wie vor schwierig zu kaufen. Du bist also noch sehr früh dran. Die Listung auf verschiedenen Börsen ist in vollem Gange und SafeMoon arbeitet an einer eigenen Börse für sich und andere Token.

Aus meiner Sicht ist es nie so interessant wie ganz am Anfang in solche Projekte einzusteigen. Ja, das ist Risikokapital. Aber wer hier öfter vorbeischaut weiss: Risiko = Rendite. Das Risiko ist hoch. Die Renditeaussicht aber auch. Sonst schau dir mal den Kurs von DogeCoin an…

SafeMoon ist gemacht worden um zu „Hodeln„, also ihn zu kaufen und zu behalten.

ARE YOU HODLING WRONG?. To hodl or not to hodl that is the… | by Winco |  Good Audience

Also, was ist SafeMoon?

Eine Kryptowährung, die sehr stark von ihrer Community getragen wird. Ein Coin mit einer Ökonomie, die dafür sorgt, dass die, die ihn halten belohnt werden. Ein Projekt, das erst gerade gestartet ist und somit noch grosses Potenzial nach oben hat.

BTW: wenn du mir ein Trinkgeld für die Arbeit an diesem Blog zukommen lassen willst, das ist meine SafeMoon Wallet Adresse: 0x973eD242b0F1fE1A24BbEef0bf6715331FA5FedB

Für klassische Spenden würde ich mich über einen Kaffee freuen:

(Nur für SafeMoon, andere Währungen kommen so nicht an)
Bondora Go&Grow im Langzeittest

Bondora Go&Grow im Langzeittest

Vorweg: ich verwende Bondora Go&Grow nun seit über einem Jahr selbst. Dennoch ist das hier ist keine Anlageberatung, sondern nur meine Meinung. Wenn du über einen meiner mit einem * gekennzeichneten Links klickst und ein Bondora-Konto eröffnest, bekommst sowohl du wie auch ich eine kleine Prämie. Dir entstehen dadurch keine Nachteile, du unterstützt aber damit diesen Blog.

Wer und was ist Bodora?

Bondora ist eine P2P-Plattform aus Estland. Was ein P2P-Kredit ist, dazu im nächsten Abschnitt mehr. Bondora wurde 2009 durch Pärtel Tomberg gegründet. Die Idee war, dass auch Privatpersonen Zugang zu Krediten erhalten. Über die Plattform konnten Anleger in Keditprojekte in verschiedenen Ländern investieren. Zu erst konnte der Anleger die Projekte selber wählen. Inzwischen hat sich Bondora vor allem auf seine Go&Grow Plattform konzentriert, die als Pool für die Kreditvergabe fungiert. Dadurch sind zwar die Erträge für die Anleger aber gleichzeitig auch das Risiko gesunken.

Facts:

  • Mehr als 160‘000 Investoren
  • Aktuell rund 422 Mio. Euro investiert
  • 52 Mio. ausgezahlte Zinsen

Was ist Bondora Go & Grow?

Im Gengensatz zu den „alten“ Bondora-Produkten investierst du nicht direkt in einzelne P2P Projekte, sondern in einen Pool. Das hat die Vorteile, dass das Geld viel besser verfügbar ist, das Risiko tiefer und die Rendite weniger volatil. Du musst nicht zuerst einen Käufer für deinen Kredit finden, wenn du ihn abstossen willst.

Das Versprechen von Bondora Go&Grow lautet wie folgt:

  • Bis zu 6,75 %* pro Jahr Rendite.
  • Schnellere Liquidität, d. h. Sie können sich Ihre Investition mit minimalem Aufwand auszahlen lassen.
  • Geringeres Risiko als andere P2P Produkte aufgrund eines diversifizierten Portfolios
  • Eine pauschale Auszahlungsgebühr von nur 1 €, unabhängig von der Größe des Kontos
  • Keine jährlichen Verwaltungsgebühren.
  • Geeignet für Neueinsteiger, da keine vorherige Investitionserfahrung erforderlich ist.

Was sind P2P Kredite?

P2P bedeutet: peer to peer– oder person to person lending. (Wikipedia) Also Kredite von Privatperson zu Privatperson, ohne dass eine Bank dazwischensteht. Es handelt sich oft um Klein- oder Kleinstkredite, welche über eine Bank so nicht, oder nur zu viel schlechteren Konditionen, zugänglich wären.

Da man dabei direkt in einzelne Projekte investiert, war das Ausfallrisiko in der Vergangenheit hoch – das umgeht Bondora aber mit Go&Grow, welches als Pool dient und das Risiko so reduziert.

Persönlich sehe ich P2P-Kredite als sehr gute Ergänzung zu einem diversifizierten Portfolio. Sie bewegen sich oft azyklisch zu den anderen Märkten, da gerade in „schlechten“ Zeiten die Nachfrage steigt. Sie bergen aber auch Risiken – wie alle Anlagen die Renditen generieren.  

Bondora Go&Grow - auf ein Ziel sparen

Wie funktioniert die Anmeldung?

Die Anmeldung ist kinderleicht und sehr intuitiv gestaltet. Davon können sich viele Finanzdienstleister eine Scheibe abschneiden. Auch ist alles sehr spielerisch gehalten. So gibst du beispielsweise an, worauf du sparen willst. Bei jedem künftigen Login zeigt dir Bondora, wie nah du deinem Ziel schon bist und ob du auf gutem Weg zu deinem Ziel bist.

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Bondora Go&Grow - lege fest was du willst.

Wie hoch ist die Rendite bei Bondora Go&Grow?

Die Rendite liegt zurzeit bei 6.75% pro Jahr. Wenn du 10‘000 Franken (oder Euro) anlegst, kannst du also mit 675.- Ertrag pro Jahr rechnen – das entspricht rund 1.85.- pro Tag. (Nachtrag: Die Zinsen werden täglich abgerechnet. Du profitierst also ab dem zweiten Tag vom Zinseszinseffekt und entsprechend liegt die tatsächliche Jahresrendite höher.)

Die Rendite von 6.75% ist nicht garantiert und kann nach oben oder nach unten angepasst werden. Das kam bisher aber nicht vor. Und vergiss nicht, auf der Bank erhältst du gar nichts. Nein, teilweise legst du sogar drauf, um dein Geld da liegen zu lassen.

Wie überweise ich Geld zu Bondora?

Bondora biete fast alle Arten der Überweisung an. Du kannst via Überweisung, Sofort-Überweisung, Kreditkarte, Transferwise oder Trustly Geld einzahlen. Ich habe mich für einen normalen Dauerauftrag entschieden, der jeweils Ende Monat von meinem Neon-Konto (zum Bericht zu Neon) abgebucht und zu Bondora übertragen wird. Etwa zwei Tage später ist das Geld auf Bondora verfügbar und wird automatisch zu 6.75% Zins angelegt.

Wie funktioniert die Auszahlung?

Die Auszahlung funktioniert bei mir wunderbar. Ich wähle den Betrag aus, es zeigt mir das Konto an von welchem ich das Geld eingezahlt habe und zwei Tage später habe ich mein Geld, abzüglich 1 Euro Bearbeitungsgebühr (egal wie viel Geld ich abhebe) wieder auf meinem Konto.

Eine Besonderheit ist hier anzumerken: Das Geld wird nur auf das Konto ausgezahlt, von wo du es eingezahlt hast. Hintergrund sind hier die europäischen Regeln betreffend Geldwäsche. Aus diesem Grund würde ich beispielsweise von Einzahlungen via Kreditkarte abraten.

Wie sicher ist Bondora Go&Grow?

Vorweg: Bondora ist keine Schweizer Bank. Nun, eigentlich ist es gar keine Bank. Also: keine Einlagesicherung. Aber eben, Rendite wird immer mit Risiko bezahlt. Das ist einfach so.

Folgende Risken sehe ich bei Bondora:

  • Keine Einlagesicherung. Geht Bondora bankrott, wirst du wohl nicht all dein Geld wiedersehen. Dennoch. Bondora ist das älteste P2P-Unternehmen in dieser Form – sie werden nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • In schwierigen Zeiten behält sich Bondora vor, die Auszahlungen zu limitieren, um selbst nicht in Probleme zu rutschen. Das ist, während Covid-19 kurz vorgekommen, ich habe aber nichts davon bemerkt.
  • Anpassung der Rendite nach unten. Das ist immer noch besser als die Börse, dort kann die Rendite auch ins Negative. Das ist bei Bondora nicht zu erwarten.

Ansonsten ist Bondora Go&Grow wohl die sicherste Form, um in P2P Kredite zu investieren. Durch das „Pooling“ wird das Risiko bei dennoch erfreulich hohen Renditen so breit gestreut, dass ich es für sicher halte. Das Alter der Unternehmung und seine vielen treuen Kunden sprechen für sich.

Fazit nach über einem Jahr Bondora Go&Grow

Bondora Go&Grow macht genau das, was ich von ihm erwarte. Ich zahle Geld ein und kann es, wenn ich es wieder brauche, verzinst abholen. Ein fixer Zinssatz von 6.75% soll mir heute jemand zeigen. Die damit verbundenen Risiken nehme ich in Kauf – die habe ich überall, wo ich solche Renditen bekomme. Es ist wahnsinnig unkompliziert und einfach zu verstehen. Ein Spaß für alle die ihr Geld anlegen wollen.

Spartipp

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Ich lege dennoch maximal 10% meiner Investitionen so an. Ich will ein diversifiziertes Portfolio. Passives Einkommen. Das lässt mich ruhig schlafen. Darüber, welche Fehler man beim Investieren machen kann, davon habe ich ja schon erzählt.

Auf meiner Tools-Seite stelle ich dir alle meine „Werkzeuge“ für ein besseres Leben vor. Sieh dich ruhig um.

Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Kann man heute noch mit Bitcoin reich werden? Ist es schon zu spät, oder hat die Mutter aller Kryptowährungen noch Potenzial um in deinem Portfolio Erträge zu generieren?

Was ist Bitcoin?

Wenn du in Bitcoin (oder in jede andere Kapitalanlage) investieren willst, musst du zuerst verstehen, was Bitcoin überhaupt ist.

Die klassische Antwort, was Bitcoin ist, ist: Eine digitale Währung. Das ist aber nur bedingt wahr. Es ist wie mit Gold – du wirst damit kaum zum Autohändler deines Vertrauens gehen um ein Auto zu kaufen. (Auch wenn das bei Tesla mittlerweile eine Option ist…)

Bitcoin ist eine digitale Wertanlage. Wie eine Aktie, Silber, Gold oder ähnliches. Es ist ein „Wertspeicher“. Etwas, in das du dein Geld anlegst und es seinen Wert behält und im optimalen Fall diesen sogar vermehrt.

Im Vergleich zu anderen Wertanlagen unterliegt er aber stärkeren Preisschwankungen – dazu aber später mehr.

Das war aber nicht immer so. Während der Finanzkrise 2008 tauchte ein sogenanntes „Whitepaper“, geschrieben von einer anonymen Perosn mit dem Namen Satoshi Nakamoto, auf. Sein Titel: BItcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System. Die ursprüngliche Idee war also tatsächlich, eine digitale Währung zu erschaffen, die wir hin und her senden können, ohne das wir auf Finanzinstitute oder andere Vermittler angewiesen sind. Eine digitale, dezentralisierte Währung die auf einem System mit dem Namen „Blockchain“ betrieben wird (Blockchain einfach erklärt, Hochschule Luzern). Der Vorteil hier ist, dass keine einzelne Person oder Organisation die Bewegungen und Transaktionen auf der Blockchain kontrollieren kann – das macht sie sicherer als der Handel über einzelne Finanzunternehmen.

Bitcoin, digitales Gold?
Bitcoin, digitales Gold?

Mit der Zeit hat sich der Bitcoin aber verändert. Durch die grossen Schwankungen im Preis des Bitcoin, hat sich gezeigt, dass er nicht als Währung geeignet ist. Oder wer hat nicht schon von dem Typen gehört, der vor einigen Jahren für 120 Bitcoin eine Pizza kaufte. Das wäre zu heutigem Wert eine Summe von 7,2 Millionen Dollar. So haben die Anleger gemerkt, das der Bitcoin am besten funktioniert wenn mann ihn hält, und nicht ausgibt. Bitcoin ist zur digitalen Version von Gold geworden. (Und hat dieses in seinem Wert bereits überholt). Und im Gegensatz zu Gold ist seine maximale Menge tatsächlich begrenzt auf 21 Millionen Stück. Bei Gold wissen wir nicht, ob mit neuen Fördermöglichkeiten plötzlich wieder viel mehr auf dem Markt gespült wird.

Ist es zu spät, um in Bitcoin zu investieren?

Früher anzufangen wäre sicher (noch) ertragreicher gewesen, ja! Aber ich denke, es ist noch nicht zu spät. Der Kurs der Mutter aller Kryptowährungen hat seit 2011 um über 100’000% zugelegt. Alleine über die letzten vier Jahre hat er um 420% an Wert gewonnen. Auch wenn damit die grössten Gewinne wohl ohne dich passiert sind, so denke ich, dass der Bitcoin noch immer Vortiele gegenüber Aktien und Co. hat. Das heisst aber nicht, dass klasiches Anlegen tot ist, ganz im Gegenteil. Aber ein diversifiziertes Portfolio gewinnt – und heute gehört ein Teil Krypto in ein gut diversifiziertes Portfolio. Wie du mit dem Anlegen beginnst, zeige ich dir hier.

Stand heute ist jeder Mensch, der in Bitcoin investiert und das Investment gehalten hat im Plus. Und je nach dem welchen Analysten man Glauben schenkt, soll er weiter klettern. Einige meinen 100’000 Dollar / Bitcoin sei angemessen. Andere sprechen von 300’000 und mehr. Es gibt also noch Luft nach oben. Das soll keine Anlageberatung sein. Aber zumindest glaube auch ich daran.

Die Geschichte der Kryptowährungen zeigt aber, dass sich diese in Wellen oder Zyklen bewegen. Die Chance dass sie einbrechen ist gross. Sehr wahrscheinlich sogar. Aber sie erholten sich immer wieder und folgen wie der Phoenix aus der Asche höher als im letzten Zyklus. Starke Nerven und viel Zeit sind also gefragt. Schnell reich wird man durch den Bitcoin nicht (mehr).

Warum Bitcoin das beste Krypto-Investment ist

Nebst dem Bitcoin gibt es nich viele andere Kryptowährungen. Etherum, ChainLink, Cardano, und viele weitere. Sie werden auch „Altcoins“ genannt – das bezeichnet einfach alles ausser Bitcoin. Ich halte neben Bitcoin auch viele andere Kryptowährungen. Aber das ist „Spielgeld“ das ich ohne Probleme verlieren kann, mich aber freue wenn etwas draus wird. Sie versprechen mehr Gewinn als Bitcoin. Gleichzeitig aber auch ein ungleich höheres Risiko.

Kann man mit Bitcoin reich werden?
Kann man mit Bitcoin reich werden? Ich denke: ja

Der Bitcoin hat sich – im Gegensatz zu den anderen Währungen – aber bewiesen und man kann seine Muster viel besser vorhersehen. Viele institutionelle Anleger investieren mittlerweile in Bitcoin. Das verleiht ihm Stabilität. Dennoch: sei gewarnt: Rund alle vier Jahre verliert er +/- 80% seines Wertes, zumindest in der Vergangenheit. Er hat sich aber immer erholt. Dann brauchst du einige Monate starke Nerven. Durch die vielen grossen Anleger wie Tesla oder Paypal wird aber davon ausgegangen, dass der Einbruch dieses Mal weniger stark ausfallen wird.

Die Altcoins (ausser Etherum) haben diesen Support aber nicht – und krachen viel schneller und stärker zusammen. Das mach Bitcoin viel sicherer.

Wie investierst du in Bitcoin?

Du hast gesehen, dass es noch viel Luft nach oben gibt, und noch immer grosse Gewinne erwartet werden können. Aber du hast auch gehört, dass Kryptowährungen volatil sind. Und das Risiko besteht, dass du Geld verlierst. (Das geht aber auch an der Börse, ein Notgroschen ist daher Pflicht).Und du willst noch immer wissen, wie man in Bitcoin investiert und herausfinden ob du mit Bitcoin reich werden kannst?

Glücklicherweise ist der Bitcoin gut zugänglich. Ich empfehle Coinbase. Das ist die wohl grösste Börse nebst dem asiatischen Binance. Coinbase ist vertrauenswürdig und einfach zu verstehen. Sie stehen gerade jetzt (April 2021) vor ihrem Börsengang der ungeduldig erwartet wird.

Ich habe einen grossen Teil meiner Kryptowährungen dort gekauft und bin zufrieden damit. Darum hier mein Angebot: Wenn du dich über diesen Link bei Coinbase registrierst* und Kryptos im Wert von 100 Dollar kaufst, bekommst du 10 Dollar Guthaben geschenkt. Dazu kannst du dir auf Coinbase für rund 30.- gratis Kryptowährungen nur durch das Anschauen von Videos und Beantworten von Fragen holen.

Für erfahrene Trader empfehle ich Binance*. Aber Vorsicht, wo man viel gewinnen kann, kann man auch viel verlieren.

Fazit: Ja, ich denke man kann mit Bitcoin noch reich werden. Es braucht aber sicher mehr Geduld als in der Vergangenheit. Das Potenzial ist da, der Zugang ist viel einfacher geworden. Und er öffnet dir die Türe in die Welt der Kryptowährungen ohne das volle Risiko dieser Welt mitzubringen.

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen  vermeiden

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen vermeiden

Die Schweiz gilt als eines der reichsten Länder der Welt. Und dennoch sind die, die Aktien besitzen in der Minderheit. Der Fakt, dass du diesen Beitrag liest, heisst wohl, dass du zu dieser Minderheit gehören willst. Und das ist eine gute Entscheidung.

Zins auf Sparkonten – das ist vorbei. Aber gleichzeitig die Grundvoraussetzung für den Zinseszinseffekt, über den Einstein, nach der Frage nach der stärksten Kraft im Universum sagte: Das ist der Zinseszins.

Wo es heute noch Zinsen gibt, ist in die Investition in den Aktienmarkt, P2P-Kredite und ähnliches. Es nennt sich dort zwar Rendite und ist die Bezahlung für das Risiko, welches wir als Anleger eingehen. Die Funktion ist aber dieselbe.

Um vom Zinseszins, der stärksten Kraft im Universum, zu profitieren, musst du investieren. Dabei kann man aber Fehler beim Anlegen machen. Und ich möchte dir helfen, diese zu vermeiden.

Fehler 1: Du hast keinen Plan und keine Ziele

Was willst du mit deinen Anlagen erreichen? Dein Geld vermehren? Dann brauchst du eine wachstumsorientierte Strategie. Du willst Stabilität? Dann musst du in stabile Anlagen investieren. Oder willst du ein passives Einkommen generieren? Dann brauchst du ausschüttende Anlagen.

Fehler 2: Du gehst zu viel Risiko ein

Gut, du hast nun ein Ziel. Nun musst du das Risiko, dass du eingehen willst, mit deinen Zielen abgleichen. Sonst kannst du böse Überraschungen erleben. Wenn du einen Anlagehorizont von nur 5 Jahren hast und deine Rente davon abhängt, solltest du nicht in die Börse investieren. Was wenn im letzten Jahr die Börse 20% bis 30% nach unten geht, schaust du doof aus der Wäsche.

Bist du aber ein 20-jähriger Student, würdest du mit Anlagen in Staatsanleihen, die vielleicht 1,2% Rendite abwerfen wahnsinnig viel Rendite verpassen.

Auch solltest du nie all dein Geld auf einmal mit Risiko anlegen. Ein Notgroschen von 2-3 Monatsgehälter kann dir viele schlaflose Nächte ersparen.

Gleiche also dein Risiko und deine Ziele ab.

Tipp

Bevor du mit dem Anlegen an der Börse beginnst: Eine sinnvolle Altersvorsorge (3a) wirft nicht nur die gleichen oder bessere Erträge wie die Börse ab – sie bietet auch steuerliche Vorteile. Beginne dort.

Fehler 3: Du hinterfragst deine Ausgaben nicht

Wie ein gesunder Umgang mit deinen Finanzen aussieht, das habe ich schon einmal hier beschrieben. Deine Finanzen zu hinterfragen legt viel flüssiges Geld frei. Und das lässt sich anlegen und vermehren. (mit Zinseszins, siehe oben)

Sich immer wieder hinzusetzten und alle Ausgaben kritisch zu hinterfragen mag mühsam sein – wenn du es aber regelmässig machst, kann es auch Spass machen – immer wieder zu sehen, wo noch Potenzial vorhanden ist.

Fehler 4: Du hast deine Schulden nicht abbezahlt

Kreditkarten kosten schnell einmal mehr als 10% Zinsen. Selbst wenn sie keine Gebühren haben, kosten sie jeden Monat schnell sehr viel Geld. Auch andere Konsumschulden gehen in eine ähnliche Richtung.

An der Börse liegt der langfristige Mittelwert bei rund 7%. Auch wenn du noch so viel Geld an der Börse oder in P2P-Kredite anlegst – deine Schulden werden dir deine Gewinne wieder auffressen. Zahle also zuerst deine (Konsum)Schulden zurück, bevor du Geld anlegst.

UND: Nimm niemals einen Kredit zum Anlegen auf – das macht so wenig Sinn wie mit einem Sieb Wasser zu schöpfen oder mit einer Gabel Suppe zu essen.

Fehler 5: Du kaufst nur einzelne Aktien

Der beste Weg für ein „sicheres“ und gewinnträchtiges Portfolio ist, es zu diversifizieren. Der durchschnittliche „normale“ Anleger kann es sich nicht leisten, sich mit Einzelaktien ein diverses Portfolio aufzubauen.

ETF’s oder klassische Fonds können für kleines Geld die ganze Welt und verschiedene Branchen abdecken. Sie sind gerade für den Einstig die sicherere Wahl.

Suche nicht die Nadel im Heuhaufen. Kauf einfach den Heuhaufen.

John Bogle, Gründer des Vanguard index funds

Gegen einzelne Einzelaktien ist nicht einzuwenden. Sie können dein Einstieg in die Welt der Börse sein. Aber gerade zu Beginn ist die Empfehlung klar: ETF’s die die ganze Welt abbilden gewinnen. Und sie reduzieren die Gefahr von schlaflosen Nächten, wenn ein Unternehmen abtaucht.

Advice

Dazu gibt es noch andere Produkte wie P2P-Kredite und Co. Es macht durchaus Sinn, nicht alles Geld in die Börse zu investieren. Ein Beispiel wäre Bondora Go&Grow, mit 6.75% Zins ähnliche Erträge wie die Börse. Wenn du dich über diesen Link* anmeldest, erhältst du 5 Euro Startguthaben geschenkt.  Hier findest du meinen Testbericht zu Bondora Go&Grow

Ein kleiner Teil deines Geldes könntest du auch in Krypto-Währungen anlegen. Sie haben ein höheres Risiko, gleichzeitig aber auch eine ungleich höhere Renditechance. Ich benutze dafür Coinbase. Wenn du über diesen Link ein Konto eröffnest* und 100.- einzahlst bekommst du 110.- gutgeschrieben.

Fehler 6: Du nimmst Geld aus deinem Portfolio

Dein Portfolio ist nicht dein Sparkonto. Knappe flüssige Mittel führen dazu, dass du bei unvorhergesehenen Ausgaben dein Portfolio angreifen musst. Dazu kommt, dass der Zinseszinseffekt nur funktioniert, wenn du dein Geld arbeiten lässt.

2-6 Monatsgehälter auf der Seite schaffen die Sicherheit, dass du nicht in schlechten Zeiten deine Anlagen angreifen musst.

Fehler 7: Du „tradest“

„Hin und her macht Taschen leer“ lautet eine alte Börsenweisheit. Grundsätzlich schlägt «jetzt investieren» immer «zum besten Zeitpunkt investieren». Schon allein, weil nicht einmal der beste Trader den besten Zeitpunkt kennt.

Dazu kommen für Privatanleger die «Courtagen», die Kosten, die ein Broker für den Handel mit Wertpapieren verlangt. Einmal kaufen und dann halten – selbst Warren Buffet handelt so – und viel reicher kann man gar nicht werden.

Fehler beim Anlegen - Traden
Traden ist keine gute Idee. Market-Timing klappt nur für Hellseher

Fehler 8: Du bezahlst zu viel

Die Angebote, Plattformen und Möglichkeiten für Investitionen sind wahnsinnig vielfältig. Und genau so vielfältig sind die Kosten für alle diese Produkte. Gerade regelmässig anfallende Kosten (TER, TCI und co.) fressen deine Gewinne – und damit den schon etwas zu oft erwähnten Zinseszinseffekt.

Vergleiche. Und lies Blogs, die sich für dich damit beschäftigen. Aber nicht nur einen. Einige von uns empfehlen nicht das, was für dich am besten ist. Sondern das, was für sie am meisten Ertrag generiert.

Fehler beim Anlegen vermeiden – Fazit

  • Räume mit deinen Finanzen auf.
  • Zahle deine Konsumschulden zurück.
  • Lege dir einen Notgroschen zur Seite.
  • Mach dir einen Plan.
  • Vergleiche die Angebote.
  • Investiere in ETF’s, nicht in einzelne Aktien.
  • Trade nicht.
  • Lass das Geld, wo es ist.
  • Investiere regelmässig.
  • Geniesse es, dass sich dein Geld vermehrt.

Das klingt einfach. Ist es auch. Aber nur wenn du es mit Köpfchen machst. Sonst rennst du mit Anlauf gegen eine teure Wand. Fehler beim Anlegen können mit etwas Köpfchen vermieden werden.

Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst

Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst

Vermögen aufzubauen, das wünschen wir uns doch alle. Egal ob wir damit anfangen, oder (noch) mehr Vermögen aufbauen wollen. Wenn du die folgenden Fehler vermeidest, kann ein sinnvoller Vermögensaufbau auch bei dir klappen.

Es ist einfacher zu beantworten, welche Fehler du beim Vermögensaufbau vermeiden solltest. Dennoch gebe ich dir hier auch Strategien zum Vermögensaufbau mit auf den Weg. Kurz, ich versuche dir zu zeigen, wie ein sinnvoller Vermögensaufbau klappen kann.

Warum solltest du Vermögen aufbauen?

Vermögen ist nicht einfach nur das Geld auf deinem Konto. Vermögen umfasst sämtliche Dinge mit Wert die du besitzt – abzüglich aller deiner Verbindlichkeiten. Wenn du viel Geld auf dem Konto hat, aber daneben mit einem Berg Schulden kämpfst bist du unter dem Strich pleite – zumindest vereinfacht gesagt.

Der Vorteil von Vermögen gegenüber Einkommen ist: es geht weniger schnell verloren. Wenn du deinen Job verlierst, ist es nicht einfach weg. Dein Einkommen schon.

Wie du herausfindest, wie viel Vermögen es braucht um nicht mehr arbeiten zu müssen, findest du in meinem Beitrag über die F.I.R.E-Bewegung.

Und im Alter musst du dich mit Vermögen nicht auf ein marodes Rentensystem verlassen. Privater Vermögensaufbau ist der sicherste Weg, Altersarmut vorzubeugen.

Bevor du mit dem Vermögensaufbau beginnst

Tilge deine teuren Schulden

Ein sinnvoller Vermögensaufbau sollte erst beginnen, wenn du deine Schulden getilgt hast – zumindest die, die Kosten verursachen. Kreditkarten, überzogene Konten oder Konsumkredite haben so hohe Zinsen, dass du das mit den Renditen deiner Anlagen unmöglich wieder reinholen kannst.

6% Rendite sind super – nützt aber nichts, wenn du 12% Zinsen auf deinen Schulden bezahlst.

Lege eine kleine Reserve an

Bevor du beginnst, dein Geld in irgend etwas zu investieren, solltest du dir etwa 3 Monatsgehälter zur Seite legen. Ein Defekt an deinem Auto, ein abgebrochener Zahn. Solche Dinge können deine Finanzplanung auf den Kopf stellen. Und dann brauchst du einfach und schnell verfügbares Geld.

Wenn du in einem dummen Moment Aktien verkaufen musst, weil du das Geld gerade jetzt brauchst, kann das massive Verluste bedeuten. Leg es auf ein Sparkonto, Es muss da auch nicht arbeiten, es soll einfach als Reserve für schlechte oder unvorhersehbare Zeiten dienen.

Sparen ist der schlechteste Weg, Vermögen aufzubauen

Wenn du eine Umfrage machst, wie man Vermögen aufbaut, werden die meisten Menschen sagen: Sparen.

Die Zinspolitik der Zentralbanken hat Sparen als Mittel zur Vermögensbildung quasi unbrauchbar gemacht. Die Zinsen, die du auf einem Sparkonto erwarten kannst, liegen im Moment unter der Inflationsrate:

Das ist nicht grundsätzlich falsch – es ist der einfachste und naheliegendste Schritt, der einem dazu einfällt. Aber die Frage war: wie geht sinnvoller Vermögensaufbau?! Und dann ist klassisches Sparen der falsche Weg.

Sparkonto - sinnvoller Vermögensaufbau
Quelle. K-Tipp Schweiz. Zinsen, mit denen ein sinnvoller Vermögensaufbau nicht möglich ist. Stand: 20.11.20

Das Schweizer Konsumentenmagazin K-Tipp führt eine Übersicht der Zinskonditionen auf Sparkonten. Dort zeigt sich: ohne Sonderkonditionen ist 0.5 % Zins das höchste aller Gefühle.

Lege ich heute 100’000 unverzinst zur Seite, ist es bei einer angenommenen Inflationsrate von 1.8% in 20 Jahren noch 69’539.00 wert…. Ja, zur Zeit ist die Inflation tiefer als 1.8% – das wird sich aber sicherlich wieder ändern. Dazu kämen dann noch Kontoführungsgebühren und allenfalls die Vermögenssteuer.

Solange die Zinsen ähnlich hoch oder tiefer als die Inflationsrate liegen, ist klassisches Sparen = Wertvernichtung.

Womit baue ich denn dann Vermögen auf?

Um eine höhere Rendite zu erzielen, bieten sich börsengehandelte Produkte an. Beispielsweise Aktien, Fonds, oder in einigen Fällen Obligationen, können für einen sinnvollen Vermögensaufbau verwendet werden.

In den letzten Jahren hat es sich gezeigt das auch P2P Produkte wie Bondora* gute bis sehr gute Renditen abwerfen.

Um sinnvoll Vermögen aufbauen zu können, muss die Rendite höher sein als die Kosten und die Inflation zusammen.

Je höher die Rendite, desto höher das Risiko

Das war schon immer so. In der aktuellen Phase sehr niedriger Zinsen trifft das aber noch mehr zu. Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit (Liquidität) standen schon immer in einem Spannungsfeld. Sie lassen sich in einem Dreieck darstellen. Quasi das magische Dreieck des Vermögensaufbaus.

sinnvoller Vermögensaufbau: Dreieck des Geldes

Wenn du in einer Ecke mehr willst, musst du in einer andern, oder sogar in beiden, Abstiche in Kauf nehmen. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist also wichtig. Und: diversifizieren um das Risiko zu minimieren. Weil im Moment gibt es hohe Renditen wirklich nur mit hohem Risiko. Aber dazu später mehr.

Risiken minimieren – Rendite optimieren

Beim Anlegen gibt es viele Fallstricke und Stolpersteine, die einem im Weg stehen können. Um nicht darüber zu stolpern, macht es Sinn, sich früh genug eine Strategie zurecht zu legen.

Wird das ganze Kapital in einem Sektor angelegt, kann das verehrende Folgen haben.

Beispiel: Wenn du all dein Geld in die Elektro-Mobilität investierst, mag dir das heute als tolle Idee erscheinen. Was wenn sich aber nächstes Jahr heraus stellt, dass Wasserstoff viel nachhaltiger und effizienter ist? Oder die Tesla-Blase platzt? Dann nimmst du sehr hohe Wertverluste in Kauf.

Wenn du also deine Investitionen nicht ausreichend streust, hättest du dein Geld wohl besser auf dem Sparkonto gelassen. Investiere also nicht nur in Sektoren, die du schon beruflich kennst. In diesem Fall wäre eine Krise in deinem Sektor doppelt schlimm: Dein Kapital verliert an Wert und du vielleicht sogar noch dein Einkommen dazu.

Mit vielen kleinen Investments in unterschiedlichen Werten und Sektoren schläft es sich einfach auch besser. Du musst nicht auf jedes Ereignis an der Börse reagieren, weil du im betroffenen Sektor nur wenig Geld investiert hast. Nimmt ein Wert ab, wird wohl ein anderer zunehmen und die Schwankungen ausgleichen.

Spekulation auf einzelne Werte ist etwas für Profis. Und auch die liegen mehr daneben als sie Recht haben.

Wo anfangen?

Wo fängt ein sinnvoller Vermögensaufbau denn an?

  • Zuerst: tilge deine Schulden
  • Lege etwas auf ein Sparkonto als Reserve
  • Dann: sorge erst mal fürs Alter vor
  • Fonds sind ein guter Anfang
  • P2P als Diversifizierung

Altersvorsorge

Ja, das klingt Ultra langweilig. Macht aber einfach Sinn. Zum einen: du sparst Steuern. Und dann: deine Altersvorsorge muss ja nicht nur für die Rente sein. Zumindest in der Schweiz kann sie auch für den Bau eines Hauses oder für den Weg in die Selbständigkeit verwendet werden.

Ich nutze hierzu Viac. (darüber habe ich schon einmal berichtet).

Mein Viac-Portfolio mit einem Aktienanteil von 60 % (nachhaltige Aktien) hat im Moment eine Rendite von 11.9 % – was ein wahnsinnig guter Wert ist. Die Steuerersparnis noch nicht eingerechnet.

Fonds

Fondssparpläne sind für den Anfang sehr einfach. Du zahlst monatlich einen Betrag X in einen Fonds ein. Am besten via Dauerauftrag. So musst du nicht dran denken und verfällst nicht in den Fehler (siehe unten) immer zum richtigen Zeitpunkt investieren zu wollen. Ein Fonds besteht aus vielen unterschiedlichen Aktien – je nachdem welchen Fonds du wählst. So ist das Risiko schon breit gestreut. Achte aber auf die Kosten – da gibt es grosse Unterschiede.

Mein Fondssparplan läuft im Moment noch bei Postfinance – ich bin aber auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Wenn du Tipps hast, die Kommentarspalte wartet.

P2P

Um nicht gänzlich von der Börse abhängig zu sein, ist es sinnvoll, sich nach Anlagen ausserhalb der Börse umzusehen. Eine Idee sind hier sogenannte P2P Plattformen. Da vergeben Privatanleger Kredite an Private oder Firmen. Und das verläuft dazu noch antizyklisch zur Börse. Wenn es der Börse schlecht geht, boomt der P2P-Markt.

Ich investiere im Moment mit Bondora Grow & Go. Da wird im Moment dein angelegtes Geld mit 6.75 % verzinst.

Vorteil: keine Mindesteinzahlungen. Du kannst also schon mit 1.- beginnen und schauen, ob das etwas für dich ist.

Und: mit diesem Link* bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt!

Weitere Möglichkeiten

Nebst diesen Dingen zum Anfang geht es natürlich noch weiter:

  • Aktien – vergiss aber nicht zu diversifizieren
  • ETF’s – an der Börse gehandelte Fonds
  • Immobilien – wenn du das Kleingeld hat
  • Kryptowährungen – als Diversifikation, nicht als Hauptanlage! Sonst kannst du auch gleich Lotto spielen

Über all diese Punkte folgen in der Zukunft hier noch Beiträge – bleib mir also treu.

sinnvoller Vermögensaufbau - nicht nur Sparen
Etwas Sparen solltest du schon – aber Anlegen macht mehr Sinn

Fehler, die du dabei machen kannst

Du investierst gar nicht erst. Viele Beginner machen den Fehler, auf den richtigen Zeitpunkt warten zu wollen. Oder ewig lange das richtige Produkt zu suchen. Das ist wie mit Kinder kriegen – den richtigen Moment zu finden fühlt sich selten wirklich gut an – mach es einfach und sei dann glücklich.

Wenn du dabei nicht das grosse Ganze im Blick hast, kann folgendes durchaus passieren: Du streust deine Anlagen und Investments nicht ausreichend.

Gerade mit einer unzureichenden Streuung läufts du Gefahr, ständig umzuschichten. Dabei geht gerne vergessen, dass das immer wieder Kosten verursacht. Und du im falschen Moment Analgen, Aktien oder Investitionen abstösst und dabei Verluste einfährst.

Du hast zwar ein gutes und ertragreiches Portfolio, aber hast auf der anderen Seite noch immer Schulden, die mit ihren Zinsen deine Rendite auffressen. Das würde wenig Sinn machen.

Du hast keine Reserve – und nun gibt es einen Börsencrash, eine Finanzkrise oder ähnliches. Oder du verlierst zum Beispiel deinen Job. Dann musst du eventuell deine Anlagen zum schlechtesten Moment veräussern. Darum: habe immer etwas auf der Seite.

Deine Anlagen haben hohe Kosten. Renditen sind immer nur Prognosen. Es kann auch sein, dass du keine, oder nur kleine Gewinne machst. Die Kosten sind aber trotzdem da. Und fressen das auf, was noch da ist. Darum: schaue immer auch auf die Kosten, nicht nur die erwarteten Gewinne.

Du lässt dich von unseriösen Angeboten verlocken. Versprechungen wie: hohe Renditen ohne Kosten, oder kein Risiko bei 10 % Rendite. Nichts ist gratis. Und wenn etwas unglaublich gut erschient, frage dich, ob das Sinn macht. Schaue, was andere für Erfahrungen gemacht haben. Blogs wie diesen hier gibt es viele – wir nehmen die Angebote für dich auseinander.

Fazit – sinnvoller Vermögensaufbau

Gar nicht so schwierig, oder? Wichtig ist, nicht alles auf eine Karte zu setzten. Sich bewusst sein, was man da macht und keine Angst hat – das ist nämlich alles gar nicht so kompliziert.

Wichtig ist, dass du verstehst, das es ein langfristiges Spiel ist. Und gewinnen tut der, der am ersten anfängt – dann hat das Geld nämlich mehr Zeit um zu wachsen.

Hast du schon mit deinem Vermögensaufbau angefangen? Wie kommst du woran?

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