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Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Stockfotografie – mit deinem Hobby Geld verdienen

Schritt vier meines Plans zur finanziellen Freiheit ist, passive Einkommensquellen aufzubauen. Sind wir ehrlich – Einkommen ist nie ganz passiv. Du musst immer in Vorleistung gehen. Entweder finanziell, wenn du Geld investierst, oder mit deiner Zeit, indem du Beiträge oder Bücher schreibst, YouTube-Videos drehst, oder in diesem Beispiel hier: fotografierst. 

Ich fotografiere seit vielen Jahren. Mal mehr, mal weniger. Gestartet habe ich, etwas peinlich, als Partyfotograf. Aber vor den grandiosen iPhone-Kameras war das halt ein Ding. Seit da hatte ich immer eine Spiegelreflexkamera oder eine Spiegellose Systemkamera. Die Bilder, mit denen habe ich aber nie viel gemacht: Instagram, mal ein Fotobuch für eine (Ex-)Freundin, solche Dinge eben. 

Aber mit all der Ausrüstung, dem Wissen und den vielen Bildern auf meinen Festplatten kann man auch Geld verdienen. 

Geld mit Bildern verdienen? 

Ja! Es werden jeden Tag tausende von Bildern (gegen Geld) heruntergeladen. Viele Unternehmen beschäftigen schon lange keinen Hausfotografen mehr – schon gar nicht, wenn das gesuchte Bild vom anderen Ende der Welt kommen soll. Du findest Bilder von Stockagenturen auf Blogs, in Prospekten, in Zeitschriften, auf Buchdeckeln, in Geschäftsberichten, Firmenwebseiten, einfach überall. 

Es gibt viele Wege, mit Fotos Geld zu verdienen. Aber die niedrigsten Hürden bietet wohl die Stockfotografie. Du brauchst kein Studio, keine vollprofessionelle Ausrüstung, keine Kontakte und musst nichts selber verkaufen. Alles was du brauchst, sind hochwertige Bilder (die Stockagenturen prüfen sehr streng auf Qualität) und Motive, die jemand kaufen will. 

Hast du die Bilder erst einmal hochgeladen, bleiben sie dort verfügbar, werden weiter verkauft, ohne dass du etwas tun musst. Das Einkommen ist also passiv. Regelmässiges Uploaden hilft aber, deine Umsätze hoch zu halten. Aktive Fotografen werden meist besser gerankt.

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Ja, aber wie viel Geld? 

Jetzt ist es aber nicht so, dass dich ein Bild reich machen wird. Pro Verkauf kannst du mit 0.25$ – 2.50$ rechnen, je nach dem, welche Art Lizenz der Kunde kauft. Videos bringen übrigens deutlich mehr ein – Beträge um 20-50$ sind pro Verkauf keine Seltenheit. Gerade Drohnenvideos verkaufen sich gut. Die Bilder können aber unzählige Male gekauft werden, über Jahre immer und immer wieder. Ja, Qualität ist wichtig – aber Umsätze machst du hier mit der Menge an Fotos.

Der Reisebilder-Markt ist gut gesättigt. Viele digitale Nomaden bessern so ihr Budget auf. Meine Recherche sagt: mit einem Portfolio von 1000 Bilder ca. 100$ pro Monat. In anderen Gebieten, wie Menschen bei der Arbeit, sind es wohl auch mal 200-400$ im Monat, mit derselben Anzahl Bildern. 

Und wenn ich nicht nur Reisebilder verkaufen will? 

Shutterstock* (und auch die anderen Agenturen) informieren jeden Monat darüber, welche Art von Bildern sich gerade gut verkauft, in welchen Nischen ihnen noch Angebote fehlen. 

Zum Beispiel hier auf der Shotliste von Shutterstock. 

Hast du einen interessanten Beruf? Bilder aus der Industrie und der Arbeitswelt werden immer nachgefragt. Für einen Käser, Schlosser oder Winzer, der Beispielbilder seiner Arbeit zeigt, sehe ich hier grosses Potenzial. Aber nicht vergessen: wenn Menschen auf dem Bild zu sehen sind, müssen sie einen Model-Vertrag unterschreiben. 

Übrigens: Die Bilder gehören noch immer dir, die Rechte am Bild kann man nicht verlieren. 

Was brauchst du, um mit Stockfotos Geld zu verdienen? 

  1. Eine ordentliche Kamera. Das kann eine Systemkamera, eine DSLR oder im Notfall sogar ein Smartphone sein. 
  2. Du musst technisch einwandfreie Fotos machen können. Korrekte Belichtung, richtiger Fokus, ein gutes Auge und ein wenig Verständnis für Bildkompositionen. 
  3. Im besten Fall hast du bereits einen ganzen Haufen Bilder auf der Festplatte, willst in Kürze sowieso auf Reisen gehen und/oder du willst dich intensiv mit Fotografie auseinandersetzen. 
  4. Motivation. Du musst die Bilder auch bearbeiten – aber das gehört zum Fotografieren sowieso dazu – und sie bezeichnen und verschlagworten. 

Wenn du das alles hast und willst – go for it! 

Meine Kameraempfehlung für den Einsteiger in Foto und Film: Canon EOS M50
-> bei Amazon kaufen*

Für den ambitionierten Fotografen, der vielleicht mehr will: Canon EOS RP
-> bei Amazon kaufen*

Oder wenn es dazu noch in 4k filmen soll: Sony A7iii
-> bei Amazon kaufen*

Das passende Stativ: Rollei C5i
-> bei Amazon kaufen* 

Also gut – wo lade ich meine Bilder hoch?  

Es gibt fast so viele Plattformen wie Fotografen. Für den Anfang, um Erfahrungen zu sammeln, würde ich mich auf einige wenige fokussieren, der Aufwand für das Hochladen und Verschlagworten ist nicht ganz klein. Hier die grössten und bekanntesten Anbieter. 

  • Shutterstock* (Meine Empfehlung zum Einstieg) 
  • Adobe Stock 
  • Alamy
  • Getty Images 
  • und viiiele mehr

Lade deine Bilder hoch, gib ihnen aussagekräftige Titel, füge bis zu 50 Schlagwörter hinzu (mehr ist besser, du wirst mit vielen, aber auch aussagekräftigen Wörtern besser gefunden). Anschliessend werden deine Bilder von den Agenturen geprüft. Wenn Menschen im Bild sind, benötigst du einen Vertrag – diese Verträge sind auf den jeweiligen Seiten einfach zu finden. Auch Firmenlogos werden nicht akzeptiert. Die Agenturen sind in ihren Beurteilungen sehr streng. Ablehnungsraten von 20-50% sind keine Seltenheit. 

Und nun? 

Es ist wie überall im Leben. Geduld, Beharrlichkeit, Konstanz und auch etwas Freude sind nötig. Du wirst nicht über Nacht reich werden. Aber wenn du mit deinen Fotos, die du vielleicht sowieso hast, oder die du machst, weil dir das Fotografieren Spass macht, Geld verdienen kannst, ist das toll. 

Die Stockfotografie gibt dir eine tolle Basis, ein besserer Fotograf zu werden. Du kannst ausprobieren, üben, ohne gleich jemandem die Hochzeit zu versauen oder Kunden zu enttäuschen. 

Und, was machst du mit all deinen Urlaubsfotos? 

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Wie Sport dich erfolgreicher macht

Warum machen so viele erfolgreiche Menschen Sport? Klar, der Ausgleich zur Arbeit, könnte man sagen. Aber daneben lernt einem der Sport so viel, was man im Leben anwenden kann. Im Beruf, im Privaten, in Beziehungen oder Freundschaften. 

Kann man Erfolg lernen? 

Ich würde sagen: Ja. Ein Mittel dazu, zeige ich dir hier. Sport hat unglaublich viele Effekte. Du lebst länger und gesünder, fühlst dich fitter. Er verbessert deine Haltung und damit die Art, wie andere Menschen dich wahrnehmen. Es räumt deinen Kopf auf. Und er lehrt dich Lektionen fürs Leben: 

Erfolg kommt durch Beständigkeit

Niemand gewinnt ein Rennen, nur weil er per Zufall ein guter Läufer ist. Erfolg kommt durch harte, beständige Arbeit. Es sind die Stunden im Schwimmbad, in denen du die Kacheln am Beckenboden zählst, die kalten und nassen Tage im Wald, all die Stunden die niemand sieht. Bleib dran, sonst fällst du zurück. Das heisst nicht, dass du das ganze Leben dasselbe machen musst. Aber wenn du in einem Gebiet etwas erreichen willst, bedingt dass Arbeit. Lerne, lies, bleib dran, sonst wird das nichts.

Plane. Sonst bleibt dein Ziel ein Traum

Um im Sport etwas zu erreichen brauchst du einen Plan, einen Trainingsplan. Und genau so ist es im Leben. Willst du wirklich etwas erreichen, braucht es dafür Meilensteine und Strategien. Planlos etwas erreichen ist eher unrealistisch. So hat jedes erfolgreiche Unternehmen eine Strategie, die auch regelmässig überprüft wird. Daraus werden Ziele abgeleitet, heruntergebrochen und ihre Umsetzung regelmässig überprüft. Frage dich regelmässig, wo du hin willst. Überlege, wie du da hin kommst, was es dazu braucht, schreibe es auf und zieh es durch.

Arbeite an den Grundlagen

Ein guter Läufer trainiert vielleicht 5% oder weniger in seinem Wettkampftempo. Kein Gewichtheber hebt in seinem Training immer sein Maximalgewicht. Nein, das macht er nur im Wettkampf. Einen Grossteil seines Trainings verbringt er im sogenannten Grundlagenbereich. Das gilt überall: verbringe mehr Zeit damit, die Grundlagen zu festigen.

Fang klein an.

Wenn du einen Marathon laufen willst, wirst du nicht am ersten Tag einfach so 42 Kilometer rennen können. Beginne mit 500 Meter. Dann mit einem Kilometer. Dann fünf. Fange klein an und skaliere dann langsam, dafür beständig nach oben.

Lerne Demut

Sport führt dir immer wieder vor Augen, wo deine Grenzen sind. Bewegst du dich über diese Grenzen hinaus, wirst du Schmerzen haben, nicht mehr weiterkommen, dich verletzen oder ausbrennen. Willst da wachsen, musst du die Grenzen langsam verschieben. Willst du sie zu schnell verschieben, fällst du zurück. Alles ist möglich, aber nicht passiert von heute auf morgen.

Erholung ist wichtig

Mindestens so wichtig wie die Leistung, ist die Zeit dazwischen. Wenn du denkst, immer auf dem gleichen Level Leistung bringen zu können, wirst du keine Fortschritte machen. Das gilt sowohl kurzfristig, mit regelmässigen trainingsfreien Tagen – wie auch langfristig, mit längeren Phasen mit reduzierten Umfängen. Geniesse deine Freizeit, mach auch mal Urlaub. Da kommen die besten Ideen, und du hast danach wieder den Elan weiter zu machen.

Übernimm Verantwortung

Du bist für deinen Erfolg verantwortlich. Klar, du kannst dir Unterstützung holen, Tipps, einen Trainer. Aber arbeiten, trainieren und gewinnen musst du selbst. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: wenn du Erfolg hast, dann ist es dein Erfolg. Den kann man dir nicht wegnehmen. DU hast es selbst in der Hand. Nicht nur im Sport, sondern überall im Leben. Die Opferrolle, die Ansicht, dass die Welt dich aufhält, dass bringt dich nicht weiter.

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Und jetzt, lauf los!

Oder hebe Gewichte. Boxe. Nicht zu schnell, nicht zu weit, nicht zu hart. Stück für Stück. Dafür konstant. Aber mach dir diese Gedanken dabei einmal. Du wirst schnell feststellen, dass diese Lektionen stimmen. Und Sport auch noch viele weitere Vorzüge bietet. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Sport ordnet die Gedanken, wirkt ausgleichend und weißt dich gleichzeitig auch einmal in die Schranken, ohne dass die Konsequenzen existenziell sind – eine tolle Plattform um zu wachsen. 

Hast du dir diese Gedanken schon einmal gemacht?