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Mikroabenteuer – wie du aus dem Alltag ausbrichst

Mikroabenteuer – wie du aus dem Alltag ausbrichst

Mikroabenteuer – was soll das sein?

Jeder Tag kann Urlaub sein. Auch Mittwochs, mitten in der Arbeitswoche. Du brauchst keinen Urlaub – nein, du musst nicht einmal auf das Wochenende warten. Mikroabenteuer gehen immer. Wenn du 9-to-5 arbeitest, hat theoretisch jeden Tag ein 5-to-9-Abenteuer platz. Ein Mikroabenteuer ist, je nach Definition, alles zwischen 8 und 72 Stunden.

(und pssst, ein kleiner Tipp: für die grossen Abenteuer, besuche Outdoorista!)

Nein, dass heisst nicht, dass du nach einem strengen Tag den Mount Everest bezwingen musst. Abenteuer ist reine Einstellungssache. Schlaf im Sommer unter den Sternen. Nimm dein Bike mit zur Arbeit – und fahre über unbekannte Wege nach Hause. Bau ein Floss, mach es einfach.

Der Startschuss für das Konzept der Mikroabenteuer kam allen Anschein nach von Alastair Humphrey.  Sein Buch Microadventures: Local Discoveries for Great Escapes*  hat es in Großbritannien innerhalb weniger Stunden auf Platz 12 der Bestseller-Liste gebracht.

Mir gibt es unglaublich viel, Freitags etwas früher Feierabend zu machen, mich auf mein Fahrrad zu schwingen. Bewaffnet mit Gaskocher, Schlafsack und einem kleinen Badetuch. Vielleicht eine Zahnbürste und etwas Geld.

Alle Vorteile von Abenteuern im Alltag im Überblick:

  • du lebst nicht nur für die Wochenenden und Urlaube
  • einfache Durchführung ohne lange Vorbereitung
  • kostengünstig bis kostenlos. Perfekt für einen minimalistischen Lebensstil
  • Gefühl sein Leben aktiv zu gestalten
  • Flucht aus dem Hamsterrad bzw. ein Schritt aus deiner Komfortzone

Vor meiner und vor all unseren Türen gibt es wilde Ecken ohne Trubel – geh einfach mit offenen Augen durch die Welt.

Mikroabenteuer wandern
Mikroabenteuer – auch Wandern ist ein Abenteuer

Ideen für kleine Mikroabenteuer

Irgendwo muss man ja anfangen. Also einige kleine Abenteuer für den Start.

  • Schlaf im Garten, ohne Zelt. Nur du und dein Schlafsack
  • Stehe in der Nacht auf und mach eine Wanderung im Mondschein. Auch bekannte Orte sind in diesem Licht eine fremde Welt.
  • Bau dir einen Unterschlupf im Wald um die Ecke. Jeden Abend ein bisschen. Und am Wochenende schläfst du dann dort.
  • Geocaching – ein modernes Mikroabenteuer.
  • Wähle für deine Alltagswege andere Mittel. Gehe zu Fuss, statt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Statt mit dem Auto stehst du eine Stunde früher auf und nimmst das Fahrrad.
  • Koche dein Abendessen auf dem offenen Feuer. Besonders im Winter toll, wenn du dann trotzdem ins warme Bett kannst.
Mikroabenteuer - koche draussen
Mikroabenteuer – koche draussen

Mikroabenteuer – Fortgeschritten

Fortgeschritten weil: die einen brauchen mehr Zeit, sind also eher fürs Wochenende. Und die anderen brauchen vielleicht eine Dusche in der Firma, brauchen vielleicht ein wenig Material. Und die dritten brauchen eine gute Fitness. Sie sind aber noch immer Mikro. Ein Abenteuer für zwischendurch.

  • Bikepacking-Tour nach der Arbeit. Und am Morgen vom Biwak / Zelt direkt wieder ins Büro. Das kannst du skalieren. 20km, 50km, 100km weg von der Arbeit? Deine Fitness und deine Arbeitszeit setzen die Grenzen.
  • Würfel-Abenteuer: würfle am Bahnhof aus, auf welchem Gleis du in den nächsten Zug einsteigst. Im Zug würfelst du, nach wie vielen Haltestellen du aussteigst. Und dann schau mal, was es dort so gibt. Am besten mit einem guten Freund.
  • Schwimm durch einen See
  • Pack dein Fahrrad, such den nächsten Fluss und finde heraus wo er entspringt in dem du ihm flussaufwärts folgst.
  • Melde dich für etwas an, was du noch nie gemacht hast. Ein Sprint-Triathlon, zum Beispiel. Der dauert keine 2 Stunden – ich würde das aber doch als Abenteuer werten. Für mich war es eines.
  • Wandere Abends auf einen Berg. Schlafe dort. Nichts ist schöner als den Sonnenaufgang in den Alpen.

Packliste für fast alles

Wenn du beschliesst, nach der Arbeit oder am Wochenende ein kleines Abenteuer in Angriff zu nehmen, dann hier die Mindestausrüstung – zumindest wenn die Übernachtung unsicher ist. Alle verlinkten Produkte benutze ich auf meinen Abenteuern, gross wie klein, und sie sind einfach super:

Bereit für dein nächstes Abenteuer?

Auch wenn die Blogparade von Torsten schon eine ganze Weile vorbei ist, verlinke ich dennoch diesen Beitrag darauf. Zumindest könnt ihr so weitere Ideen und Ansätze kennen lernen.

Die perfekten Rezepte für unterwegs findet ihr übrigens bei Outdoorista

Weiter haben bereits viele schlaue Köpfe über dieses Thema geschrieben. Hier meine Buchempfehlungen:

Mikroabenteuer: Raus und machen! Einfach gute Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür. Ideen, Ausrüstung, Motivation*

Die coolsten Mikroabenteuer Deutschlands: Über 100 Ideen für unvergessliche Erlebnisse fern vom Alltag*

be wild: Mikroabenteuer – 50 kleine Fluchten aus dem Alltag. Der Leitfaden*

Und jetzt hör auf zu lesen. Schluss mit Prokrastination. Geh raus.
Und wenn du wieder da bist, erzähl mir von deinen Abenteuern. Was muss ich unbedingt erlebt haben? Was ist deine Empfehlung für ein Mikroabenteuer?

20 Tipps um mit dem Minimalismus anzufangen

20 Tipps um mit dem Minimalismus anzufangen

«Mehr ist mehr» – das ist oft das, womit wir unseren eigenen Wert definieren. Ein durchschnittlicher Amerikanischer Haushalt besitzt rund 300’000 Gegenstände. Aber macht das glücklich? Wohl oft ganz im Gegenteil. Immer den neusten, besten oder einfach dem was ich noch nicht habe hinterher zu jagen bedeutet Stress, die Ursache aller Zivilisationskrankheiten. Der Minimalismus versucht dem Gegensteuer zu bieten.

Minimalismus ist kein fix fertiges Konzept. Du musst dich selber auch nicht als Minimalist bezeichnen, kannst aber aus dieser Bewegung sicherlich etwas mitnehmen. Ja, viele Menschen hören nicht mehr damit auf, wenn sie erst einmal angefangen haben, ihr Leben zu entrümpeln und bewusster zu leben. Das Gefühl ist einfach befreiend. Es entwickelt sich für viele zum Lebensstil. 

Der Anfang zu einem einfacheren Leben ist nicht schwer

Aber wo fängst du an? Ich würde dir raten: nicht alles auf einmal – sonst wird es kompliziert. Hier einige Ideen, wo du mit einem minimalistischen Leben beginnen kannst. Und dann auch gleich weitermachen, wenn es dich gepackt hat.

1. Fass die erste Stunde deines Tages dein Handy nicht an.

Ja, vielleicht ist es besser, wenn du die einen altmodischen Wecker kaufst. Wenn du das Handy als Wecker nutzt, ist das erste was du nach dem Aufwachen siehst, deine ungelesenen Malis, die 14 Nachrichten aus einer Gruppe und den Terminkalender des Tages. Lass deinen Kopf erst einmal aufwachen, sich sammeln und sortieren, bevor du ihn mi all dem belastest.

2. Nimm dir Zeit für das, was du gerade tust

Multitasking funktioniert einfach nicht – egal was du sagst. Konzentriere dich auf etwas, und sei es nur auf deinen Kaffee. Geniesse die Momente, im hier und jetzt. Und der Verzicht auf Multitasking hilft gleich noch, dass die Sachen die du auch machst sauber und korrekt erledigt sind – und du gibst allem etwas mehr Bedeutung.

3. Iss ohne Ablenkung

Nimm dir Zeit für Geschmäcke, Gerüche und das Aussehen deines Essens. Positiver Nebeneffekt: das Hungergefühl ist schneller gestillt und du nimmst weniger Kalorien zu dir.

4. Geh zu Fuss

Lass dein Auto stehen, oder steig eine Station früher aus der Bahn, der Tram oder dem Bus aus und geh den Rest zu Fuss. Zu Fuss gehen kostet nichts, du hast Zeit für dich und deine Gedanken und tust dir gleich noch etwas Gutes dabei.

5. Stehe früher auf

Deine Morgenroutine bestimmt, wie sich dein Tag anfühlt. Jetzt wo du dir für alles mehr Zeit nimmst, solltest du vielleiht 10-15 Minuten früher aufstehen, um den Tag nicht schon mit Stress zu starten.

6. Bitte keine Werbung

Würde das jeder machen, könnten wahnsinnig viele Ressourcen gespart werden. Du musst weniger Altpapier entsorgen, kaufst weniger unnötige Produkte (weil du nicht auf grosse Sale-Werbung anspringst, wenn du sie nicht siehst) und es liegt weniger Post die du sowieso nie liest auf deinem Tisch.

7. Melde dich von allen Newslettern ab

Sie lenken dich ab, verführen dich dazu, Dinge zu kaufen die du gar nicht brauchst. Sie füllen deinen Posteingang und verschwenden deine Zeit und unterbrechen den Flow. Bestelle sie ab. Alle. Wenn du nach einigen Tagen oder Wochen den einen Newsletter wirklich vermisst, melde dich wieder an. Ich denke aber nicht, dass das der Fall ist.

8. Sortiere Hefte und Zeitschriften aus

Alles was du in den nächsten zwei Wochen nicht liest, kommt weg – das wäre mein Vorschlag. Vielleicht suchst du dir sogar nur die Artikel raus, die du wirklich lesen willst. Für die nimm dir dann aber auch Zeit. 

Minimalismus_Deko

9. Deko ade

Sind wir ehrlich. Welchen Nutzen bringen Dekorationen deinem Leben? Mehr Aufwand zum staubwischen? Und wenn glaubst, dass deine Wohnung ohne Deko weniger toll ist, schau dir mal all die Designer-Häuser an – da steht kaum Deko. Oder google wie die Wohnungen von Minimalisten aussehen. Toll, sage ich dir! Und wenn doch Deko: weniger ist mehr!

10. Räume deinen Badezimmerschrak auf

Wie viele Duschgels, Seifen und Cremes brauchst du wirklich? Hinterfrage mal alles, was dort so rumsteht. Brauchst du das? Oder fängt es einfach nur Staub?

11. Räume deinen Desktop auf

Spare Zeit und hör auf zu suchen. Mach endlich Ordnung auf deinem Desktop, ja dem ganzen PC. Suche dir ein System. Nicht nur wirst du schneller fündig, nein, auch dein PC läuft schneller, wenn du Ordnung schaffst und das löschst, was du seit Jahren nicht geöffnet hast. 

Minimalismus_Arbeitsplatz

12. Meditiere täglich

Fang mit 5 Minuten an. Ja, Meditation klingt esoterisch auf den ersten Blick. Und ja, die ersten Versuche sind vielleicht nicht ganz so entspannend, wie man denken könnte. Du lernst, unwichtige und störende Gedanken besser kontrollieren zu können und bewusster damit umzugehen. Meditation ist Krafttraining für den Kopf. Für den Anfang eignen sich Apps wie Headspace oder Calm hervorragend. Probiere es.

13. Sag nein zu Sachen die dir nichts bringen

Bringt mich das weiter, macht mich das glücklich. Diese beiden Fragen solltest du dir bei allem stellen, was nicht wirklich verpflichtend ist. Weil Steuern zahlen bringt mich nicht weiter und macht mich nicht glücklich, muss aber sein. Aber das Treffen mit der alten Schulfreundin, der x-te Besuch bei den Schwiegereltern diesen Monat… Macht dich das glücklich? Wenn nicht, sag nein.

14. Schränke deine Bildschirmzeit ein

Wir verbringen fast alle mehrere Stunden pro Tag an unserem Handy. Wie viel davon ist produktiv oder macht glücklich? Viel schlimmer, oft macht es unglücklich. Beispielsweise durch die Angst, etwas zu verpassen (FOMO). Definiere Zeitfenster, in denen dein Handy gesperrt bleibt – dafür gibt es Apps oder teilweise unterstützt dich sogar das Telefon selber dabei. All die Zeit, die du nun hast, toll!

15. Was du nach 2 Monaten nicht angefasst hast, kommt weg

Tipp: Pack all deine Sachen in Umzugkartons. (Das klappt am besten, wenn du sowieso gleich umziehst. Du kannst das aber auch einfach so machen). Nimm nur aus den Kartons, was du auch brauchst – die Sachen können dann nach Gebrauch bei dir «einziehen». Alles was nach zwei Monaten noch in den Kartons ist, kommt weg. Spende es, verkaufe es, wie auch immer.

16. Koche selber. Mit frischen Zutaten

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Es ist günstiger. Es ist gesünder, da du weniger künstliche oder raffinierte Zusätze zu dir nimmst. Du weisst was du isst. Es schmeckt so, wie du es willst. Die Portion hat die richtige Grösse. Du kannst vorkochen und morgen gleich noch etwas mit zur Arbeit nehmen. Und Kochen ha etwas entspannendes und Beruhigendes, nimm dir die Zeit.

17. Bau dein eigenes Essen an

Um an den letzten Punkt anzuknüpfen, kannst du dein Essen oder deine Gewürze selber anbauen. Hast du einen Balkon? Tomaten, Gurken, Chili, da wächst alles Mögliche. Du hast keinen? Pflanze zumindest deine Kräuter und Sprossen selber, das wächst hervorragend auch in der Küche. Ohne Pestizide, ohne Abfall, von Hand geerntet.

18. Trink Leitungswasser

Weniger Verpackung, weniger Abfall, kein Schleppen, kein Zucker, keine künstlichen Süssstoffe, jederzeit verfügbar, preislich unschlagbar und lecker. Zur Abwechslung gib etwas Ingwer oder Minze, Zitrone oder Orange in die Wasserflasche. Es gibt keinen Grund, in Plastik gelagertes Wasser oder noch schlimmer, teure und ungesunde Süssgetränke nach Hause zu tragen.

19. Setze dir selber eine No-Buy-Challenge

Verpflichte dich für eine gewisse Zeit (z.B. einen Monat lang) nichts neues zu kaufen. Klar, Essen und Dinge des täglichen Gebrauchs sind in Ordnung. Aber keine Kleider, Bücher, Spiele, kein online Shopping, etc.) Das kann dazu führen, dass du merkst, dass das was du schon hast eigentlich mehr als nur reicht. Und du lernst, neue und vielleicht bessere Wege zu gehen. Für Bücher gibt es Bücherschränke, vieles was man nur ein oder zwei Mal braucht kann man auch ausleihen.

20. Kaufe nicht auf Vorrat

Das unterscheidet den Minimalisten vom Frugalisten. Dieser würde ich wohl seine «Standardprodukte» dann einkaufen, wenn sie im Angebot sind, um Geld zu sparen. Welcher Weg für dich der richtige ist, musst du entscheiden.

Bereit mit dem Minimalismus zu beginnen?

Und, wo fängst du an? Schreib es in die Kommentarspalte, ich freue mich. 

Dieser Betrag kommt ganz ohne Affiliate-Links aus – und Bloggen ist nur ein Hobby, das aber leider nicht gratis ist. Wenn du meine Arbeit aber schätzt, würde ich mich über einen Kaffee sehr freuen:

Buy Me A Coffee
Superfood aus der Region – nicht vom anderen Ende der Welt

Superfood aus der Region – nicht vom anderen Ende der Welt

Was sind Superfoods?

Superfood aus der Region, die bessere Alternative?

Unter dem Begriff Superfoods versteht man Nahrungsmittel, welche eine hohe Konzentration an Nähr-, Wirk- und Vitalstoffen beinhalten. Weiter wird ihnen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit nachgesagt wird. Superfoods sind im besten Fall vollwertig und naturbelassen und sollen eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Laut dem Wörterbuch Oxford English Dictionary wird mit dem Begriff ein „nährstoffreiches Lebensmittel, das als besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden erachtet wird“, bezeichnet.

Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel bezeichnet „Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel haben“, als Superfood.

Quelle: Wikipedia

Aber warum denn regionale Superfoods?

Viele Superfoods wie beispielsweise Goji-Beeren, Maca-Pulver oder Chia-Samen kommen aber aus weit entfernten tropischen Regionen. Nun macht es aber Sinn, nicht nur auf uns und unsere gesunde Ernährung zu achten, sondern auch auf den Fussabdruck den wir auf unserem angeschlagenen Planeten hinterlassen, zu achten.

Bonuspunkt: durch die kürzeren Transportwege und die bessere Verfügbarkeit, sind die heimischen Superfoods oft günstiger als ihre internationalen Konkurrenten. Ein gesunder Weg zu sparen.

Leinsamen

Chia-Samen sind wohl eines der ersten Produkte, das uns in den Sinn kommt, wenn wir „Superfood“ hören. Sie sind reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Antioxidantien und Chia-Samen wirken verdauungsfördernd.

Leinsamen

Als regionale Alternative, die nicht mit dem Schiff um die halbe Welt fahren müssen, empfehle ich Leinsamen. Sie werden aus Flachs gewonnen, der zur Herstellung von Kleidern oder Werkstoffen genutzt wird. Die ganze Pflanze wird somit verwertet. Bonuspunkt für die Leinsamen. Gesund sind die Samen wegen ihres hohen Gehalts an ungesättigten Omega 3-Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislaufsystem sind und die Blutfettwerte tief halten.


Zudem bieten Leinsamen viel Fol- und Panthothensäure, die beide gut für schöne Haut und Haare sind. Und letzteres soll sogar Akne mildern. Ein weiterer wertvoller Stoff sind Lignane. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krebs schützen sollen.

Sanddorn

Sanddorn - Superfood aus der Region

Sanddorn enthält sehr viel VItamin C. (ca. 800mg / 100g) und wird in unserer Region nur von der Hagebutte (1250mg /100g) geschlagen. Darüber hinaus ist Sanddorn auch reich an Vitamin E, der Spurenelemente Eisen, Kalzium, Mangan und Magnesium und enthält sogar Vitamin B12. Das sonst nur in tierischen Produkten vorkommt. Besonders im Winter stärkt das Wildobst damit unser Immunsystem und hilft bei Erkältungen. Zusätzlich wirkt Sanddorn entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.


Am häufigsten konsumiert wird das Wildobst in Form von Sanddornsaft, Mus, Tee, Sanddornöl, Marmelade oder Gelee und Sirup.

Sauerkraut

Sauerkraut - Superfood
Sauerkraut – Superfood

Egal ob selbst gemacht oder fix fertig gekauft – das doch eher traditionell wirkende Gericht kann durchaus zu den Superfoods gezählt werden. Sauerkraut ist reich an probiotischen Milchsäurebakterien. Sie wirken in vielerlei Hinsicht gesundheitsfördernd. Sie unterstützen die Bildung der Darmflora, unterstützen die Verdauung und erleichtern die Aufnahme von Nährstoffen. Die bringt es dann auch gleich selber mit: Sauerkraut enthält die Vitamine C, B und K.

Brennnessel

Brennnesseln oder besser gesagt ihre Blätter zeichnen sich durch einen hohen Eisengehalt aus. Zudem beinhaltet die Wunderpflanze Kalium, Kalzium, Silizium (in Form löslicher Kieselsäure), Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C. Da die Brennnessel darüberhinaus sehr eiweissreich ist, findet sie besonders grosse Beliebtheit in der vegetarischen und veganen Küche.

Brennnesseltee

Der Brennnesselpflanze sagt man folgende Heilwirkung nach: blutreinigend, entgiftend, positive Auswirkung auf die Blutbildung, Rheuma, Gicht, Verdauungsleiden, Gallenerkrankungen und Entzündungen.

Konsumiert wird Brennnessel getrocknet als Tee, in Smoothies, als Pesto, in Salaten, als Salatdressing oder als Suppe.


Tipp damit es nicht brennt
Brennnesselblätter für ca. 5 Minuten in ein Tuch einwickeln, in warmes Wasser legen, kleinschneiden und zum Salat geben. Für den Wintervorrat die gesammelten Blätter in der Sonne oder bei warmen Temperaturen an der Luft trocknen lassen.

Kürbiskerne

Kürbiskerne sind wertvolle Vitamin- und Enzymlieferanten

Kürbiskerne - superfood aus der Region

In ihnen stecken Phytosterole. Diese sollen eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und die Prostata haben. Zusätzlich enthalten die Kerne des Kürbis Vitamin E, wertvolle Enzyme, Beta-Carotin sowie ungesättigte Fettsäuren.

Besonders positiv sticht die enthaltene Linolsäure hervor, die von unserem Körper nicht selbst gebildet werden kann. Sie beugt aber Bluthochdruck vor und senkt das Herzinfarktrisiko. Die Aminosäure Tryptophan, welche als natürlicher Stimmungsaufheller bekannt ist, ist ebenfalls in den Wunderkernen enthalten. Mit 100g Kürbiskernen decken Sie den täglichen Bedarf am Mineralstoff Magnesium.

Walnüsse (oder hier in der Schweiz einfach Baumnüsse genannt)

Walnüsse - die Supernuss

Walnüsse sind das Kraftpakte unter den heimischen Nüssen. Hier die vielen Punkte, mit denen sich die Nuss dafür qualifiziert:

  • Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und schützen damit unsere Zellen vor Krebs und einer frühzeitigen Alterung
  • Kalium stärkt unser Herz und unsere Muskeln
  • Magnesium ist wichtig für das Herz, die Muskeln, den Kreislauf und unsere Nerven
  • Eisen unterstützt die Blutbildung
  • Kalzium brauchen unsere Zähne und Knochen
  • B-Vitamine stärken unsere Nerven und beeinflussen unsere Psyche positiv
  • Zink stärkt unsere Immunabwehr, ist wichtig für eine gute Haut und das Wachstum von Haaren und Nägeln
  • Vitamin A unterstützt unsere Augen und macht unsere Haut elastisch
  • Vitamin C ist das Power-Vitamin für unsere Abwehrkräfte
  • Omega-3 Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel und halten unsere Arterien frei

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne - heimischer Superfood

Die kleinen, knackigen Kerne der gelben Sonnenblume, welche im Herbst geerntet werden, enthalten überwiegend gesunde Fette, also einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese übernehmen wichtige Funktionen in unserem Körper und beeinflussen unseren Cholesterinspiegel positiv.


Zudem sind sie reich an Beta-Carotin, Folat, Vitamin E, Kalium, Magnesium, Zink und Eisen. 100g der Kernen decken bereits die Hälfte unseres Tagesbedarfs an Zink. Und dieses Spurenelement ist wichtig für unsere Gesundheit. Zink ist unter anderem beteiligt an der Bildung von Insulin und ist Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es stärkt unseren Körper in den Bereichen Haut, Nerven und Infektionsabwehr. Wo immer es also möglich ist, sollten wir diese kleinen Kerne in unseren Speiseplan aufnehmen. Sie sind ein toller Snack für zwischendurch.

Honig

Honig als Superfood

Honig enthält um die 200 Inhaltsstoffe – von denen viele einen Zweck für uns erfüllen. Er ist zum Beispiel gesund durch seinen hohen Anteil an Mangan und Eisen, was der Blutbildung hilft. Die in ihm enthaltenen Sekrete wirken appetitanregend und er ist reich an Vitaminen. In gesundem Honig stecken etwa Vitamin C, B2 und B6, Niacin und Pantothensäure


Bereits zwei Teelöffel Honig pro Tag, am besten gelutscht, sollen dank des enthaltenen Phosphors etwa die Nerven beruhigen. Nebeneffekt: Der Stoff fördert den Knochen- und Zahnaufbau. Honig ist auch gesund, da er die Verdauung fördert, was er durch den enthaltenen Fruchtzucker wie auch Fermente erreicht. Du bekommst ihn oft direkt vom Hof, ohne jegliche industrielle Verarbeitung.

Fazit: Superfood aus der Region – die besser Alternative

Superfoods sind kein Allheilmittel. Wichtig ist eine ausgewogene und vielseitige Ernährung. Aber die Superfoods können genau das unterstützen. Und die heimischen Alternativen zu Goij, Acai und Co können dies auf nachhaltige Art und Weise. Dazu gibt es sie oft direkt vom Hof, unverpackt und wie gesagt günstiger.


Frugalismus – kann man das essen?

Frugalismus – kann man das essen?

Frugalismus – die Kunst des bescheidenen Lebens. Oder: wie gehe ich mit 40 (oder gerne auch vorher) in Rente? Frugal, aus dem Englischen bedeutet einfach nur „bescheiden“ oder „einfach“. Daraus hat sich in den letzten Jahren, zusammen mit dem Minimalismus eine ganze Bewegung von jungen und junggebliebenen Menschen gebildet, deren Ziel es ist, sich mit 30 oder 40 in Rente zu begeben. 

Diese Idee ist aber nicht neu. In den USA gibt es schon seit einigen Jahrzehnten die sogenannte FIRE-Bewegung, die genau dieses Lebensmodell verfolgt. Die Abkürzung FIRE steht für Financial Independence, Retire Early – auf Deutsch: Finanzielle Unabhängigkeit, früher Ruhestand.

Es bedeutet aber nicht, auf alles Glück zu verzichten, ganz im Gegenteil. Der Verzicht schafft Platz für andere schöne Dinge im Leben. 

Frugalismus vs. Minimalismus 

Im Mittelpunkt des Minimalismus steht das Entschlacken des Lebens – sei es materiell oder sozial. Es wird einfach auf das verzichtet, was einem nicht vorwärts bringt. Die Frugalisten auf der anderen Seite stellen den Vermögensaufbau und die Reduktion der Lebenshaltungskosten in den Vordergrund. Je weniger du ausgibt, desto früher kannst du dich von deinem Job verabschieden. Das Ziel eines „richtigen“ Frugalisten ist die finanzielle Freiheit. Die eines Minimalisten das ablenkungsfreie, glückliche Leben. 

Was braucht es zur finanziellen Unabhängigkeit? 

Um finanziell unabhängig zu sein, benötig man in etwas das 25-fache seiner jährlichen Ausgaben – so die Theorie. Komme ich mit 2000.- im Monat aus, brauche ich also etwa 600’000.-. Je weniger ich also zum Leben brauche, desto mehr kann ich jeden Monat zurück legen – und andererseits muss ich weniger ansparen um mein Ziel zu erreichen. 

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Wichtiger als das Einkommen ist also die Sparquote – wie viel meines Einkommens ich jeden Monat zur Seite legen kann. 

Ein passives Einkommen wie Erträge aus Finanzprodukten oder Dinge wie Stockfotografie oder das sogenannte „T-Shirt Business“ sind nur einige Ansätze. Auch Dinge wie eine gut strukturierte Vorsorge fürs Alter verkürzen den Weg zum Ziel. 

positive Nebeneffekte 

So bedacht und überlegt zu Leben ist sicherlich anstrengend. Die Entschlackung die dafür notwendig ist, hat aber aus ihre positiven Seiten. Du merkst, wie schön die kostenlosen Dinge im Leben sind. Freunde & Familie, die Natur, selber zu kochen. Aber auch wie viel einfacher und leichter das Leben wird, wenn du nicht immer dem neusten und tollsten hinterher jagst, sondern lernst, dich mit dem zu begnügen was du schon hast. 

Gute soziale Beziehungen, eine erfüllende Tätigkeit, Lachen, Gesundheit, Sport, lebenslanges Lernen. Alles Dinge, die nicht viel Geld kosten müssen. 

Bücher zum Thema

Wenn du dich eingehender damit beschäftigen willst, hier einige Empfehlungen: 

Der reichste Mann von Babylon* von George S. Clason

Rich Dad, Poor Dad* von Robert Kiyosaki

Der Weg zu finanziellen Freiheit* von Bodo Schäfer

80/20 – Pareto funktioniert auch beim Laufen

80/20 – Pareto funktioniert auch beim Laufen

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse erfordern mit 80% des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit. 

Wie Sport erfolgreich macht, das haben wir bereits besprochen. Aber wie werden wir im Sport erfolgreich? Oder: warum klappt es dort einfach nicht mit dem Erfolg? 

Was machen wir denn falsch? 

Beim Laufen, oder grundsätzlich im Ausdauersport, verhält es sich unter der Eilte sehr ähnlich. Sie trainieren 80% der Zeit sehr (für ihr Verhältnis) langsam. Mit tiefem Puls – so dass sie dabei problemlos ein ganzes Gespräch führen können. Ewas, das Gelegenheits- oder Hobbyläufer nicht machen – und sie damit von der Elite unterscheidet. Der Gelegenheitsläufer läuft immer schnell. No pain, no gain. 

Schlimmer noch – nicht nur werden die langsamen Einheiten zu schnell oder zu fordernd geleistet. Nein, die Einheiten die wirklich schnell sein sollten, für die fehlt dann die Kraft. So trainieren Amateure oft im Graubereich zwischen Ausdauer und Schnelligkeit. Das verhindert den Aufbau einer soliden Ausdauerbasis (langsames Training) und dem schneller werden (Training am Limit oder knapp darunter). Weiter steigt die Anfälligkeit für Verletzungen, die bei einem sehr langsamen Training viel tiefer wäre. Wir sind oft müde, ausgebrannt und verlieren vielleicht sogar den Spass am Sport. 

Die dauernd hohe Intensität bedeutet kontanten Stress für unseren Körper. Die Regenerationszeit verlängern sich und wir schaffen es nicht mehr, den Stress in Fitness umzuwandeln. 

Und wie geht’s besser? 

Mit dem 80/20 Ansatz sinken nicht nur diese Risiken, nein – wir werden wirklich besser. Auch wenn langsam laufen oder fahren, schwimmen oder rudern nicht auf den ersten Blick wirkt, als würde es Sinn machen. Eine Studie des Journals of Sports Physiology and Performance veröffentlichte eine Studie, in der die eine Gruppe nach der 80/20 Regel trainierte, die andere Gruppe in mittlerer und hoher Intensität. 

Für die ganz Interessierten, hier etwas wissenschaftliche Literatur dazu: 
Seiler & Tonnessen in Sportscience 13, 2009

Am Ende des zehnwöchigen Projektzeitraums liefen die Sportler der 80/20-Gruppe die 10-Kilometer im Durchschnitt 41 Sekunden schneller als die Athleten der Kontrollgruppe.

Wenn du mit einer Puls-Uhr unterwegs bist, könnte dein Training in etwa so aufgeteilt sein:

Zonen

Zone 1: Du sollst dich wirklich noch unterhalten können. Ein Tempo, dass du den ganzen Tag laufen könntest, ohne umzufallen. Das erhöht die aerobe Fitness, lehrt den Körper Fett als Energiequelle zu nutzen und lernt den Körper, weite Strecken zu laufen. Je grösser das Fundament, desto Rösser das Haus, dass du im Anschluss darauf stellen kannst. 

Zone 2: Die Tempoläufe. Wahrscheinlich genau das Tempo, welches viele Läufer anschlagen, wenn sie ohne Plan joggen. Angenehm hart. Sie erhöhen die Latatschwelle und helfen dir schnelle Läufe länger auszuhalten. Aber sie sind für den Körper sehr anstrengend uns sollten nur sparsam eingesetzt werden. 

Zone 3: Hoch intensive Läufe: „All out“. Sie tun weh, sind über dem was sich gut anfühlt – aber sie machen schneller. Gezielt, sparsam und auch nicht das ganze Jahr über.  

Hat deine Puls-Uhr 5 Zonen? Dann wäre es etwa: 
Zone 1+2 = Zone 1
Zone 3+1/2 der Zone 4 = Zone 2 
Zone 4+5 = Zone 3

Zusammengefasst:

  • weniger Verletzungen
  • schnellere Erholung
  • grössere aerobe Basis: weiter Laufern ohne müde zu werden
  • mehr Spass, weniger Stress
  • Erfolg garantiert 

Der Tipp zum Schluss: 

Führe Buch. Sonst wird es schwierig sich daran zu halten. Das muss nicht unbedingt ein Notizbuch sein. Nutze Strava, oder eine Laufapp wie Nike Run Club, eine Polar, Garmin oder Suunto-Uhr, die Apple-Watch, irgend etwas um deine Läufe aufzuzeichnen. Es hilft dir nicht nur, in der richtigen Geschwindigkeit zu laufen, nein, es macht auch deine Fortschritte sichtbar. 

Und jetzt: hör auf zu prokrastinieren, steh auf, zieh die Schuhe an und geh laufen! Los!

Buchtipp zum Thema: 80/20 Running von Matt Fitzgerald 

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Wie Sport dich erfolgreicher macht

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Warum machen so viele erfolgreiche Menschen Sport? Klar, der Ausgleich zur Arbeit, könnte man sagen. Aber daneben lernt einem der Sport so viel, was man im Leben anwenden kann. Im Beruf, im Privaten, in Beziehungen oder Freundschaften. 

Kann man Erfolg lernen? 

Ich würde sagen: Ja. Ein Mittel dazu, zeige ich dir hier. Sport hat unglaublich viele Effekte. Du lebst länger und gesünder, fühlst dich fitter. Er verbessert deine Haltung und damit die Art, wie andere Menschen dich wahrnehmen. Es räumt deinen Kopf auf. Und er lehrt dich Lektionen fürs Leben: 

Erfolg kommt durch Beständigkeit

Niemand gewinnt ein Rennen, nur weil er per Zufall ein guter Läufer ist. Erfolg kommt durch harte, beständige Arbeit. Es sind die Stunden im Schwimmbad, in denen du die Kacheln am Beckenboden zählst, die kalten und nassen Tage im Wald, all die Stunden die niemand sieht. Bleib dran, sonst fällst du zurück. Das heisst nicht, dass du das ganze Leben dasselbe machen musst. Aber wenn du in einem Gebiet etwas erreichen willst, bedingt dass Arbeit. Lerne, lies, bleib dran, sonst wird das nichts.

Plane. Sonst bleibt dein Ziel ein Traum

Um im Sport etwas zu erreichen brauchst du einen Plan, einen Trainingsplan. Und genau so ist es im Leben. Willst du wirklich etwas erreichen, braucht es dafür Meilensteine und Strategien. Planlos etwas erreichen ist eher unrealistisch. So hat jedes erfolgreiche Unternehmen eine Strategie, die auch regelmässig überprüft wird. Daraus werden Ziele abgeleitet, heruntergebrochen und ihre Umsetzung regelmässig überprüft. Frage dich regelmässig, wo du hin willst. Überlege, wie du da hin kommst, was es dazu braucht, schreibe es auf und zieh es durch.

Arbeite an den Grundlagen

Ein guter Läufer trainiert vielleicht 5% oder weniger in seinem Wettkampftempo. Kein Gewichtheber hebt in seinem Training immer sein Maximalgewicht. Nein, das macht er nur im Wettkampf. Einen Grossteil seines Trainings verbringt er im sogenannten Grundlagenbereich. Das gilt überall: verbringe mehr Zeit damit, die Grundlagen zu festigen.

Fang klein an.

Wenn du einen Marathon laufen willst, wirst du nicht am ersten Tag einfach so 42 Kilometer rennen können. Beginne mit 500 Meter. Dann mit einem Kilometer. Dann fünf. Fange klein an und skaliere dann langsam, dafür beständig nach oben.

Lerne Demut

Sport führt dir immer wieder vor Augen, wo deine Grenzen sind. Bewegst du dich über diese Grenzen hinaus, wirst du Schmerzen haben, nicht mehr weiterkommen, dich verletzen oder ausbrennen. Willst da wachsen, musst du die Grenzen langsam verschieben. Willst du sie zu schnell verschieben, fällst du zurück. Alles ist möglich, aber nicht passiert von heute auf morgen.

Erholung ist wichtig

Mindestens so wichtig wie die Leistung, ist die Zeit dazwischen. Wenn du denkst, immer auf dem gleichen Level Leistung bringen zu können, wirst du keine Fortschritte machen. Das gilt sowohl kurzfristig, mit regelmässigen trainingsfreien Tagen – wie auch langfristig, mit längeren Phasen mit reduzierten Umfängen. Geniesse deine Freizeit, mach auch mal Urlaub. Da kommen die besten Ideen, und du hast danach wieder den Elan weiter zu machen.

Übernimm Verantwortung

Du bist für deinen Erfolg verantwortlich. Klar, du kannst dir Unterstützung holen, Tipps, einen Trainer. Aber arbeiten, trainieren und gewinnen musst du selbst. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: wenn du Erfolg hast, dann ist es dein Erfolg. Den kann man dir nicht wegnehmen. DU hast es selbst in der Hand. Nicht nur im Sport, sondern überall im Leben. Die Opferrolle, die Ansicht, dass die Welt dich aufhält, dass bringt dich nicht weiter.

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Und jetzt, lauf los!

Oder hebe Gewichte. Boxe. Nicht zu schnell, nicht zu weit, nicht zu hart. Stück für Stück. Dafür konstant. Aber mach dir diese Gedanken dabei einmal. Du wirst schnell feststellen, dass diese Lektionen stimmen. Und Sport auch noch viele weitere Vorzüge bietet. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Sport ordnet die Gedanken, wirkt ausgleichend und weißt dich gleichzeitig auch einmal in die Schranken, ohne dass die Konsequenzen existenziell sind – eine tolle Plattform um zu wachsen. 

Hast du dir diese Gedanken schon einmal gemacht?