Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Vorwort & Warnung

Kryptowährungen sind in aller Munde. Der Krypto-Markt kennt gerade nur eine Richtung – nach oben. Praktisch jeden Tag kommen neue Währungen auf den Markt – viele verschwinden dann bald auch wieder. Der IPO von Coinbase hat seinen Teil wohl noch zusätzlich dazu beigetragen, das Thema einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Ich bin fasziniert von dieser Welt – das muss ich zugeben. Und ich bin mir auch den Risiken bewusst. Ich bin, trotz BWL-Studium, kein Finanz- oder Anlageberater. Und mir ist klar, dass wir uns in einem absoluten Hype befinden. Alles Geld, das ich in Kryptowährungen investiere, schreibe ich gleich mal ab. Ich freue mich aber wie ein kleines Kind, wenn ich doch Gewinn daraus ziehe.

Wenn du, wie ich, von dieser Welt fasziniert bist und meinen Nischen-Tipp für das Frühjahr 2021 hören willst, lies weiter. Wenn du dich auf der sicheren Seite wähnen willst, lies besser hier weiter: Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst. Und wenn du dich zwar für Kryptowährungen interessierst, aber gerade erst angefangen hast, oder den Einstieg suchst, dann habe ich hier was für dich geschrieben: Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Also, was ist SafeMoon?

SafeMoon ist ein relativ junger „Coin“. Auf dem Markt seit etwa Anfang März 2021. Per 16. April hat er aber trotzdem schon etwa 400’000 „Hodler“, oder einfacher: Besitzer. Das, und dass was gleich noch folgt, zeigt eine riesige Community. Aber was unterschiedet SafeMoon von der Vielzahl junger Coins, on denen viele einfach auch nur ein Betrug sind?

Safemoon ist eine deflationäre Kryptowährung, aber was bedeutet das? Eine deflationäre Kryptowährung ist ein Coin, der dazu gedacht ist, sein Volumen im Laufe der Zeit zu verringern und somit den Wert im Laufe der Zeit zu erhöhen. Wie macht Safemoon das? Es ist einfach. Auf jede Transaktion (Kauf und Verkauf), gibt es eine 10% Gebühr. 5% davon werden an jeden Inhaber ausgeschüttet, während die anderen 5% dauerhaft verbrennen. Dies bringt nicht nur mehr Geld in deine Brieftasche, wenn andere kaufen/verkaufen, sondern es verhindert auch Daytrading und bestraft diejenigen, die versuchen, die Preisgestaltung zu manipulieren. Die verbrannten Münzen werden an eine Leeradresse gesendet, die für niemanden zugänglich ist, auch nicht für die Entwickler, so dass sie dauerhaft aus dem Marktvolumen entfernt werden.

Und was ist mit den Entwicklern? Woher wissen wir, dass es sich nicht um einen Betrug handelt? Es ist wirklich einfach. Diese Entwickler haben Safemoon nicht nur unter einer GmbH registriert, sondern sie haben auch öffentlich ihre Namen und Gesichter direkt auf der Website gezeigt und sind extrem transparent mit ihrer Community über Twitter und ihren Discord-Server. All diese Faktoren zusammen geben mir (und vielen anderen) eine Menge Vertrauen in die Entwickler. Sie sind extrem aktiv in der Community, beantworten oft Fragen und geben Updates über ihre Pläne und Aktionen in Bezug auf Safemoon.

Die SafeMoon-Community

50’000 Mitglieder auf Reddit, 20’000 Follower auf Facebook, 50’000 Abonnenten auf Telegramm, 120’000 Follower auf Twitter. Nach 6 Wochen. Das soll mal einer nachmachen.

Hier, überzeug dich selber:

Mehr Daten bitte

Okay, gut. SafeMoon läuft gut. Du magst Bilder? Bitte:

SafeMoon Chart
Kursentwicklung von SafeMoon seit Start

Nach einer leichten Konsolidierung nach seinem Höhenflug Anfang April geht es mit SafeMoon wieder Bergauf. In den letzten 30 Tagen hat der Kurs um über 460% zugelegt. Marktkapitalisierung: 627’360’000 USD

Durch seine Token-Ökonomie, also die 10% Besteuerung bei An- und Verkauf, ist er aber weniger Spekulationen unterworfen, als das mancher vergleichbare Coin ist. Dennoch ist gut zu sehen, dass einige grosse Fische nach den jeweiligen Höhenflügen ihre Gewinne eingefahren haben und den Kurs damit etwas schwanken lassen. Durch die wachsende Zahl der „Hodler“ scheint sich dies aber langsam zu beruhigen, so dass einzelne grosse, die Gewinne einfahren den Kurs nicht mehr so stark ins Wanken bringen.

Wie kaufe ich Safemoon?

SafeMoon ist noch auf keiner der ganz grossen Börsen gelistet. Und hat dennoch bereits so eine grosse Anzahl Besitzer.

Hier die Kurzfassung, wie du SafeMoon kaufst:

Die etwas ausführlichere Anleitung findest du auf der Safemoon Homepage. Ansonsten frag mich in den Kommentaren.

Richtig ausführlich (und auch wie du sie wieder verkaufst) findest du es hier bei CoinUpdate

Bin ich zu spät um SafeMoon zu kaufen?

Nein. Wer den Kryptomarkt verfolgt weiss, es ist nie zu spät. Oder um es einfach auszudrücken: Jeder Mensch, der je eine der grossen Kryptowährungen gekauft hat, war diese Woche im Plus.

SafeMoon ist nach wie vor schwierig zu kaufen. Du bist also noch sehr früh dran. Die Listung auf verschiedenen Börsen ist in vollem Gange und SafeMoon arbeitet an einer eigenen Börse für sich und andere Token.

Aus meiner Sicht ist es nie so interessant wie ganz am Anfang in solche Projekte einzusteigen. Ja, das ist Risikokapital. Aber wer hier öfter vorbeischaut weiss: Risiko = Rendite. Das Risiko ist hoch. Die Renditeaussicht aber auch. Sonst schau dir mal den Kurs von DogeCoin an…

SafeMoon ist gemacht worden um zu „Hodeln„, also ihn zu kaufen und zu behalten.

ARE YOU HODLING WRONG?. To hodl or not to hodl that is the… | by Winco |  Good Audience

Also, was ist SafeMoon?

Eine Kryptowährung, die sehr stark von ihrer Community getragen wird. Ein Coin mit einer Ökonomie, die dafür sorgt, dass die, die ihn halten belohnt werden. Ein Projekt, das erst gerade gestartet ist und somit noch grosses Potenzial nach oben hat.

BTW: wenn du mir ein Trinkgeld für die Arbeit an diesem Blog zukommen lassen willst, das ist meine SafeMoon Wallet Adresse: 0x973eD242b0F1fE1A24BbEef0bf6715331FA5FedB

Für klassische Spenden würde ich mich über einen Kaffee freuen:

(Nur für SafeMoon, andere Währungen kommen so nicht an)
Bondora Go&Grow im Langzeittest

Bondora Go&Grow im Langzeittest

Vorweg: ich verwende Bondora Go&Grow nun seit über einem Jahr selbst. Dennoch ist das hier ist keine Anlageberatung, sondern nur meine Meinung. Wenn du über einen meiner mit einem * gekennzeichneten Links klickst und ein Bondora-Konto eröffnest, bekommst sowohl du wie auch ich eine kleine Prämie. Dir entstehen dadurch keine Nachteile, du unterstützt aber damit diesen Blog.

Wer und was ist Bodora?

Bondora ist eine P2P-Plattform aus Estland. Was ein P2P-Kredit ist, dazu im nächsten Abschnitt mehr. Bondora wurde 2009 durch Pärtel Tomberg gegründet. Die Idee war, dass auch Privatpersonen Zugang zu Krediten erhalten. Über die Plattform konnten Anleger in Keditprojekte in verschiedenen Ländern investieren. Zu erst konnte der Anleger die Projekte selber wählen. Inzwischen hat sich Bondora vor allem auf seine Go&Grow Plattform konzentriert, die als Pool für die Kreditvergabe fungiert. Dadurch sind zwar die Erträge für die Anleger aber gleichzeitig auch das Risiko gesunken.

Facts:

  • Mehr als 160‘000 Investoren
  • Aktuell rund 422 Mio. Euro investiert
  • 52 Mio. ausgezahlte Zinsen

Was ist Bondora Go & Grow?

Im Gengensatz zu den „alten“ Bondora-Produkten investierst du nicht direkt in einzelne P2P Projekte, sondern in einen Pool. Das hat die Vorteile, dass das Geld viel besser verfügbar ist, das Risiko tiefer und die Rendite weniger volatil. Du musst nicht zuerst einen Käufer für deinen Kredit finden, wenn du ihn abstossen willst.

Das Versprechen von Bondora Go&Grow lautet wie folgt:

  • Bis zu 6,75 %* pro Jahr Rendite.
  • Schnellere Liquidität, d. h. Sie können sich Ihre Investition mit minimalem Aufwand auszahlen lassen.
  • Geringeres Risiko als andere P2P Produkte aufgrund eines diversifizierten Portfolios
  • Eine pauschale Auszahlungsgebühr von nur 1 €, unabhängig von der Größe des Kontos
  • Keine jährlichen Verwaltungsgebühren.
  • Geeignet für Neueinsteiger, da keine vorherige Investitionserfahrung erforderlich ist.

Was sind P2P Kredite?

P2P bedeutet: peer to peer– oder person to person lending. (Wikipedia) Also Kredite von Privatperson zu Privatperson, ohne dass eine Bank dazwischensteht. Es handelt sich oft um Klein- oder Kleinstkredite, welche über eine Bank so nicht, oder nur zu viel schlechteren Konditionen, zugänglich wären.

Da man dabei direkt in einzelne Projekte investiert, war das Ausfallrisiko in der Vergangenheit hoch – das umgeht Bondora aber mit Go&Grow, welches als Pool dient und das Risiko so reduziert.

Persönlich sehe ich P2P-Kredite als sehr gute Ergänzung zu einem diversifizierten Portfolio. Sie bewegen sich oft azyklisch zu den anderen Märkten, da gerade in „schlechten“ Zeiten die Nachfrage steigt. Sie bergen aber auch Risiken – wie alle Anlagen die Renditen generieren.  

Bondora Go&Grow - auf ein Ziel sparen

Wie funktioniert die Anmeldung?

Die Anmeldung ist kinderleicht und sehr intuitiv gestaltet. Davon können sich viele Finanzdienstleister eine Scheibe abschneiden. Auch ist alles sehr spielerisch gehalten. So gibst du beispielsweise an, worauf du sparen willst. Bei jedem künftigen Login zeigt dir Bondora, wie nah du deinem Ziel schon bist und ob du auf gutem Weg zu deinem Ziel bist.

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Bondora Go&Grow - lege fest was du willst.

Wie hoch ist die Rendite bei Bondora Go&Grow?

Die Rendite liegt zurzeit bei 6.75% pro Jahr. Wenn du 10‘000 Franken (oder Euro) anlegst, kannst du also mit 675.- Ertrag pro Jahr rechnen – das entspricht rund 1.85.- pro Tag. (Nachtrag: Die Zinsen werden täglich abgerechnet. Du profitierst also ab dem zweiten Tag vom Zinseszinseffekt und entsprechend liegt die tatsächliche Jahresrendite höher.)

Die Rendite von 6.75% ist nicht garantiert und kann nach oben oder nach unten angepasst werden. Das kam bisher aber nicht vor. Und vergiss nicht, auf der Bank erhältst du gar nichts. Nein, teilweise legst du sogar drauf, um dein Geld da liegen zu lassen.

Wie überweise ich Geld zu Bondora?

Bondora biete fast alle Arten der Überweisung an. Du kannst via Überweisung, Sofort-Überweisung, Kreditkarte, Transferwise oder Trustly Geld einzahlen. Ich habe mich für einen normalen Dauerauftrag entschieden, der jeweils Ende Monat von meinem Neon-Konto (zum Bericht zu Neon) abgebucht und zu Bondora übertragen wird. Etwa zwei Tage später ist das Geld auf Bondora verfügbar und wird automatisch zu 6.75% Zins angelegt.

Wie funktioniert die Auszahlung?

Die Auszahlung funktioniert bei mir wunderbar. Ich wähle den Betrag aus, es zeigt mir das Konto an von welchem ich das Geld eingezahlt habe und zwei Tage später habe ich mein Geld, abzüglich 1 Euro Bearbeitungsgebühr (egal wie viel Geld ich abhebe) wieder auf meinem Konto.

Eine Besonderheit ist hier anzumerken: Das Geld wird nur auf das Konto ausgezahlt, von wo du es eingezahlt hast. Hintergrund sind hier die europäischen Regeln betreffend Geldwäsche. Aus diesem Grund würde ich beispielsweise von Einzahlungen via Kreditkarte abraten.

Wie sicher ist Bondora Go&Grow?

Vorweg: Bondora ist keine Schweizer Bank. Nun, eigentlich ist es gar keine Bank. Also: keine Einlagesicherung. Aber eben, Rendite wird immer mit Risiko bezahlt. Das ist einfach so.

Folgende Risken sehe ich bei Bondora:

  • Keine Einlagesicherung. Geht Bondora bankrott, wirst du wohl nicht all dein Geld wiedersehen. Dennoch. Bondora ist das älteste P2P-Unternehmen in dieser Form – sie werden nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • In schwierigen Zeiten behält sich Bondora vor, die Auszahlungen zu limitieren, um selbst nicht in Probleme zu rutschen. Das ist, während Covid-19 kurz vorgekommen, ich habe aber nichts davon bemerkt.
  • Anpassung der Rendite nach unten. Das ist immer noch besser als die Börse, dort kann die Rendite auch ins Negative. Das ist bei Bondora nicht zu erwarten.

Ansonsten ist Bondora Go&Grow wohl die sicherste Form, um in P2P Kredite zu investieren. Durch das „Pooling“ wird das Risiko bei dennoch erfreulich hohen Renditen so breit gestreut, dass ich es für sicher halte. Das Alter der Unternehmung und seine vielen treuen Kunden sprechen für sich.

Fazit nach über einem Jahr Bondora Go&Grow

Bondora Go&Grow macht genau das, was ich von ihm erwarte. Ich zahle Geld ein und kann es, wenn ich es wieder brauche, verzinst abholen. Ein fixer Zinssatz von 6.75% soll mir heute jemand zeigen. Die damit verbundenen Risiken nehme ich in Kauf – die habe ich überall, wo ich solche Renditen bekomme. Es ist wahnsinnig unkompliziert und einfach zu verstehen. Ein Spaß für alle die ihr Geld anlegen wollen.

Spartipp

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Ich lege dennoch maximal 10% meiner Investitionen so an. Ich will ein diversifiziertes Portfolio. Passives Einkommen. Das lässt mich ruhig schlafen. Darüber, welche Fehler man beim Investieren machen kann, davon habe ich ja schon erzählt.

Auf meiner Tools-Seite stelle ich dir alle meine „Werkzeuge“ für ein besseres Leben vor. Sieh dich ruhig um.

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen  vermeiden

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen vermeiden

Die Schweiz gilt als eines der reichsten Länder der Welt. Und dennoch sind die, die Aktien besitzen in der Minderheit. Der Fakt, dass du diesen Beitrag liest, heisst wohl, dass du zu dieser Minderheit gehören willst. Und das ist eine gute Entscheidung.

Zins auf Sparkonten – das ist vorbei. Aber gleichzeitig die Grundvoraussetzung für den Zinseszinseffekt, über den Einstein, nach der Frage nach der stärksten Kraft im Universum sagte: Das ist der Zinseszins.

Wo es heute noch Zinsen gibt, ist in die Investition in den Aktienmarkt, P2P-Kredite und ähnliches. Es nennt sich dort zwar Rendite und ist die Bezahlung für das Risiko, welches wir als Anleger eingehen. Die Funktion ist aber dieselbe.

Um vom Zinseszins, der stärksten Kraft im Universum, zu profitieren, musst du investieren. Dabei kann man aber Fehler beim Anlegen machen. Und ich möchte dir helfen, diese zu vermeiden.

Fehler 1: Du hast keinen Plan und keine Ziele

Was willst du mit deinen Anlagen erreichen? Dein Geld vermehren? Dann brauchst du eine wachstumsorientierte Strategie. Du willst Stabilität? Dann musst du in stabile Anlagen investieren. Oder willst du ein passives Einkommen generieren? Dann brauchst du ausschüttende Anlagen.

Fehler 2: Du gehst zu viel Risiko ein

Gut, du hast nun ein Ziel. Nun musst du das Risiko, dass du eingehen willst, mit deinen Zielen abgleichen. Sonst kannst du böse Überraschungen erleben. Wenn du einen Anlagehorizont von nur 5 Jahren hast und deine Rente davon abhängt, solltest du nicht in die Börse investieren. Was wenn im letzten Jahr die Börse 20% bis 30% nach unten geht, schaust du doof aus der Wäsche.

Bist du aber ein 20-jähriger Student, würdest du mit Anlagen in Staatsanleihen, die vielleicht 1,2% Rendite abwerfen wahnsinnig viel Rendite verpassen.

Auch solltest du nie all dein Geld auf einmal mit Risiko anlegen. Ein Notgroschen von 2-3 Monatsgehälter kann dir viele schlaflose Nächte ersparen.

Gleiche also dein Risiko und deine Ziele ab.

Tipp

Bevor du mit dem Anlegen an der Börse beginnst: Eine sinnvolle Altersvorsorge (3a) wirft nicht nur die gleichen oder bessere Erträge wie die Börse ab – sie bietet auch steuerliche Vorteile. Beginne dort.

Fehler 3: Du hinterfragst deine Ausgaben nicht

Wie ein gesunder Umgang mit deinen Finanzen aussieht, das habe ich schon einmal hier beschrieben. Deine Finanzen zu hinterfragen legt viel flüssiges Geld frei. Und das lässt sich anlegen und vermehren. (mit Zinseszins, siehe oben)

Sich immer wieder hinzusetzten und alle Ausgaben kritisch zu hinterfragen mag mühsam sein – wenn du es aber regelmässig machst, kann es auch Spass machen – immer wieder zu sehen, wo noch Potenzial vorhanden ist.

Fehler 4: Du hast deine Schulden nicht abbezahlt

Kreditkarten kosten schnell einmal mehr als 10% Zinsen. Selbst wenn sie keine Gebühren haben, kosten sie jeden Monat schnell sehr viel Geld. Auch andere Konsumschulden gehen in eine ähnliche Richtung.

An der Börse liegt der langfristige Mittelwert bei rund 7%. Auch wenn du noch so viel Geld an der Börse oder in P2P-Kredite anlegst – deine Schulden werden dir deine Gewinne wieder auffressen. Zahle also zuerst deine (Konsum)Schulden zurück, bevor du Geld anlegst.

UND: Nimm niemals einen Kredit zum Anlegen auf – das macht so wenig Sinn wie mit einem Sieb Wasser zu schöpfen oder mit einer Gabel Suppe zu essen.

Fehler 5: Du kaufst nur einzelne Aktien

Der beste Weg für ein „sicheres“ und gewinnträchtiges Portfolio ist, es zu diversifizieren. Der durchschnittliche „normale“ Anleger kann es sich nicht leisten, sich mit Einzelaktien ein diverses Portfolio aufzubauen.

ETF’s oder klassische Fonds können für kleines Geld die ganze Welt und verschiedene Branchen abdecken. Sie sind gerade für den Einstig die sicherere Wahl.

Suche nicht die Nadel im Heuhaufen. Kauf einfach den Heuhaufen.

John Bogle, Gründer des Vanguard index funds

Gegen einzelne Einzelaktien ist nicht einzuwenden. Sie können dein Einstieg in die Welt der Börse sein. Aber gerade zu Beginn ist die Empfehlung klar: ETF’s die die ganze Welt abbilden gewinnen. Und sie reduzieren die Gefahr von schlaflosen Nächten, wenn ein Unternehmen abtaucht.

Advice

Dazu gibt es noch andere Produkte wie P2P-Kredite und Co. Es macht durchaus Sinn, nicht alles Geld in die Börse zu investieren. Ein Beispiel wäre Bondora Go&Grow, mit 6.75% Zins ähnliche Erträge wie die Börse. Wenn du dich über diesen Link* anmeldest, erhältst du 5 Euro Startguthaben geschenkt.  Hier findest du meinen Testbericht zu Bondora Go&Grow

Ein kleiner Teil deines Geldes könntest du auch in Krypto-Währungen anlegen. Sie haben ein höheres Risiko, gleichzeitig aber auch eine ungleich höhere Renditechance. Ich benutze dafür Coinbase. Wenn du über diesen Link ein Konto eröffnest* und 100.- einzahlst bekommst du 110.- gutgeschrieben.

Fehler 6: Du nimmst Geld aus deinem Portfolio

Dein Portfolio ist nicht dein Sparkonto. Knappe flüssige Mittel führen dazu, dass du bei unvorhergesehenen Ausgaben dein Portfolio angreifen musst. Dazu kommt, dass der Zinseszinseffekt nur funktioniert, wenn du dein Geld arbeiten lässt.

2-6 Monatsgehälter auf der Seite schaffen die Sicherheit, dass du nicht in schlechten Zeiten deine Anlagen angreifen musst.

Fehler 7: Du „tradest“

„Hin und her macht Taschen leer“ lautet eine alte Börsenweisheit. Grundsätzlich schlägt «jetzt investieren» immer «zum besten Zeitpunkt investieren». Schon allein, weil nicht einmal der beste Trader den besten Zeitpunkt kennt.

Dazu kommen für Privatanleger die «Courtagen», die Kosten, die ein Broker für den Handel mit Wertpapieren verlangt. Einmal kaufen und dann halten – selbst Warren Buffet handelt so – und viel reicher kann man gar nicht werden.

Fehler beim Anlegen - Traden
Traden ist keine gute Idee. Market-Timing klappt nur für Hellseher

Fehler 8: Du bezahlst zu viel

Die Angebote, Plattformen und Möglichkeiten für Investitionen sind wahnsinnig vielfältig. Und genau so vielfältig sind die Kosten für alle diese Produkte. Gerade regelmässig anfallende Kosten (TER, TCI und co.) fressen deine Gewinne – und damit den schon etwas zu oft erwähnten Zinseszinseffekt.

Vergleiche. Und lies Blogs, die sich für dich damit beschäftigen. Aber nicht nur einen. Einige von uns empfehlen nicht das, was für dich am besten ist. Sondern das, was für sie am meisten Ertrag generiert.

Fehler beim Anlegen vermeiden – Fazit

  • Räume mit deinen Finanzen auf.
  • Zahle deine Konsumschulden zurück.
  • Lege dir einen Notgroschen zur Seite.
  • Mach dir einen Plan.
  • Vergleiche die Angebote.
  • Investiere in ETF’s, nicht in einzelne Aktien.
  • Trade nicht.
  • Lass das Geld, wo es ist.
  • Investiere regelmässig.
  • Geniesse es, dass sich dein Geld vermehrt.

Das klingt einfach. Ist es auch. Aber nur wenn du es mit Köpfchen machst. Sonst rennst du mit Anlauf gegen eine teure Wand. Fehler beim Anlegen können mit etwas Köpfchen vermieden werden.

Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Schritt vier meines Plans zur finanziellen Freiheit ist, passive Einkommensquellen aufzubauen. Sind wir ehrlich – Einkommen ist nie ganz passiv. Du musst immer in Vorleistung gehen. Entweder finanziell, wenn du Geld investierst, oder mit deiner Zeit, indem du Beiträge oder Bücher schreibst, YouTube-Videos drehst, oder in diesem Beispiel hier: fotografierst. 

Ich fotografiere seit vielen Jahren. Mal mehr, mal weniger. Gestartet habe ich, etwas peinlich, als Partyfotograf. Aber vor den grandiosen iPhone-Kameras war das halt ein Ding. Seit da hatte ich immer eine Spiegelreflexkamera oder eine Spiegellose Systemkamera. Die Bilder, mit denen habe ich aber nie viel gemacht: Instagram, mal ein Fotobuch für eine (Ex-)Freundin, solche Dinge eben. 

Aber mit all der Ausrüstung, dem Wissen und den vielen Bildern auf meinen Festplatten kann man auch Geld verdienen. 

Geld mit Bildern verdienen? 

Ja! Es werden jeden Tag tausende von Bildern (gegen Geld) heruntergeladen. Viele Unternehmen beschäftigen schon lange keinen Hausfotografen mehr – schon gar nicht, wenn das gesuchte Bild vom anderen Ende der Welt kommen soll. Du findest Bilder von Stockagenturen auf Blogs, in Prospekten, in Zeitschriften, auf Buchdeckeln, in Geschäftsberichten, Firmenwebseiten, einfach überall. 

Es gibt viele Wege, mit Fotos Geld zu verdienen. Aber die niedrigsten Hürden bietet wohl die Stockfotografie. Du brauchst kein Studio, keine vollprofessionelle Ausrüstung, keine Kontakte und musst nichts selber verkaufen. Alles was du brauchst, sind hochwertige Bilder (die Stockagenturen prüfen sehr streng auf Qualität) und Motive, die jemand kaufen will. 

Hast du die Bilder erst einmal hochgeladen, bleiben sie dort verfügbar, werden weiter verkauft, ohne dass du etwas tun musst. Das Einkommen ist also passiv. Regelmässiges Uploaden hilft aber, deine Umsätze hoch zu halten. Aktive Fotografen werden meist besser gerankt.

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Ja, aber wie viel Geld? 

Jetzt ist es aber nicht so, dass dich ein Bild reich machen wird. Pro Verkauf kannst du mit 0.25$ – 2.50$ rechnen, je nach dem, welche Art Lizenz der Kunde kauft. Videos bringen übrigens deutlich mehr ein – Beträge um 20-50$ sind pro Verkauf keine Seltenheit. Gerade Drohnenvideos verkaufen sich gut. Die Bilder können aber unzählige Male gekauft werden, über Jahre immer und immer wieder. Ja, Qualität ist wichtig – aber Umsätze machst du hier mit der Menge an Fotos.

Der Reisebilder-Markt ist gut gesättigt. Viele digitale Nomaden bessern so ihr Budget auf. Meine Recherche sagt: mit einem Portfolio von 1000 Bilder ca. 100$ pro Monat. In anderen Gebieten, wie Menschen bei der Arbeit, sind es wohl auch mal 200-400$ im Monat, mit derselben Anzahl Bildern. 

Und wenn ich nicht nur Reisebilder verkaufen will? 

Shutterstock* (und auch die anderen Agenturen) informieren jeden Monat darüber, welche Art von Bildern sich gerade gut verkauft, in welchen Nischen ihnen noch Angebote fehlen. 

Zum Beispiel hier auf der Shotliste von Shutterstock. 

Hast du einen interessanten Beruf? Bilder aus der Industrie und der Arbeitswelt werden immer nachgefragt. Für einen Käser, Schlosser oder Winzer, der Beispielbilder seiner Arbeit zeigt, sehe ich hier grosses Potenzial. Aber nicht vergessen: wenn Menschen auf dem Bild zu sehen sind, müssen sie einen Model-Vertrag unterschreiben. 

Übrigens: Die Bilder gehören noch immer dir, die Rechte am Bild kann man nicht verlieren. 

Was brauchst du, um mit Stockfotos Geld zu verdienen? 

  1. Eine ordentliche Kamera. Das kann eine Systemkamera, eine DSLR oder im Notfall sogar ein Smartphone sein. 
  2. Du musst technisch einwandfreie Fotos machen können. Korrekte Belichtung, richtiger Fokus, ein gutes Auge und ein wenig Verständnis für Bildkompositionen. 
  3. Im besten Fall hast du bereits einen ganzen Haufen Bilder auf der Festplatte, willst in Kürze sowieso auf Reisen gehen und/oder du willst dich intensiv mit Fotografie auseinandersetzen. 
  4. Motivation. Du musst die Bilder auch bearbeiten – aber das gehört zum Fotografieren sowieso dazu – und sie bezeichnen und verschlagworten. 

Wenn du das alles hast und willst – go for it! 

Meine Kameraempfehlung für den Einsteiger in Foto und Film: Canon EOS M50
-> bei Amazon kaufen*

Für den ambitionierten Fotografen, der vielleicht mehr will: Canon EOS RP
-> bei Amazon kaufen*

Oder wenn es dazu noch in 4k filmen soll: Sony A7iii
-> bei Amazon kaufen*

Das passende Stativ: Rollei C5i
-> bei Amazon kaufen* 

Also gut – wo lade ich meine Bilder hoch?  

Es gibt fast so viele Plattformen wie Fotografen. Für den Anfang, um Erfahrungen zu sammeln, würde ich mich auf einige wenige fokussieren, der Aufwand für das Hochladen und Verschlagworten ist nicht ganz klein. Hier die grössten und bekanntesten Anbieter. 

  • Shutterstock* (Meine Empfehlung zum Einstieg) 
  • Adobe Stock 
  • Alamy
  • Getty Images 
  • und viiiele mehr

Lade deine Bilder hoch, gib ihnen aussagekräftige Titel, füge bis zu 50 Schlagwörter hinzu (mehr ist besser, du wirst mit vielen, aber auch aussagekräftigen Wörtern besser gefunden). Anschliessend werden deine Bilder von den Agenturen geprüft. Wenn Menschen im Bild sind, benötigst du einen Vertrag – diese Verträge sind auf den jeweiligen Seiten einfach zu finden. Auch Firmenlogos werden nicht akzeptiert. Die Agenturen sind in ihren Beurteilungen sehr streng. Ablehnungsraten von 20-50% sind keine Seltenheit. 

Und nun? 

Es ist wie überall im Leben. Geduld, Beharrlichkeit, Konstanz und auch etwas Freude sind nötig. Du wirst nicht über Nacht reich werden. Aber wenn du mit deinen Fotos, die du vielleicht sowieso hast, oder die du machst, weil dir das Fotografieren Spass macht, Geld verdienen kannst, ist das toll. 

Die Stockfotografie gibt dir eine tolle Basis, ein besserer Fotograf zu werden. Du kannst ausprobieren, üben, ohne gleich jemandem die Hochzeit zu versauen oder Kunden zu enttäuschen. 

Und, was machst du mit all deinen Urlaubsfotos? 

Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Passives Einkommen – das „T-Shirt Business“ |

Um mein Ziel der finanziellen Freiheit langfristig zu erreichen, will ich meine Einkünfte verbessern. Das wird wohl ein langer Weg, mit vielen kleinen Puzzleteilen. Mein aktuelles Vermögen hält sich in Grenzen, und um sinnvolle Investments zu tätigen und meine Sparquote zu erhöhen, schaue ich mich aktuell nach alternativen, wenn immer möglich passiven, Einkommenströmen um. 

Dabei bin ich auf das „T-Shirt Business“, oder auch Print on Demand gestossen. 

Ich habe mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt und will hier meine Erkenntnisse teilen. 

Zuerst, was ist Print on demand? 

Print on demand bedeutet, dass das Produkt in digitaler Form vorliegt, bis zu dem Moment, in dem eine Bestellung ausgelöst wird. Nach Auslösung der Bestellung wird die Ware hergestellt und an den Kunden versandt. 

Nun drucke ich natürlich selber keine T-Shirts bei mir im Keller. Das wäre ja nicht die Idee eines passiven Einkommens, bei dem meine Zeit von meiner Arbeit abgekoppelt ist. Diese Arbeit übernehmen spezialisierte Unternehmen. Von mir kommt nur das Design – und je nach gewähltem Modell der Betrieb des Onlineshop und damit verbunden das Marketing. 

Und nein. Um Shirt-Designs anbieten zu können, musst du kein Grafiker sein. Man kann sich beispielsweise auf Fiverr für wenig Geld Designer anheuern, welche einem für wenig Geld beeindruckende Designs erstellen. 

Welche Modelle gibt es? 

Marktplatzseiten

Du erstellst (oder kaufst bei einem Designer) ein Design. Dieses lädst du auf den Seiten der Marktplatzbetreiber hoch und dieser bietet deine Designs auf seinen Produkten zum Verkauf an. Wird dein Designs gekauft, erhältst du eine Provision und der Kunde sein Shirt. It’s that simple. 

Die bekanntesten Player hierfür sind wohl Spreadshirt oder die Plattform von Amazon (Merch by Amazon)

Im eigenen Shop

Du erstellst mit Hilfe einer Shopsoftware (beispielsweise Shopify*) einen kleinen Onlineshop. Shopify bietet die Möglichkeit der Integration von Print on Demand Anbietern. Du erstellst deine Designs und definierst die Produkte beim PoD-Anbieter (z.b. Printful*). Diese werden automatisch in Shopify übertragen. Weiter definierst du deine Preise, Zahlungsmethoden, Shipping, und schon kann es los gehen. Nun brauchst du nur noch Kunden… Hier macht es natürlich Sinn, sich eine klare Nische zu definieren. Spruchdesigns für Fussballfans, Katzenshirts oder Shirts für Informatiker die frisch Vater geworden sind. You name it. Es gibt für alles einen Markt. Je spezifischer die Nische, desto leichter lässt sie sich ansprechen. 

Das ist natürlich etwas komplizierter, aber du gehst nicht in der Masse der hunderttausenden von Designs auf den Marktplätzen unter. Du kannst die Kundschaft selber beinflussen, gezielt werben. Und du fühlst dich wie ein kleiner Unternehmer. Immerhin hast du ja deinen eigenen Onlineshop. 

Plantero – der Nischenshop für Pflanzenliebhaber 

Gut, ich habe mich eingelesen, Videos geschaut, mir ein wenig die Nacht um die Ohren geschlagen und mir überlegt, wo ich vielleicht schon ein wenig Vorarbeit geleistet habe, ohne das ich es wusste. Ich habe mir vor einigen Monaten einen Instagram-Kanal zum Thema Zimmerpflanzen erstellt und gesehen, wie gross und auch ein wenig verrückt diese Community ist. Habe mich hingesetzt, Photoshop geöffnet, ein paar coole Designs erstellt. Einen Shopify-Shop eröffnet und mithilfe von Printful meine Shirts und Taschen gestaltet. 

Voila: 

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Und nun? 

Wie die Erstellung im Detail funktioniert hat, meine Erfahrungen mit den beiden Anbietern Shopify und Printful, wie ich meine Designs mache, welche Wege es gibt das auszulagern oder zu vereinfachen, oder auch ob ich damit überhaupt Geld verdiene… Um das soll es hier in Zukunft auch gehen. Das Internet sagt, kein Problem, damit wird jeder Millionär. 

Zu Beginn werde ich mir sicherlich die Mühe machen und alle Designs selber erstellen. Aber sobald die ersten Einnahmen fliessen (sollten), werde ich weitere Designs über Fiverr erstellen lassen. Ich habe dort super Erfahrungen gemacht. Beispielsweise das Logo von PlanBesser hat mich dort fünf Dollar gekostet, und ich bin super zufrieden damit. 

Ich werde euch also mit auf meinen Weg zum Millionär nehmen. Oder euch zeigen, das es doch nicht so einfach ist. Wir finden es gemeinsam heraus! 

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