Definitionen von Erfolg. 17 Arten, Erfolg zu sehen

Definitionen von Erfolg. 17 Arten, Erfolg zu sehen

Was ist Erfolg? Was ist Reichtum und was ist Ruhm? All diese Dinge kann man aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Nichts trifft auf alle zu. Wie siehst du Erfolg? Hier kommen 17 Definitionen von Erfolg, die vielleicht auch auf dich zutreffen.

1. Erfolg ist, immer dein Bestes zu geben.

Erfolg kann erreicht werden, wenn du versuchst, in allen Bereichen des Lebens immer dein Bestes zu geben. Selbst, wenn du damit keine grossen Erfolge erzielst. Wenn du dein Bestes gegeben hast, sei stolz auf dich und deine Leistungen.

2. Erfolg ist, wenn du verstehst, dass du die Kontrolle über dein Schicksal in der Hand hast.

Dein Schicksal liegt in deiner Hand. Und nur in deiner Hand. Übernimm Verantwortung für dein Handeln und seine Konsequenzen und du wirst sehen wie du erfolgreicher wirst.

3. Erfolg ist, sich konkrete Ziele zu setzen.

Sei konkret und realistisch, wenn es um deine Ziele geht. Erfolg kommt nicht davon, dass du dir abstrakte und unrealistische Ziele setzt. Wenn du weisst, wo du hin willst, ist der Erfolg schon fast erreicht. Mit unerreichbaren Zielen kannst du auch nie erreichte Ziele feiern.

4. Erfolg ist, sich von seinen Schwächen nicht bremsen zu lassen.

Schwächen entscheiden nicht über Erfolg und Misserfolg. Nur weil du nicht in allem gut bist, bist du nicht automatisch schlecht. Mach, was in deinen Möglichkeiten liegt und sei stolz darauf. Fordere dich immer wieder selber heraus und du wirst Erfolg haben.

5. Erfolg ist, einen Ort „Zuhause“ nennen zu können.

Home is, where your heart is. Du hast schon eine Art von Erfolg erreicht, wenn du einen Ort dein Zuhause nennen kannst. Zuhause muss keine klare Struktur haben. Es kann ein Land, eine Stadt oder auch ein Mensch sein. Ein Ort zu haben, an dem du dich sicher und zu Hause fühlst, ist etwas wahnsinnig tolles.

6. Erfolg ist, nicht aufzugeben

Beharrlichkeit und Beständigkeit führen zu Erfolg. Auch wenn es Jahre dauert, um ein Ziel zu erreichen. Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit Sport erfolgreicher werden kannst. Egal welche der Definitionen von Erfolg für dich stimmt.

7. Erfolg ist, den Unterschied zwischen Wollen und Brauchen zu kennen.

Wenn du deine Verpflichtungen erfüllst und diene Grundbedürfnisse decken kannst, bist du eigentlich schon erfolgreich. Fähig sein, deine Bedürfnisse von deinen Gelüsten und Wünschen zu unterscheiden hilft dir, finanziell stabil zu sein. Das ist doch schon Erfolg.

Definitionen von Erfolg: Ziele

8. Erfolg ist, sich durchzusetzen, wenn man an etwas glaubt.

Erfolgreiche Menschen geben nicht auf, wenn es um die Dinge geht, die sie wollen und an die sie glauben. Es mag sein, dass andere Leute nicht deiner Meinung sind. Aber du hast deine Nachforschungen angestellt und glaubst daran. Dann gibt nicht kampflos auf.

9. Erfolg ist der Glaube daran, dass du es kannst.

Wenn du daran glaubst, dass du es schaffst, wirst du es schaffen. Selbstvertrauen kommt nicht von selber zu jedem von uns. Wenn du daran glaubst, deine Ziele und Pläne zu erreichen, wirst du erfolgreich sein.

10. Erfolg ist, deine Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Wie es im Flugzeug heisst: zieh dir deine Sauerstoffmaske zuerst an, bevor du anderen hilfst. Selbstfürsorge ist essenziell, wenn du einen Einfluss auf deinen Lebensweg und die Welt um dich herum haben willst.

11. Erfolg ist, zu lieben und geliebt zu werden.

Sein Herz für andere zu öffnen ist nicht einfach und kann für Ängste sorgen. Den Mut zu haben zu lieben und Liebe zuzulassen ist ein Schritt vorwärts in Richtung glückliches Leben und in Richtung Erfolg.

12. Erfolg ist, auch einmal Nein! zu sagen.

Erfolg ist in einem ausgeglichenen Leben zu Hause. Teil eines ausgeglichenen Lebens ist es, Nein zu sagen. Nein zu sagen heisst nicht, egoistisch zu sein. Es heisst nur, Prioritäten zu setzten und zu wissen, was du brauchst um zu einem anderen Zeitpunkt ja zu sagen.

13. Erfolg ist, wenn du weisst, dass es dazu gehört Schlachten zu verlieren, um einen Krieg zu gewinnen.

Erfolgreiche Menschen wählen ihre Schlachten weise. Wenn du weisst, welche Schlachten kritisch sind um deine Ziele zu erreichen, wirst du erfolgreich sein.

14. Erfolg ist, den wahren Wohlstand zu erkennen.

Liebe, Gesundheit, Freunde, Familie und so weiter. Das ist das, was wirklich glücklich macht. Dies zu erkennen ist wichtig um nicht immer allem anderen hinterherrennen zu müssen. Wenn du das verstanden hast, bis du erfolgreich.

15. Erfolg ist, jeden Tag etwas Neues zu lernen.

Erfolgreiche Menschen wissen, das das Lernen nie endet. Nimm dir Zeit, dich mit Menschen mit anderen Ansichten zu unterhalten, lies etwas Neues oder schau dir einen Ted Talk zu einem neuen Thema an. Wenn du jeden Tag etwas lernst, hast du am Ende unglaublich viel gelernt.

Definitionen von Erfolg: jeden Tag etwas Neues zu Lernen
Definitionen von Erfolg: jeden Tag etwas Neues zu lernen

16. Erfolg ist, sich nicht auf die Palme bringen zu lassen.

Gelassene Menschen strahlen Erfolg regelrecht aus. (Hier findest du eine Anleitung für mehr Gelassenheit in deinem Leben). Zu verstehen das nicht alles, was man dir an den Kopf wirft, mit dir zu tun hat, ist ein riesengrosser Erfolg.

17. Erfolg ist, Ängste zu überwinden.

Eine Angst zu überwinden macht, dass du dich unverwundbar fühlst. Werde dir deiner Ängste bewusst und gehe sie an. Eine um die andere. Wenn du das schaffst, kannst du jedes Mal unglaublich stolz auf dich sein.

Definitionen von Erfolg: Fazit

Es gibt unzählige Definitionen von Erfolg. Wenn du Glück, Liebe oder ein Abenteuer erlebst in diesem Augenblick, bist du bereits erfolgreich. Bleib dran!

Wie definierst du Erfolg? Erzähl es mir in den Kommentaren.

15 Vorsätze fürs neue Jahr – und wie du sie erreichst

15 Vorsätze fürs neue Jahr – und wie du sie erreichst

Das neue Jahr kommt schon wieder näher. Und mit der Feiertags-Saison vor der Türe schauen viele von uns zurück und überdenken die Entscheidungen, die sie im Leben schon getroffen haben. Vorsätze fürs neue Jahr sind die perfekte Gelegenheit, all die fehlgeschlagenen Versuche, die man durchs Jahr hatte noch einmal aufzunehmen. Oder einen neuen Weg für sich aufzuzeichnen.

Es ist eine gute Zeit, sich hinzusetzten und eine Liste von Veränderungen die man gerne hätte, aufzustellen. Da aber die meisten Menschen bei ihren Vorsätzen scheitern, hier eine kleine Hilfestellung.

Nachfolgend eine Liste mit 50 Vorsätzen für das neue Jahr. Inklusive Tipps und Wege (repektive Links zu den passenden Beiträgen und Hilfen), wie du diese erreichen kannst. Wenn du auf der Suche nach effizienten Wegen bist, wie du dein Leben besser machen kannst, wirst du hier eine Menge mitnehmen können.

1. Komme in Form

Gewicht zu verlieren oder sportlicher zu werden ist einer der häufigsten Vorsätze fürs neue Jahr. Sport macht nicht nur schlank und hübsch, sondern auch erfolgreicher. Es ist einfach, damit anzufangen, aber sehr schwierig dran zu bleiben. Hier findest du Hilfe, um langfristig dran zu bleiben.

2. Beginn dich gesünder zu ernähren

Sport alleine reicht eben nicht, um schlank und gesund zu sein. Sich gesünder zu ernähren ist schwer, sind wir doch von Junk-Food umgeben. Einfacher als sich gesund zu ernähren ist es, sich bewusst zu ernähren. Man darf sich ab und an etwas gönnen, sonst hält man das nicht lange durch. Ergänz dein Essen mit regionalen Superfoods, koche selber – das ist ein guter Anfang.

3. Höre auf zu Prokrastinieren

Die grösste Hürde, seine Vorsätze und Ziele zu erreichen ist der Wunsch sich zu entspannen und nichts zu tun, anstelle von harter Arbeit. Wenn du mit der Prokrastination einmal angefangen hast, ist es schwer, wieder aus dem Hamsterrad zu kommen. Hier findest du Hilfe, die Spirale zu durchbrechen und den Affen im Kopf zum arbeiten zu bringen.

4. Arbeite an deinem Zeitmanagement

Zeit ist ein kostbares Gut. All die Vorsätze kannst du nur erreichen, wenn du dafür auch genügend Zeit hast. Hier erkläre ich dir, wie du deine Zeit im Griff hast. Je besser du deine Zeit selber kontrollierst, desto mehr kannst du erreichen ohne auszubrennen.

Vorsätze fürs neue Jahr

5. Unternimm mehr Abenteuer

Immer nur im Hamsterrad zu funktionieren wird auf Dauer langweilig. Dann gibst du deine Vorsätze fürs neue Jahr wieder auf, weil sie sich nur nach Arbeit anfühlen. Die Antwort hier heisst Mikroabenteuer – für ein gutes Abenteuer brauchst du nicht einmal Urlaub. Eine Nacht unter dem Sternenhimmel sorgt für neue Energie, um zu erreichen was du erreichen willst.

Willst du mehr Abenteuer, schau mal bei Outdoorista vorbei.

6. Verdiene nebenbei Geld

Selbst Millionäre suchen immer nach Möglichkeiten, um mehr Geld zu verdienen. Und wir normalen Menschen können immer mehr Geld gebrauchen, oder? Glücklicherweise gibt es immer Möglichkeiten zum Nebenverdienst. Sei es sich ein T-Shirt Business aufzubauen, mit der Stockfotografie anzufangen oder einfach dem Nachbarn den Rasen zu mähen.

7. Werde gelassener

Gelassen zu sein ist eine Kunst. Sie hilft dir, ruhiger zu werden, die Welt positiver zu sehen. Gelassene Menschen sind erfolgreicher, man nimmt sie ernster und hört ihnen zu. Gelassener zu werden ist mein Ziel im neuen Jahr. Wie du zu mehr Gelassenheit in deinem Leben findest.

8. Arbeite weniger

Weniger Arbeit führt zu mehr Produktivität. Und es schafft mehr Zeit, um deine Vorsätze zu erreichen. Mehr Zeit für dich und deine Liebsten. Und das ohne, dass du weniger erreichst in dieser Zeit. Klingt nach einem leeren Versprechen? Ich hoffe mein Beitrag dazu kann dich vom Gegenteil überzeugen.

9. Sorge endlich für dein Alter vor

Auch wenn du – wie ich – in der Schweiz lebst, sich selber Gedanken über die Altersvorsorge zu machen ist wichtig. Und sie kann ja nicht nur für die Aufbesserung zur Rente genutzt werden, sondern auch um Steuern zu sparen, um sich auf die Selbständigkeit vorzubereiten, oder um ein Haus zu kaufen. Ich persönlich nutze dazu VIAC, das ich auch ausführlich getestet habe.

10. Spare mehr, oder fang damit an

Sparen ist aber nicht nur fürs Alter sinnvoll. Einen Notgroschen für unvorhergesehenes auf der Seite zu haben, ist Gold wert. Und du kannst einen Teil deines angesparten Geldes anlegen und dir so ein passives Einkommen generieren. Oder wenn du noch nicht so weit bist, um deine Schulden abzubauen.

11. Gib weniger Geld aus

Um sinnvoll sparen zu können, musst du wohl weniger ausgeben. Vieles was wir uns leisten, brauchen wir gar nicht. Und es gibt Wege, weniger auszugeben, ohne dass du auf all zu viel verzichten musst. Mit weniger Geld zu leben, ist gar nicht so schwierig.

mit wenig Geld leben

12. Versuche, minimalistischer zu leben

Du musst kein Minimalist werden, um die Vorzüge des Minimalismus zu geniessen. Ein entschlacktes Leben bringt mehr Glück, als immer dem Besten, Neusten und Tollsten hinterher zu jagen. Hier 20 Tipps, die dir helfen, einen minimalistischen Lebensstil aufzubauen.

13. Hör auf zu rauchen

Rauchen verkürzt dein Leben, das wissen wir wohl alle. Und es kosten Unmengen von Geld – das du wirklich sprichwörtlich verbrennst. Wenn du das wirklich angehen willst, dann hier meine Buchempfehlung:

Allen Carr, Endlich Nichtraucher bei Amazon*

Allen Carr, Endlich Nichtraucher bei Orell Füssli CH*

14. Lies ein Buch. Oder mehrere

Alle erfolgreichen Menschen lesen, so viel sie können. Sind sie vielleicht deshalb erfolgreich? Versuch es und lies Bücher. Hier meine 11 Bücher, die dich weiterbringen.

15. Lerne, deine Emotionen zu kontrollieren

Unkontrollierter Ärger kann dich in eine Menge Schwierigkeiten bringen. Aber auch Eifersucht, Neid und Stolz können dich daran hindern vorwärts zu kommen und glücklicher zu sein. Noch einmal: Gelassenheit bringt dich zum Ziel. Herr deiner Gefühle zu sein, hilft dir immer – besonders aber in schwierigen Situationen.

Was sind deine Vorsätze fürs neue Jahr?

Für all diese Vorsätze muss nicht unbedingt Silvester sein. Du kannst jederzeit damit beginnen. Sie sind es auf jeden Fall immer wert, damit anzufangen. Ich wünsche dir auf jeden Fall schon einmal gutes Gelingen, frohe Festtage und ein frohes, neues Jahr!

Was sind deine Vorsätze fürs neue Jahr? Was wolltest du schon lange umsetzten? Und welcher der Vorschläge wirst du umsetzten? Schreib es in die Kommentare – ich freue mich!

Mikroabenteuer – wie du aus dem Alltag ausbrichst

Mikroabenteuer – wie du aus dem Alltag ausbrichst

Mikroabenteuer – was soll das sein?

Jeder Tag kann Urlaub sein. Auch Mittwochs, mitten in der Arbeitswoche. Du brauchst keinen Urlaub – nein, du musst nicht einmal auf das Wochenende warten. Mikroabenteuer gehen immer. Wenn du 9-to-5 arbeitest, hat theoretisch jeden Tag ein 5-to-9-Abenteuer platz. Ein Mikroabenteuer ist, je nach Definition, alles zwischen 8 und 72 Stunden.

(und pssst, ein kleiner Tipp: für die grossen Abenteuer, besuche Outdoorista!)

Nein, dass heisst nicht, dass du nach einem strengen Tag den Mount Everest bezwingen musst. Abenteuer ist reine Einstellungssache. Schlaf im Sommer unter den Sternen. Nimm dein Bike mit zur Arbeit – und fahre über unbekannte Wege nach Hause. Bau ein Floss, mach es einfach.

Der Startschuss für das Konzept der Mikroabenteuer kam allen Anschein nach von Alastair Humphrey.  Sein Buch Microadventures: Local Discoveries for Great Escapes*  hat es in Großbritannien innerhalb weniger Stunden auf Platz 12 der Bestseller-Liste gebracht.

Mir gibt es unglaublich viel, Freitags etwas früher Feierabend zu machen, mich auf mein Fahrrad zu schwingen. Bewaffnet mit Gaskocher, Schlafsack und einem kleinen Badetuch. Vielleicht eine Zahnbürste und etwas Geld.

Alle Vorteile von Abenteuern im Alltag im Überblick:

  • du lebst nicht nur für die Wochenenden und Urlaube
  • einfache Durchführung ohne lange Vorbereitung
  • kostengünstig bis kostenlos. Perfekt für einen minimalistischen Lebensstil
  • Gefühl sein Leben aktiv zu gestalten
  • Flucht aus dem Hamsterrad bzw. ein Schritt aus deiner Komfortzone

Vor meiner und vor all unseren Türen gibt es wilde Ecken ohne Trubel – geh einfach mit offenen Augen durch die Welt.

Mikroabenteuer wandern
Mikroabenteuer – auch Wandern ist ein Abenteuer

Ideen für kleine Mikroabenteuer

Irgendwo muss man ja anfangen. Also einige kleine Abenteuer für den Start.

  • Schlaf im Garten, ohne Zelt. Nur du und dein Schlafsack
  • Stehe in der Nacht auf und mach eine Wanderung im Mondschein. Auch bekannte Orte sind in diesem Licht eine fremde Welt.
  • Bau dir einen Unterschlupf im Wald um die Ecke. Jeden Abend ein bisschen. Und am Wochenende schläfst du dann dort.
  • Geocaching – ein modernes Mikroabenteuer.
  • Wähle für deine Alltagswege andere Mittel. Gehe zu Fuss, statt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Statt mit dem Auto stehst du eine Stunde früher auf und nimmst das Fahrrad.
  • Koche dein Abendessen auf dem offenen Feuer. Besonders im Winter toll, wenn du dann trotzdem ins warme Bett kannst.
Mikroabenteuer - koche draussen
Mikroabenteuer – koche draussen

Mikroabenteuer – Fortgeschritten

Fortgeschritten weil: die einen brauchen mehr Zeit, sind also eher fürs Wochenende. Und die anderen brauchen vielleicht eine Dusche in der Firma, brauchen vielleicht ein wenig Material. Und die dritten brauchen eine gute Fitness. Sie sind aber noch immer Mikro. Ein Abenteuer für zwischendurch.

  • Bikepacking-Tour nach der Arbeit. Und am Morgen vom Biwak / Zelt direkt wieder ins Büro. Das kannst du skalieren. 20km, 50km, 100km weg von der Arbeit? Deine Fitness und deine Arbeitszeit setzen die Grenzen.
  • Würfel-Abenteuer: würfle am Bahnhof aus, auf welchem Gleis du in den nächsten Zug einsteigst. Im Zug würfelst du, nach wie vielen Haltestellen du aussteigst. Und dann schau mal, was es dort so gibt. Am besten mit einem guten Freund.
  • Schwimm durch einen See
  • Pack dein Fahrrad, such den nächsten Fluss und finde heraus wo er entspringt in dem du ihm flussaufwärts folgst.
  • Melde dich für etwas an, was du noch nie gemacht hast. Ein Sprint-Triathlon, zum Beispiel. Der dauert keine 2 Stunden – ich würde das aber doch als Abenteuer werten. Für mich war es eines.
  • Wandere Abends auf einen Berg. Schlafe dort. Nichts ist schöner als den Sonnenaufgang in den Alpen.

Packliste für fast alles

Wenn du beschliesst, nach der Arbeit oder am Wochenende ein kleines Abenteuer in Angriff zu nehmen, dann hier die Mindestausrüstung – zumindest wenn die Übernachtung unsicher ist. Alle verlinkten Produkte benutze ich auf meinen Abenteuern, gross wie klein, und sie sind einfach super:

Bereit für dein nächstes Abenteuer?

Auch wenn die Blogparade von Torsten schon eine ganze Weile vorbei ist, verlinke ich dennoch diesen Beitrag darauf. Zumindest könnt ihr so weitere Ideen und Ansätze kennen lernen.

Die perfekten Rezepte für unterwegs findet ihr übrigens bei Outdoorista

Weiter haben bereits viele schlaue Köpfe über dieses Thema geschrieben. Hier meine Buchempfehlungen:

Mikroabenteuer: Raus und machen! Einfach gute Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür. Ideen, Ausrüstung, Motivation*

Die coolsten Mikroabenteuer Deutschlands: Über 100 Ideen für unvergessliche Erlebnisse fern vom Alltag*

be wild: Mikroabenteuer – 50 kleine Fluchten aus dem Alltag. Der Leitfaden*

Und jetzt hör auf zu lesen. Schluss mit Prokrastination. Geh raus.
Und wenn du wieder da bist, erzähl mir von deinen Abenteuern. Was muss ich unbedingt erlebt haben? Was ist deine Empfehlung für ein Mikroabenteuer?

20 Tipps um mit dem Minimalismus anzufangen

20 Tipps um mit dem Minimalismus anzufangen

«Mehr ist mehr» – das ist oft das, womit wir unseren eigenen Wert definieren. Ein durchschnittlicher Amerikanischer Haushalt besitzt rund 300’000 Gegenstände. Aber macht das glücklich? Wohl oft ganz im Gegenteil. Immer den neusten, besten oder einfach dem was ich noch nicht habe hinterher zu jagen bedeutet Stress, die Ursache aller Zivilisationskrankheiten. Der Minimalismus versucht dem Gegensteuer zu bieten.

Minimalismus ist kein fix fertiges Konzept. Du musst dich selber auch nicht als Minimalist bezeichnen, kannst aber aus dieser Bewegung sicherlich etwas mitnehmen. Ja, viele Menschen hören nicht mehr damit auf, wenn sie erst einmal angefangen haben, ihr Leben zu entrümpeln und bewusster zu leben. Das Gefühl ist einfach befreiend. Es entwickelt sich für viele zum Lebensstil. 

Der Anfang zu einem einfacheren Leben ist nicht schwer

Aber wo fängst du an? Ich würde dir raten: nicht alles auf einmal – sonst wird es kompliziert. Hier einige Ideen, wo du mit einem minimalistischen Leben beginnen kannst. Und dann auch gleich weitermachen, wenn es dich gepackt hat.

1. Fass die erste Stunde deines Tages dein Handy nicht an.

Ja, vielleicht ist es besser, wenn du die einen altmodischen Wecker kaufst. Wenn du das Handy als Wecker nutzt, ist das erste was du nach dem Aufwachen siehst, deine ungelesenen Malis, die 14 Nachrichten aus einer Gruppe und den Terminkalender des Tages. Lass deinen Kopf erst einmal aufwachen, sich sammeln und sortieren, bevor du ihn mi all dem belastest.

2. Nimm dir Zeit für das, was du gerade tust

Multitasking funktioniert einfach nicht – egal was du sagst. Konzentriere dich auf etwas, und sei es nur auf deinen Kaffee. Geniesse die Momente, im hier und jetzt. Und der Verzicht auf Multitasking hilft gleich noch, dass die Sachen die du auch machst sauber und korrekt erledigt sind – und du gibst allem etwas mehr Bedeutung.

3. Iss ohne Ablenkung

Nimm dir Zeit für Geschmäcke, Gerüche und das Aussehen deines Essens. Positiver Nebeneffekt: das Hungergefühl ist schneller gestillt und du nimmst weniger Kalorien zu dir.

4. Geh zu Fuss

Lass dein Auto stehen, oder steig eine Station früher aus der Bahn, der Tram oder dem Bus aus und geh den Rest zu Fuss. Zu Fuss gehen kostet nichts, du hast Zeit für dich und deine Gedanken und tust dir gleich noch etwas Gutes dabei.

5. Stehe früher auf

Deine Morgenroutine bestimmt, wie sich dein Tag anfühlt. Jetzt wo du dir für alles mehr Zeit nimmst, solltest du vielleiht 10-15 Minuten früher aufstehen, um den Tag nicht schon mit Stress zu starten.

6. Bitte keine Werbung

Würde das jeder machen, könnten wahnsinnig viele Ressourcen gespart werden. Du musst weniger Altpapier entsorgen, kaufst weniger unnötige Produkte (weil du nicht auf grosse Sale-Werbung anspringst, wenn du sie nicht siehst) und es liegt weniger Post die du sowieso nie liest auf deinem Tisch.

7. Melde dich von allen Newslettern ab

Sie lenken dich ab, verführen dich dazu, Dinge zu kaufen die du gar nicht brauchst. Sie füllen deinen Posteingang und verschwenden deine Zeit und unterbrechen den Flow. Bestelle sie ab. Alle. Wenn du nach einigen Tagen oder Wochen den einen Newsletter wirklich vermisst, melde dich wieder an. Ich denke aber nicht, dass das der Fall ist.

8. Sortiere Hefte und Zeitschriften aus

Alles was du in den nächsten zwei Wochen nicht liest, kommt weg – das wäre mein Vorschlag. Vielleicht suchst du dir sogar nur die Artikel raus, die du wirklich lesen willst. Für die nimm dir dann aber auch Zeit. 

Minimalismus_Deko

9. Deko ade

Sind wir ehrlich. Welchen Nutzen bringen Dekorationen deinem Leben? Mehr Aufwand zum staubwischen? Und wenn glaubst, dass deine Wohnung ohne Deko weniger toll ist, schau dir mal all die Designer-Häuser an – da steht kaum Deko. Oder google wie die Wohnungen von Minimalisten aussehen. Toll, sage ich dir! Und wenn doch Deko: weniger ist mehr!

10. Räume deinen Badezimmerschrak auf

Wie viele Duschgels, Seifen und Cremes brauchst du wirklich? Hinterfrage mal alles, was dort so rumsteht. Brauchst du das? Oder fängt es einfach nur Staub?

11. Räume deinen Desktop auf

Spare Zeit und hör auf zu suchen. Mach endlich Ordnung auf deinem Desktop, ja dem ganzen PC. Suche dir ein System. Nicht nur wirst du schneller fündig, nein, auch dein PC läuft schneller, wenn du Ordnung schaffst und das löschst, was du seit Jahren nicht geöffnet hast. 

Minimalismus_Arbeitsplatz

12. Meditiere täglich

Fang mit 5 Minuten an. Ja, Meditation klingt esoterisch auf den ersten Blick. Und ja, die ersten Versuche sind vielleicht nicht ganz so entspannend, wie man denken könnte. Du lernst, unwichtige und störende Gedanken besser kontrollieren zu können und bewusster damit umzugehen. Meditation ist Krafttraining für den Kopf. Für den Anfang eignen sich Apps wie Headspace oder Calm hervorragend. Probiere es.

13. Sag nein zu Sachen die dir nichts bringen

Bringt mich das weiter, macht mich das glücklich. Diese beiden Fragen solltest du dir bei allem stellen, was nicht wirklich verpflichtend ist. Weil Steuern zahlen bringt mich nicht weiter und macht mich nicht glücklich, muss aber sein. Aber das Treffen mit der alten Schulfreundin, der x-te Besuch bei den Schwiegereltern diesen Monat… Macht dich das glücklich? Wenn nicht, sag nein.

14. Schränke deine Bildschirmzeit ein

Wir verbringen fast alle mehrere Stunden pro Tag an unserem Handy. Wie viel davon ist produktiv oder macht glücklich? Viel schlimmer, oft macht es unglücklich. Beispielsweise durch die Angst, etwas zu verpassen (FOMO). Definiere Zeitfenster, in denen dein Handy gesperrt bleibt – dafür gibt es Apps oder teilweise unterstützt dich sogar das Telefon selber dabei. All die Zeit, die du nun hast, toll!

15. Was du nach 2 Monaten nicht angefasst hast, kommt weg

Tipp: Pack all deine Sachen in Umzugkartons. (Das klappt am besten, wenn du sowieso gleich umziehst. Du kannst das aber auch einfach so machen). Nimm nur aus den Kartons, was du auch brauchst – die Sachen können dann nach Gebrauch bei dir «einziehen». Alles was nach zwei Monaten noch in den Kartons ist, kommt weg. Spende es, verkaufe es, wie auch immer.

16. Koche selber. Mit frischen Zutaten

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Es ist günstiger. Es ist gesünder, da du weniger künstliche oder raffinierte Zusätze zu dir nimmst. Du weisst was du isst. Es schmeckt so, wie du es willst. Die Portion hat die richtige Grösse. Du kannst vorkochen und morgen gleich noch etwas mit zur Arbeit nehmen. Und Kochen ha etwas entspannendes und Beruhigendes, nimm dir die Zeit.

17. Bau dein eigenes Essen an

Um an den letzten Punkt anzuknüpfen, kannst du dein Essen oder deine Gewürze selber anbauen. Hast du einen Balkon? Tomaten, Gurken, Chili, da wächst alles Mögliche. Du hast keinen? Pflanze zumindest deine Kräuter und Sprossen selber, das wächst hervorragend auch in der Küche. Ohne Pestizide, ohne Abfall, von Hand geerntet.

18. Trink Leitungswasser

Weniger Verpackung, weniger Abfall, kein Schleppen, kein Zucker, keine künstlichen Süssstoffe, jederzeit verfügbar, preislich unschlagbar und lecker. Zur Abwechslung gib etwas Ingwer oder Minze, Zitrone oder Orange in die Wasserflasche. Es gibt keinen Grund, in Plastik gelagertes Wasser oder noch schlimmer, teure und ungesunde Süssgetränke nach Hause zu tragen.

19. Setze dir selber eine No-Buy-Challenge

Verpflichte dich für eine gewisse Zeit (z.B. einen Monat lang) nichts neues zu kaufen. Klar, Essen und Dinge des täglichen Gebrauchs sind in Ordnung. Aber keine Kleider, Bücher, Spiele, kein online Shopping, etc.) Das kann dazu führen, dass du merkst, dass das was du schon hast eigentlich mehr als nur reicht. Und du lernst, neue und vielleicht bessere Wege zu gehen. Für Bücher gibt es Bücherschränke, vieles was man nur ein oder zwei Mal braucht kann man auch ausleihen.

20. Kaufe nicht auf Vorrat

Das unterscheidet den Minimalisten vom Frugalisten. Dieser würde ich wohl seine «Standardprodukte» dann einkaufen, wenn sie im Angebot sind, um Geld zu sparen. Welcher Weg für dich der richtige ist, musst du entscheiden.

Bereit mit dem Minimalismus zu beginnen?

Und, wo fängst du an? Schreib es in die Kommentarspalte, ich freue mich. 

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Buy Me A Coffee
Superfood aus der Region – nicht vom anderen Ende der Welt

Superfood aus der Region – nicht vom anderen Ende der Welt

Was sind Superfoods?

Superfood aus der Region, die bessere Alternative?

Unter dem Begriff Superfoods versteht man Nahrungsmittel, welche eine hohe Konzentration an Nähr-, Wirk- und Vitalstoffen beinhalten. Weiter wird ihnen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit nachgesagt wird. Superfoods sind im besten Fall vollwertig und naturbelassen und sollen eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Laut dem Wörterbuch Oxford English Dictionary wird mit dem Begriff ein „nährstoffreiches Lebensmittel, das als besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden erachtet wird“, bezeichnet.

Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel bezeichnet „Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel haben“, als Superfood.

Quelle: Wikipedia

Aber warum denn regionale Superfoods?

Viele Superfoods wie beispielsweise Goji-Beeren, Maca-Pulver oder Chia-Samen kommen aber aus weit entfernten tropischen Regionen. Nun macht es aber Sinn, nicht nur auf uns und unsere gesunde Ernährung zu achten, sondern auch auf den Fussabdruck den wir auf unserem angeschlagenen Planeten hinterlassen, zu achten.

Bonuspunkt: durch die kürzeren Transportwege und die bessere Verfügbarkeit, sind die heimischen Superfoods oft günstiger als ihre internationalen Konkurrenten. Ein gesunder Weg zu sparen.

Leinsamen

Chia-Samen sind wohl eines der ersten Produkte, das uns in den Sinn kommt, wenn wir „Superfood“ hören. Sie sind reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Antioxidantien und Chia-Samen wirken verdauungsfördernd.

Leinsamen

Als regionale Alternative, die nicht mit dem Schiff um die halbe Welt fahren müssen, empfehle ich Leinsamen. Sie werden aus Flachs gewonnen, der zur Herstellung von Kleidern oder Werkstoffen genutzt wird. Die ganze Pflanze wird somit verwertet. Bonuspunkt für die Leinsamen. Gesund sind die Samen wegen ihres hohen Gehalts an ungesättigten Omega 3-Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislaufsystem sind und die Blutfettwerte tief halten.


Zudem bieten Leinsamen viel Fol- und Panthothensäure, die beide gut für schöne Haut und Haare sind. Und letzteres soll sogar Akne mildern. Ein weiterer wertvoller Stoff sind Lignane. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krebs schützen sollen.

Sanddorn

Sanddorn - Superfood aus der Region

Sanddorn enthält sehr viel VItamin C. (ca. 800mg / 100g) und wird in unserer Region nur von der Hagebutte (1250mg /100g) geschlagen. Darüber hinaus ist Sanddorn auch reich an Vitamin E, der Spurenelemente Eisen, Kalzium, Mangan und Magnesium und enthält sogar Vitamin B12. Das sonst nur in tierischen Produkten vorkommt. Besonders im Winter stärkt das Wildobst damit unser Immunsystem und hilft bei Erkältungen. Zusätzlich wirkt Sanddorn entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.


Am häufigsten konsumiert wird das Wildobst in Form von Sanddornsaft, Mus, Tee, Sanddornöl, Marmelade oder Gelee und Sirup.

Sauerkraut

Sauerkraut - Superfood
Sauerkraut – Superfood

Egal ob selbst gemacht oder fix fertig gekauft – das doch eher traditionell wirkende Gericht kann durchaus zu den Superfoods gezählt werden. Sauerkraut ist reich an probiotischen Milchsäurebakterien. Sie wirken in vielerlei Hinsicht gesundheitsfördernd. Sie unterstützen die Bildung der Darmflora, unterstützen die Verdauung und erleichtern die Aufnahme von Nährstoffen. Die bringt es dann auch gleich selber mit: Sauerkraut enthält die Vitamine C, B und K.

Brennnessel

Brennnesseln oder besser gesagt ihre Blätter zeichnen sich durch einen hohen Eisengehalt aus. Zudem beinhaltet die Wunderpflanze Kalium, Kalzium, Silizium (in Form löslicher Kieselsäure), Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C. Da die Brennnessel darüberhinaus sehr eiweissreich ist, findet sie besonders grosse Beliebtheit in der vegetarischen und veganen Küche.

Brennnesseltee

Der Brennnesselpflanze sagt man folgende Heilwirkung nach: blutreinigend, entgiftend, positive Auswirkung auf die Blutbildung, Rheuma, Gicht, Verdauungsleiden, Gallenerkrankungen und Entzündungen.

Konsumiert wird Brennnessel getrocknet als Tee, in Smoothies, als Pesto, in Salaten, als Salatdressing oder als Suppe.


Tipp damit es nicht brennt
Brennnesselblätter für ca. 5 Minuten in ein Tuch einwickeln, in warmes Wasser legen, kleinschneiden und zum Salat geben. Für den Wintervorrat die gesammelten Blätter in der Sonne oder bei warmen Temperaturen an der Luft trocknen lassen.

Kürbiskerne

Kürbiskerne sind wertvolle Vitamin- und Enzymlieferanten

Kürbiskerne - superfood aus der Region

In ihnen stecken Phytosterole. Diese sollen eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und die Prostata haben. Zusätzlich enthalten die Kerne des Kürbis Vitamin E, wertvolle Enzyme, Beta-Carotin sowie ungesättigte Fettsäuren.

Besonders positiv sticht die enthaltene Linolsäure hervor, die von unserem Körper nicht selbst gebildet werden kann. Sie beugt aber Bluthochdruck vor und senkt das Herzinfarktrisiko. Die Aminosäure Tryptophan, welche als natürlicher Stimmungsaufheller bekannt ist, ist ebenfalls in den Wunderkernen enthalten. Mit 100g Kürbiskernen decken Sie den täglichen Bedarf am Mineralstoff Magnesium.

Walnüsse (oder hier in der Schweiz einfach Baumnüsse genannt)

Walnüsse - die Supernuss

Walnüsse sind das Kraftpakte unter den heimischen Nüssen. Hier die vielen Punkte, mit denen sich die Nuss dafür qualifiziert:

  • Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und schützen damit unsere Zellen vor Krebs und einer frühzeitigen Alterung
  • Kalium stärkt unser Herz und unsere Muskeln
  • Magnesium ist wichtig für das Herz, die Muskeln, den Kreislauf und unsere Nerven
  • Eisen unterstützt die Blutbildung
  • Kalzium brauchen unsere Zähne und Knochen
  • B-Vitamine stärken unsere Nerven und beeinflussen unsere Psyche positiv
  • Zink stärkt unsere Immunabwehr, ist wichtig für eine gute Haut und das Wachstum von Haaren und Nägeln
  • Vitamin A unterstützt unsere Augen und macht unsere Haut elastisch
  • Vitamin C ist das Power-Vitamin für unsere Abwehrkräfte
  • Omega-3 Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel und halten unsere Arterien frei

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne - heimischer Superfood

Die kleinen, knackigen Kerne der gelben Sonnenblume, welche im Herbst geerntet werden, enthalten überwiegend gesunde Fette, also einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese übernehmen wichtige Funktionen in unserem Körper und beeinflussen unseren Cholesterinspiegel positiv.


Zudem sind sie reich an Beta-Carotin, Folat, Vitamin E, Kalium, Magnesium, Zink und Eisen. 100g der Kernen decken bereits die Hälfte unseres Tagesbedarfs an Zink. Und dieses Spurenelement ist wichtig für unsere Gesundheit. Zink ist unter anderem beteiligt an der Bildung von Insulin und ist Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es stärkt unseren Körper in den Bereichen Haut, Nerven und Infektionsabwehr. Wo immer es also möglich ist, sollten wir diese kleinen Kerne in unseren Speiseplan aufnehmen. Sie sind ein toller Snack für zwischendurch.

Honig

Honig als Superfood

Honig enthält um die 200 Inhaltsstoffe – von denen viele einen Zweck für uns erfüllen. Er ist zum Beispiel gesund durch seinen hohen Anteil an Mangan und Eisen, was der Blutbildung hilft. Die in ihm enthaltenen Sekrete wirken appetitanregend und er ist reich an Vitaminen. In gesundem Honig stecken etwa Vitamin C, B2 und B6, Niacin und Pantothensäure


Bereits zwei Teelöffel Honig pro Tag, am besten gelutscht, sollen dank des enthaltenen Phosphors etwa die Nerven beruhigen. Nebeneffekt: Der Stoff fördert den Knochen- und Zahnaufbau. Honig ist auch gesund, da er die Verdauung fördert, was er durch den enthaltenen Fruchtzucker wie auch Fermente erreicht. Du bekommst ihn oft direkt vom Hof, ohne jegliche industrielle Verarbeitung.

Fazit: Superfood aus der Region – die besser Alternative

Superfoods sind kein Allheilmittel. Wichtig ist eine ausgewogene und vielseitige Ernährung. Aber die Superfoods können genau das unterstützen. Und die heimischen Alternativen zu Goij, Acai und Co können dies auf nachhaltige Art und Weise. Dazu gibt es sie oft direkt vom Hof, unverpackt und wie gesagt günstiger.


Frugalismus – kann man das essen?

Frugalismus – kann man das essen?

Frugalismus – die Kunst des bescheidenen Lebens. Oder: wie gehe ich mit 40 (oder gerne auch vorher) in Rente? Frugal, aus dem Englischen bedeutet einfach nur „bescheiden“ oder „einfach“. Daraus hat sich in den letzten Jahren, zusammen mit dem Minimalismus eine ganze Bewegung von jungen und junggebliebenen Menschen gebildet, deren Ziel es ist, sich mit 30 oder 40 in Rente zu begeben. 

Diese Idee ist aber nicht neu. In den USA gibt es schon seit einigen Jahrzehnten die sogenannte FIRE-Bewegung, die genau dieses Lebensmodell verfolgt. Die Abkürzung FIRE steht für Financial Independence, Retire Early – auf Deutsch: Finanzielle Unabhängigkeit, früher Ruhestand.

Es bedeutet aber nicht, auf alles Glück zu verzichten, ganz im Gegenteil. Der Verzicht schafft Platz für andere schöne Dinge im Leben. 

Frugalismus vs. Minimalismus 

Im Mittelpunkt des Minimalismus steht das Entschlacken des Lebens – sei es materiell oder sozial. Es wird einfach auf das verzichtet, was einem nicht vorwärts bringt. Die Frugalisten auf der anderen Seite stellen den Vermögensaufbau und die Reduktion der Lebenshaltungskosten in den Vordergrund. Je weniger du ausgibt, desto früher kannst du dich von deinem Job verabschieden. Das Ziel eines „richtigen“ Frugalisten ist die finanzielle Freiheit. Die eines Minimalisten das ablenkungsfreie, glückliche Leben. 

Was braucht es zur finanziellen Unabhängigkeit? 

Um finanziell unabhängig zu sein, benötig man in etwas das 25-fache seiner jährlichen Ausgaben – so die Theorie. Komme ich mit 2000.- im Monat aus, brauche ich also etwa 600’000.-. Je weniger ich also zum Leben brauche, desto mehr kann ich jeden Monat zurück legen – und andererseits muss ich weniger ansparen um mein Ziel zu erreichen. 

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Wichtiger als das Einkommen ist also die Sparquote – wie viel meines Einkommens ich jeden Monat zur Seite legen kann. 

Ein passives Einkommen wie Erträge aus Finanzprodukten oder Dinge wie Stockfotografie oder das sogenannte „T-Shirt Business“ sind nur einige Ansätze. Auch Dinge wie eine gut strukturierte Vorsorge fürs Alter verkürzen den Weg zum Ziel. 

positive Nebeneffekte 

So bedacht und überlegt zu Leben ist sicherlich anstrengend. Die Entschlackung die dafür notwendig ist, hat aber aus ihre positiven Seiten. Du merkst, wie schön die kostenlosen Dinge im Leben sind. Freunde & Familie, die Natur, selber zu kochen. Aber auch wie viel einfacher und leichter das Leben wird, wenn du nicht immer dem neusten und tollsten hinterher jagst, sondern lernst, dich mit dem zu begnügen was du schon hast. 

Gute soziale Beziehungen, eine erfüllende Tätigkeit, Lachen, Gesundheit, Sport, lebenslanges Lernen. Alles Dinge, die nicht viel Geld kosten müssen. 

Bücher zum Thema

Wenn du dich eingehender damit beschäftigen willst, hier einige Empfehlungen: 

Der reichste Mann von Babylon* von George S. Clason

Rich Dad, Poor Dad* von Robert Kiyosaki

Der Weg zu finanziellen Freiheit* von Bodo Schäfer

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