Realistisches Zeitmanagement – eine Anleitung

Realistisches Zeitmanagement – eine Anleitung

Der Tag hat einfach keine 24 Stunden.

Zieh die Zeit ab, in der du schläfst. Und schon ist ein Drittel einfach weg. Etwa fünf Tage die Woche gehst du zur Arbeit – wenn alles gut geht, bleiben dir noch 8 Stunden vom Tag.

Da sind Dinge wie Essen, Duschen, der Weg von und zu der Arbeit, Rechnungen bezahlen, Wäsche waschen, putzen und co. noch nicht abgezogen.

Gemäss einer Studie der OECD hat der durchschnittliche Westeuropäer etwa 25% seines Tages tatsächlich Freizeit – also +/- 6 Stunden pro Tag.

Wie wir uns das Leben vorstellen

Wie ein gesunder Umgang mit deinen Finanzen ein Budget braucht, so braucht ein gesundes Zeitmanagement ein Budget. Die wenige Zeit, die dir zur Verfügung steht, muss irgendwie eingeteilt werden. In Dinge wie (die 11 besten Bücher) Lesen, sich um deine Ehe kümmern, Sport, Netflix und all die schönen Dinge.

Aber manchmal geht die Rechnung einfach nicht auf. Überstunden, Aufgaben die scheinbar aus dem Nichts kommen. Anstatt die versteckten Kräfte zu erkennen, die uns die Zeit rauben, werden wir von Schuldgefühlen über unsere Unfähigkeit, unsere Zeit im Griff zu haben, überrollt.

Das muss nicht sein. Wir können Prinzipien und Regeln aufstellen, um genau dieses „überrollen“ in den Griff zu bekommen. Und erkennen, dass unsere Erwartungen nicht immer realistisch sind.

In diesem realistischen Leitfaden zum Zeitmanagement geht es darum, das Beste aus unseren Stunden zu machen, während man gleichzeitig Überforderung vermeidet und lernt, mit den Beschränkungen seiner Zeit zu arbeiten. Du findest Ratschläge, wie du herausfindest, wo du derzeit deine Zeit verbringst, wie du ein realistisches „Zeitbudget“ erstellst, um deine täglichen Entscheidungen zu treffen, und wie du dein Zeitbudget in flexible Tages- und Wochenpläne umsetzt.

Bring dein (Zeit-)Budget ins Gleichgewicht

Im Bereich der persönlichen Finanzen beginnt der Balanceakt des eigenen Budgets damit, dass man weiss, wofür man sein Geld ausgibt. Ein Finanzexperte würde dir sagen, dass du damit beginnen musst, Debit- und Kreditkartentransaktionen, ausstehende Salden und wiederkehrende Zahlungen sowie alle anderen relevanten Transaktionen zu untersuchen. Er wird dich wahrscheinlich bitten, alles, was du kaufst, eine Woche oder einen Monat lang aufzuzeichnen und deine Ausgaben sorgfältig zu überwachen.

Diese Art des finanziellen Hinterfragens hilft dabei, mehr Bewusstsein dafür zu entwickeln, wohin dein Geld fliesst. Du wirst vielleicht überrascht sein, wenn du feststellst, dass wohl 20 % deines Einkommens für Essenslieferdienste und Restaurantbesuche „ausgegeben werden“ (du gibst sie selbst aus, sie verschwinden nicht einfach) oder dass du Hunderte von Euro pro Monat für Abos ausgibst, die du nicht, oder nur wenig nutzt. Mit diesem Wissen kannst du einen Plan erstellen – ein Budget, um Geld für ein Haus zur Seite zu legen oder dich aus den Kreditkartenschulden zu kämpfen

Was hat das nun mit Zeitmanagement am Hut?

Viele von uns haben das Gefühl, dass sie ein Zeitdefizit haben und nicht in der Lage sind, genug Zeit zu finden, um Sport zu treiben, an unseren Nebenprojekten (zum Beispiel ein Blog) zu arbeiten oder einfach mal abzuschalten. Wir müssen untersuchen, wohin unsere Zeit geht, um unsere Zeitmanagement-Probleme zu lösen, verschwendete Stunden zu finden und sie in lohnende Unternehmungen zu lenken – zum Beispiel Freunde treffen oder schlafen.

Führe ein Zeit-Audit durch

Wir sind nicht besonders gut darin, intuitiv zu verstehen, wo unsere Zeit hingeht – wir neigen dazu, zu überschätzen, wie viel wir arbeiten und die Zeit zu unterschätzen, die wir mit Prokrastination verbringen.

Anstatt zu raten, wie wir unsere Zeit verbringen, folgen wir besser diesen Schritten, um ein Zeit-Audit durchzuführen:

  • Wähle 1-3 Tage aus, um ein Zeit-Audit durchzuführen.
  • Erstelle einen Zeiterfassungsbogen, einen für jeden Tag. Als möchtest du dein Budget hinterfragen.
  • Stelle einen Timer für jede Stunde Wachzeit (z. B. 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr).
  • Wenn der Timer zur vollen Stunde klingelt, notiere, was du in der letzten Stunde getan hast. Sei ehrlich – diese Zeitkontrolle ist für dich, nicht für den Chef. Wenn du auf Twitter wartest, während du eigentlich arbeiten solltest, schreib das auf.

Am Ende des Kontrollzeitraums (also nach 1-3 Tagen, je länger desto besser) überprüfst du deine Zeiterfassungsblätter, suchst nach Trends und gruppierst die Stunden in bestimmte Kategorien (z. B. Schlaf, soziale Medien, Arbeit, Kochen, Sport, Unterhaltung, Kinderbetreuung usw.). Verwende die folgenden Fragen für die Überprüfung:

Was ist meine größte Zeitkategorie? Wie viel meiner Arbeitszeit verbringe ich mit konzentrierter Arbeit? Kommunikation? Ablenkungen?

  • Womit verbringe ich die meiste Zeit nach der Arbeit?
  • Wie viel Zeit verbringe ich insgesamt mit ablenkenden Aktivitäten?
  • Verbringe ich eine angemessene Zeit mit zielgerichteten Aktivitäten?
  • Wie viel Zeit verbringe ich mit Aktivitäten, die der Gesundheit und/oder der Selbstfürsorge dienen?

Du kannst ein Zeit-Audit mit jeder Art von Timer durchführen, aber vielleicht ist es einfacher in Kombination mit einer (oder beiden) dieser Zeiterfassungs-Apps:

Toggl: Verfolgen die Zeit, die du sowohl offline als auch online, auf dem Desktop und mobil verbringst. Dieses Tool lässt sich mit Todoist (Web)* integrieren und hilft zu verfolgen, wie viel Zeit du für jede Aufgabe aufwendest. (oder verschwendest?)

RescueTime*: Automatisieren deine Zeiterfassung, indem du RescueTime auf dem Desktop und auf dem Handy installierst. Diese App protokolliert die Zeit, die du auf Websites und in Apps verbringst und gruppiert deine Aktivitäten in Kategorien wie „produktiv“, „neutral“ und „unproduktiv“. Du erhält für jeden Tag einen Produktivitätswert von 0-100.

realistisches Zeitmanagement

Nach dieser Zeit-Audit-Woche hast du wahrscheinlich ein besseres Verständnis dafür, wie und womit du deine Zeit verbringst. Das hilft, Zeitfresser zu eliminieren und schafft eine solide Basis für ein besseres Zeitmanagement. Genau, wie wenn du dir ein Budget erstellen willst.

Bestimme deine Prioritäten

Wenn du wissen willst, wo heute deine Prioritäten liegen, schauen dir an, womit du deine Zeit verbringst. Vielleicht hattest du das Gefühl, dass du dem Lernen Priorität einräumst, aber deine Zeitbilanz hat gezeigt, dass Tage verstrichen sind, an denen du nicht einmal den Onlinekurs geöffnet, oder das Schulbuch angefasst hast. Beim Zeitmanagement geht es darum, dass die angegebenen Prioritäten mit Ihren tatsächlichen Prioritäten übereinstimmen.

Wahrscheinlich hast du eine Idee, was du in einem Leben alles erreichen willst. Vielleicht sind es sogar viele Dinge, die du erleben, sehen und erreichen möchtest. Aber wenn alles eine Priorität ist, ist nichts eine Priorität. Stattdessen werden wir mit Optionen überschüttet, fühlen uns unkonzentriert und sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Die Lösung besteht darin, sich von dem Bergen an Ideen und Wünschen zu einer engen Liste von Prioritäten zu bewegen.

Konzentrier dich auf die wichtigsten Ziele und identifizieren die wirkungsvollsten Wege, die dir helfen, diese zu erreichen:

  • Um eine engere Bindung zu deinen Kindern aufzubauen, verbringe Zeit mit ihnen.
  • Um dich gesünder zu ernähren, solltest du zu Hause gesunde Mahlzeiten zubereiten.
  • Um einen Abschluss zu machen, priorisiere das Lernen und Lesen.

Beschränk dich auf maximal fünf Prioritäten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Achte darauf, ob diese Prioritäten in den Bereich „Arbeit“ oder „Leben“ fallen, und stell sicher, dass du immer mindestens zwei in letzterem Bereich haben – nur Arbeitsprioritäten zu haben, ist eine Blaupause für Burnout.

Einige Dinge zu priorisieren bedeutet, andere zu de-priorisieren. Geh zurück zu Ihrer Zeitbilanz und suchen Sie nach den Dingen, die nicht mit deinen neuen Prioritäten übereinstimmen. Das bedeutet, dass du einige schwierige Entscheidungen wirst treffen müssen, wie z. B. die Reduzierung der ehrenamtlichen Verpflichtungen, um mehr Zeit mit deinem Partner zu verbringen, oder den Ausstieg aus der Bier-Pong Gruppe mit deinen Freunden, um dein Business in Gang zu bringen.

Nur Sie wirst du merken, wie gut verbrachte Zeit aussieht. Indem du deine aktuellen Prioritäten sorgfältig und regelmässig prüfst, kannst du bewusst entscheiden, wo und wie du deine Zeit verbringen willst.

Erstellen dein Zeitbudget

Ein Geldbudget hat Ausgabenkontingente, ein Zeitbudget hat Stundenkontingente. Nachdem du deine Prioritäten eingegrenzt hast, weisst du jeder Priorität eine bestimmte Menge an Zeit zu. Überlege dir stündliche Zuweisungen auf täglicher und/oder wöchentlicher Basis. Ähnlich wie du „150 CHF pro Monat für Restaurantbesuche“ oder „50 CHF pro Monat für Streaming und Co.“ festlegen würdest, legst du „5 Stunden pro Woche für Sport“ oder „1,5 Stunden pro Wochentag für Kochen“ fest.

Wenn du dir nicht sicher bist, wie viel Zeit du für jede Priorität einplanen sollst, wähl einfach eine Zeitspanne, von der du glaubst, dass du sie einhalten kannst. Das parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich die Menge der Arbeit mit der Zeit, die di ihr zugestehen, ausdehnt. Indem wir Zeitbeschränkungen anwenden und uns daran halten, erreichen wir vielleicht nicht alles, was wir uns vorgenommen haben, aber wir können Perfektion gegen Geschwindigkeit eintauschen und mehr erledigen, als wir uns ursprünglich vorgestellt haben.

realistisches Zeitmanagement

Natürlich stellen Budgets nicht sicher, dass wir unser Geld – oder in diesem Fall unsere Zeit – perfekt ausgeben. Genauso wie wir vielleicht einen Ausrutscher machen und zu viel Geld ausgeben oder einen Notfall haben, der unsere Ersparnisse auffrisst, werden wir zwangsläufig die Zeit im Haushalt falsch einteilen oder unerwartete Aufgaben haben, die unser Zeitbudget aufbrauchen. Das ist in Ordnung. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Bewusstsein. Es gibt Zeiten, in denen Ereignisse, die ausserhalb unserer Kontrolle liegen, uns dazu zwingen, das Zeitbudget aufzugeben, aber das bedeutet nicht, dass wir das Zeitmanagement ganz aufgeben sollten. Wenn du dich von deinem Zeitbudget leiten lässt, entwickelst du ein grösseres Bewusstsein für die Kompromisse deiner Entscheidungen und triffst bewusstere Entscheidungen über deine Zeit.

Üben dich darin, Blocker zu setzten

Wenn du deine Prioritäten und dein Zeitbudget festgelegt hast, setzt du es um, indem du dir Blocker für deine Prioritäten setzt:

„Time Blocking“ ist eine Zeitmanagement-Methode, die will, dass du deinen Tag in Zeitblöcke einteilst. Jeder Block ist der Erledigung einer bestimmten Aufgabe oder einer Gruppe von Aufgaben gewidmet, und nur diesen bestimmten Aufgaben. Anstatt eine offene To-Do-Liste mit Dingen zu führen, die du nach und nach erledigst, beginnen Sie jeden Tag mit einem konkreten Zeitplan, der festlegt, woran du wann arbeiten wirst.

Umsetzen von Zeitblockern

Wählen deine Waffen: ein leeres Blatt Papier, einen Tagesplaner, einen digitalen Kalender oder eine To-Do-Listen-App. (ich verwende Todoist*)

Erstelle deine Zeitblöcke: Füge ab dem ersten Morgen Zeitblöcke für bestimmte Aufgaben hinzu, die zwischen 15 Minuten und zwei Stunden liegen. Wenn dein Zeitbudget zum Beispiel 1,5 Stunden pro Tag für das Kochen vorsieht, füge in deinem Kalender einen Zeitblock von „17:00 – 18:30 Uhr“ ein. Stell sicher, dass die Zeitblöcke spezifisch sind (z. B. „Frühstück“ von 7:00-7:30 Uhr, „Spesenabrechnungen einreichen“ von 14:00-15:00 Uhr und „Lesen“ von 22:30-23:00 Uhr).

Sei dennoch flexibel: Wenn Ad-hoc-Aufgaben auftauchen und/oder bestimmte Aufgaben länger dauern, als erwartet, passe deine Zeitblöcke einfach an. Verschiebe die Zeitblöcke auf einen späteren Zeitpunkt am Tag oder auf einen späteren Zeitpunkt in der Woche.

Sieht doch schon besser aus, oder?

Es mag sich zunächst übertrieben anfühlen, jede Stunde des Tages zu verplanen, sich eine Stunde Zeit für das Mittagessen und eine weitere für E-Mails zu nehmen. Zeitblockierung ist jedoch eine effektive Methode, um die Grenzen unserer Zeit zu erfassen und die Stunden, die wir haben, besser zu nutzen.

Plane voraus

Wenn wir unsere Tage ohne einen Plan beginnen, neigen wir dazu, reaktiv zu sein. Anstatt strategisch von Priorität zu Priorität zu gehen, stürzen wir uns bei jedem E-Mail-Ping wahllos in unseren Posteingang oder konzentrieren unsere Energie auf dringende, aber unwichtige Aufgaben.

Das beste Mittel gegen Reaktivität ist Vorausplanung. Wenn wir innehalten und über unsere Prioritäten nachdenken, bevor wir uns ins kalte Wasser stürzen, können wir die vor uns liegenden Stunden mit Absicht und Fokus angehen.

Vorausplanung ist ein Eckpfeiler des Zeitmanagements – ich empfehle sowohl wöchentliche als auch tägliche Planungssitzungen mit dir selbst.

Planen deinen Tag: Egal, ob du dich für Zeitblockierung oder eine andere Produktivitätsmethode entscheidest, es lohnt sich, deinen Tag im Voraus zu planen. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man die Tagesplanung am Vorabend abschliesst und Zeit für alles einplant, vom Austausch von Abteilungsinformationen auf der Arbeit bis zum Anruf bei den Großeltern.

Plane deine Woche. Führe einen Wochenrückblick ein, in dem du auf die vergangenen sieben Tage zurückblickst und die kommenden Tage planst. Stellen dir Fragen, die dir bei der Planung helfen: Was wollte ich in der letzten Woche erreichen, konnte es aber nicht? Was hat mich daran gehindert, meine Prioritäten in den Vordergrund zu stellen? Was ist das Wichtigste, was ich in der kommenden Woche erreichen möchte?

Für viele kann die Planung zu einem Zeitaufwand an sich werden, der zu mehr Stress führt. Behalte diese drei Regeln für die tägliche und wöchentliche Planung im Hinterkopf:

  • Begrenze die tägliche Planung auf 15 Minuten und die wöchentliche Planung auf 60 Minuten
  • Lass dir in deinen Tagen Pufferraum für unerwartete Aufgaben
  • Sei offen für das Verschieben von To-Dos, wenn du deine Pläne ändern musst.

Pläne sind nicht dazu gedacht, einen perfekten Tag zu garantieren. Betrachte deinen Tagesplan stattdessen als einen Kompass, der dich in die richtige Richtung führt, auch wenn Sie am Ende ein paar Grad vom Norden abweichen.

Schaff mehr Zeit in deinem Tag

Die effektive Nutzung der Stunden, die du hast, ist nur die eine Seite der Zeitmanagement-Rechnung. Die andere Seite dieser Rechenaufgabe? Strategien, um mehr Stunden in deinem Tag zu schaffen. Du kannst dem Tag zwar keine 25igste Stunde hinzufügen, aber es gibt Möglichkeiten, dass sich 24 Stunden wie eine ganze Menge mehr anfühlen.

Fokussierung

Die Arbeit macht einen der grössten Teile unseres Tages aus und nimmt bei den meisten mindestens acht Stunden in Anspruch. Doch wie du vielleicht schon bei deiner Zeitanalyse festgestellt hast, verbringen wir unsere Arbeitszeit nicht immer mit der Arbeit.

Ablenkungen und Unterbrechungen – sowohl von aussen als auch von uns selbst – lassen unsere tatsächliche Arbeitszeit auf 7, 6, 5, 4 oder sogar 3 Stunden schrumpfen, aber unser Arbeitspensum bleibt trotzdem bestehen. Anstatt die Ablenkungen an der Quelle zu bekämpfen, verlängern wir unsere Arbeitstage, um uns anzupassen.

Mihaly Csikszentmihalyi, ein Psychologe, der für das Erkennen und Benennen des Konzepts des „Flow“ bekannt ist, schreibt in seinem Buch „Flow: The Psychology of Optimal Experience“ (bei Amazon kaufen*) über den Wert von fokussierter und gerichteter Aufmerksamkeit:

„Das Kennzeichen einer Person, die ihr Bewusstsein unter Kontrolle hat, ist die Fähigkeit, ihre Aufmerksamkeit nach Belieben zu fokussieren, Ablenkungen auszublenden und sich so lange zu konzentrieren, wie es nötig ist, um ein Ziel zu erreichen, und nicht länger. Und die Person, die das kann, geniesst in der Regel den normalen Ablauf des täglichen Lebens.“

Mihaly Csikszentmihalyi, Psychologe, forscht zum Thema Glück, Zufriedenheit und Produktivität

Wie du in den Flow findest:

Schaff die eine ideale Arbeitsumgebung: Es ist schwer, in einer lauten und ablenkungsanfälligen Umgebung zu arbeiten. Ob es nun riesige Papierstapel in deinem Arbeitsbereich sind oder die Kollegen, die deinen Namen in Ihrem Grossraumbüro rufen, es ist schwierig, einen Arbeitsfluss zu finden und noch fast schwieriger drin zu bleiben. Schaff dir einen Arbeitsplatz, der die Konzentration fördert: Sorge dafür, dass der Schreibtisch frei von Unordnung ist und setze Kopfhörer auf, um zu signalisieren, dass du im Konzentrationsmodus bist. Wenn möglich, bitten darum, von zu Hause aus arbeiten zu dürfen und optimieren dein eigenes Home-Office.

Verwende Seitenblocker: Kapsle dich vom ständigen Tropf der sozialen Medien, eingehenden Nachrichten und Online-Schaufensterbummel ab. Verwende beispielsweise Site-Blocker wie Self Control (macOS) und Freedom (Windows, MacOS, iOS, Android), um den Zugriff auf ablenkende Websites während der Arbeitszeit zu beschränken.

Vermeide Kontextwechsel: Zwischen dem Klicken durch mehrere Tabs und dem Versuch, gleichzeitig zu arbeiten und zu chatten, ist Kontextwechsel eine Steuer auf deine Zeit und Aufmerksamkeit. Vermeiden es, diese Gebühr zu zahlen.

Bündelung

Nicht zu verwechseln mit Multitasking, schafft Aufgabenbündelung mehr Zeit in deinem Tag, indem du ergänzende Aufgaben kombinierst. Während es wahrscheinlich kontraproduktiv ist, während der Arbeit fernzusehen, hilft es, Besorgungen zu machen, während du Zeit mit deinen Kindern verbringst. So lässt sich mehr als eine Sache auf einmal priorisieren.

Oder du kannst spazieren gehen, um gesund zu bleiben und um dich zu entspannen, während du Podcasts hörst, deine intellektuellen Kuriositäten erforschst oder bei deinen Lieblingskomikern mitlachst. Denken darüber nach, welche Aufgaben du kombinieren kannst, um zwei Aufgaben auf einmal abzuhaken.

realistisches Zetimanagement - To Do Liste

Delegieren

In Laura Vanderkams „168 Hours: You Have More Time Than You Think“ schlägt sie vor, dass eine wichtige Facette des Zeitmanagements darin besteht, sich ganz auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren:

„Die Kernkompetenzen einer Person kann man sich am besten als Fähigkeiten vorstellen, die über mehrere Bereiche hinweg genutzt werden können. Sie sollten wichtig und bedeutsam sein. Und sie sollten die Dinge sein, die wir am besten können und die andere nicht annähernd so gut können.“

Anstatt deine Zeit mit Aufgaben zu vergeuden, in denen du nur mittelmässig bist. oder die auch von jemand anderem erledigt werden könnten, konzentriere dich sich auf die Aufgaben, in denen du hervorragend bist. Ausserhalb dieser Aufgaben solltest du versuchen, so viel wie möglich zu delegieren:

„Menschen, die das meiste aus ihrem Leben herausholen, verbringen so viel ihrer Zeit wie möglich mit diesen Kernkompetenzen und so wenig wie möglich mit anderen Dingen.“

Hier sind die Arten von Aufgaben, bei denen du dir überlegen solltest, ob du sie delegieren kannst:

Arbeit, die nicht zu deinen Kernkompetenzen gehört: Delegiere Arbeiten, die nicht zu Ihren Kernkompetenzen gehören, an direkte Mitarbeiter oder andere bereitwillige Mitglieder in deiner Firma. Wenn du ein Einzelkämpfer mit begrenzter Delegationsfähigkeit bist, solltest du deinem Vorgesetzten klar machen, dass dem Unternehmen besser gedient wäre, wenn du dich mehr auf deine Kernkompetenzen konzentrieren würdest.

Administrative Aufgaben: Wenn du in der Lage bist, einen persönlichen oder virtuellen Assistenten einzustellen, zieh in Erwägung, Aufgaben wie Reisebuchungen, Rechnungszahlungen, Spesenabrechnungen und andere zeitaufwändige Aufgaben abzugeben.

Hausarbeiten: Wenn es dir schwerfällt, die Reinigungs- und Organisationsaufgaben zu Hause zu erledigen und du das nötige Einkommen hast, kannst du eine Reinigungskraft einstellen, die 1- bis 2-mal pro Monat zu dir nach Hause kommt. Wenn das nicht der Fall ist, sprich mit deinen Mitbewohnern, deinem Partner und/oder deinen Kindern darüber, dass jeder seinen Teil der Hausarbeit übernimmt. Erstell einen Reinigungsplan und hängen ihn an einem zentralen Ort auf, damit alle ihn im Blick haben und sich daran halten können.

Beim Delegieren geht es darum, Verantwortlichkeiten loszulassen, um die Kontrolle über deinen Zeitplan zurückzuerlangen. Die eingesparten Stunden solltest du für das Wichtigste verwenden, nicht für das Dringendste.

„Nein“ sagen

Während das Loslassen von Aufgaben eine Strategie ist, besteht die bessere Strategie vielleicht darin, eine Aufgabe erst gar nicht anzunehmen. Es ist schwer, den monatlichen Finanzbericht fertigzustellen, wenn man in Brainstorming-Sitzungen hineingezogen wird oder Ad-hoc-Arbeitsanfragen erhält, aber „Nein“ zu sagen, geht gegen alle unsere sozialen menschlichen Impulse.

Anfragen abzulehnen – egal ob sie von Kollegen, der Familie oder Freunden kommen – ist schwer, aber es ist möglich, ohne sich schuldig, unhöflich oder egoistisch zu fühlen. Vielleicht klappen die folgenden Vorschläge, um Meetings respektvoll abzulehnen, zusätzliches Arbeitspensum abzulehnen und Gelegenheiten abzulehnen:

Hallo [Name],

vielen Dank für die Einladung zur Teilnahme an diesem Meeting!

Leider habe ich im Moment ein paar konkurrierende Prioritäten und denke, dass ich meine Zeit besser damit verbringen könnte, mich auf x zu konzentrieren. Obwohl ich zuversichtlich bin, dass eine Entscheidung getroffen werden kann bzw. das Projekt ohne meinen Beitrag fortgesetzt werden kann, bin ich gerne bereit, jeden Beitrag, den Sie benötigen, vor dem [Datum] zu liefern, wenn es hilfreich wäre. Alternativ habe ich Zeit, mich am Donnerstag oder Freitag um 13 Uhr für 15 Minuten mit Ihnen zu treffen.

Vielen Dank, [Dein Name]

Ich lehne zusätzliche Arbeitsbelastung ab:

Hallo [Name],

das sieht nach einem interessanten Projekt aus! Normalerweise würde ich es gerne übernehmen, aber ich bin derzeit mit der Arbeit an x ausgelastet und habe nicht die Bandbreite, um diese Aufgabe für die Deadline zu priorisieren.

Wäre es möglich, diese Deadline zu verschieben? Wenn nicht, was könnte ich am besten zurückstellen, um diese Aufgabe zu erledigen?

Vielen Dank, [dein Name]

Neue Möglichkeiten ablehnen:

Hallo [Name],

Danke, dass Sie an mich für diese Gelegenheit gedacht haben, ich fühle mich unglaublich geschmeichelt! Leider werde ich mit laufenden Projekten und Prioritäten nicht teilnehmen können.

Sind Sie mit x bekannt? Sie wären eine großartige Person, mit der Sie sich dafür in Verbindung setzen könnten – ich mache gerne eine Einführung.

Wie auch immer, lassen Sie uns in Kontakt bleiben, denn ich würde gerne in Zukunft an etwas mitarbeiten, wenn es mein Zeitplan zulässt.

Vielen Dank, [dein Name]

Sagen Sie standardmäßig „nein“, wenn eine neue Aufgabe oder Gelegenheit nicht mit Ihren aktuellen Prioritäten übereinstimmt und Zeit von Ihren aktuellen Schwerpunkten wegnehmen würde.

black and gray digital device
Nimm nicht jede Aufgabe an

Automatisieren

Technologie kann uns zwar Zeit stehlen, aber sie kann sie auch zurückgeben. Nutze die Automatisierung, um die Zeit, die du für manuelle Arbeiten aufwendest, zu reduzieren und diese Minuten oder sogar Stunden deinem Tag wieder hinzuzufügen.

Bankwesen und Finanzen: Richte automatische Rechnungszahlungen ein, damit du nie wieder eine Zahlungsfrist verpasst. Ziehe in Betracht, deine Ersparnisse und Investitionen zu automatisieren, indem du jeden Monat einen vorher festgelegten Betrag von deinem Girokonto überweist.

E-Mail-Follow-ups: Setze geistige Energie und Zeit frei, indem du ein E-Mail-System verwendest, mit dem du E-Mails planen kannst und das Erinnerungen zur Nachverfolgung schickt, wenn du keine Antwort erhältst (z. B. Boomerang für Gmail).

Durch die Automatisierung kannst du Zeit sparen, die du in Aufgaben mit höherer Priorität investieren kannst – sei es die Arbeit an einem Nebenprojekt oder Zeit mit deinen Geschwistern.

Entspannung

Es ist kontraintuitiv, sich eine Auszeit zu nehmen, um anschliessend mehr zu schaffen, aber das ist genau die Art und Weise, wie du über Auszeiten von der Arbeit denken sollten. Stress durch Überarbeitung untergräbt die Gesundheit, das Wohlbefinden und deine Arbeit.

Häufige Begleiterscheinungen von Stress sind Angstzustände, mangelnde Motivation oder Konzentration und das Gefühl, überwältigt zu sein. Kaum die optimalen Bedingungen, um Dinge zu erledigen und im Fokus-Modus zu bleiben. Im Gegenteil, diese Gefühle können uns auf den Pfad der Prokrastination führen, stressen und überwältigen, und verhindern dass wir anfangen.

Die Bedingungen, die zu Überlastung führen, liegen nicht ganz in Ihrer Kontrolle, aber es gibt Dinge, die du als Einzelner tun kannst, um die Nebenwirkungen von Stress zu vermeiden und Überforderung und Burnout proaktiv in Schach zu halten:

Mach Pausen: Als Faustregel gilt: Steh jede Stunde für fünf Minuten von deinem Schreibtisch auf. Du kannst das Verhältnis zwischen Arbeit und Pausen beliebig anpassen – Hauptsache, du nimmst sie dir. Vermeiden in den Pausen das Scrollen in den sozialen Medien. Mach Sie stattdessen ein kurzes Stretching, geh nach draussen oder sprich Sie mit einem Freund oder Kollegen.

Leg eine offizielle Endzeit für deinen Arbeitstag fest: Verpflichte dich, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit das Büro zu verlassen oder den Laptop zu schliessen, anstatt bis in den Abend hinein E-Mails zu beantworten oder nachts Arbeitsanrufe entgegenzunehmen. Überleg dir ein Ritual für den Feierabend, bei dem du noch einmal deine Aufgaben durchgehst und deinen Schreibtisch aufräumst.

Nutze deine Urlaubstage regelmässig, um von der Arbeit abzuschalten. Wenn du keine Möglichkeit hast, irgendwohin zu fahren, zieh einen Urlaub in Betracht, bei dem du deine Stadt erkundest oder dich einfach zu Hause entspannst. Wenn du eine Führungskraft bist, solltest du besonders darauf achten, ein gutes Beispiel für deine Mitarbeiter zu sein und deine freie Zeit nutzen.

Trainiere: Konzentriere einen Teil deiner Zeit auf die Fitness. Plane Stunden ein, in denen du ins Fitnessstudio gehst, draussen spazieren gehst oder etwas anderes tust, um in Form zu kommen oder zu bleiben. Um Geselligkeit und Bewegung zu verbinden, tritt einer Freizeitsportliga bei oder geh mit Freunden wandern.

Schlafen: Leg Wert darauf, dass du abends genug Ruhe bekommst, und strebe mindestens 7,5 Stunden Schlaf pro Nacht an. Wenn wir ausgeruht und erfrischt sind, fällt es uns viel leichter, unsere Zeit einzuteilen und uns zu konzentrieren.

Wenn du deine To-Do-Liste zusammenstellst oder deinen Tag zeitlich planst, sollten Ruhe und Entspannung ganz oben auf die Liste stehen. Sei jedoch vorsichtig, wenn du deine freie Zeit zu sehr verplanst – Freizeit kann sich bei zu viel Planung wie eine lästige Pflicht anfühlen, eine weitere Aufgabe auf unserer langen Liste von Verpflichtungen.

Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge für das Zeitmanagement

Es gibt eine ganze Reihe von Tools, die dich auf deinem Weg zum realistischen Zeitmanagement unterstützen können. Während es eine Reihe von Papierplanern gibt, für die du dich entscheiden kannst, werden wir uns auf einfache digitale Tools konzentrieren, die uns helfen, jeden Tag den Überblick über unsere Aufgaben zu behalten.

To-Do-Liste

Verwende eine digitale To-Do-Listen-App, wie Todoist*, um genau zu verfolgen, was du am Tag erledigen musst und wann du es tun willst. Schätze, wie lange jede Aufgabe dauern wird, und füge eine Uhrzeit (z. B. 10:00 Uhr) und/oder eine Kennzeichnung (z. B. @60min) zu jeder Aufgabe hinzu. Integriere Todoist mit deinem Kalender, um deine Aufgaben in deinem Kalender und deine Kalenderereignisse in deiner To-Do-Liste zu sehen.

Um das meiste aus einer To-Do-Liste für das Zeitmanagement herauszuholen, fügen alles zu deiner Liste hinzu – von einem Kaffee mit einem Freund bis zum Aufräumen des Wohnzimmers. Wenn du sowohl persönliche als auch berufliche Aufgaben hinzufügst, bekommst du einen Überblick über den vollen Umfang dessen, was du jeden Tag tun musst.

Kalender

Verwenden eine digitale Kalender-App, die dir Klarheit darüber verschafft, was du von Stunde zu Stunde tust. Füge neben Meetings und Ereignissen auch Zeitblöcke mit Aufgaben ein, die du im Laufe des Tages erledigen wirst (siehe den Abschnitt „Zeitblockierung“ weiter oben im Artikel).

Unabhängig davon, für welches Tool du dich entscheidest, überwache deinen Kalender genau, um sicherzustellen, dass die Blöcke, die deinen Tage einnehmen, deine Ziele und Prioritäten widerspiegeln.

Zeit-Tracker

Über das Zeit-Audit hinaus ist es hilfreich, die Zeitverfolgung als Teil deines Arsenals an Zeitmanagement-Strategien beizubehalten. Sich bewusst zu machen, wohin unsere Zeit geht, ist nützlich, um zu wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es kann uns auch helfen, unsere Zeit mit unseren Prioritäten neu auszurichten, wenn wir vom Fokus abschweifen.

Toggl und RescueTime*, die weiter oben für Ihr Zeit-Audit empfohlen wurden, sind hervorragende Tools für den kontinuierlichen Einsatz.

Es gibt eine große, eklatante Einschränkung im Zeitmanagement, die die meisten Produktivitätsexperten beschönigen: Zeit ist nicht vollständig unter deiner Kontrolle. Das traditionelle Zeitmanagement suggeriert, dass wir, wenn wir perfekt planen und die richtigen Prioritäten setzen, unsere Zeit nutzen können, um genau das Leben zu leben, das wir wollen. Wir können grossartige Beziehungen haben, bei der Arbeit befördert werden und fünfmal pro Woche trainieren. Diese Logik ist zwar nicht unwahr, aber im besten Fall unvollständig. Schlimmstenfalls setzt sie unrealistische Erwartungen, die dazu führen, dass wir uns schuldig und unzureichend fühlen, wenn wir versagen.

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Selbst mit den besten Absichten wird es Tage oder sogar Wochen geben, die vergehen, in denen wir uns fragen, wo unsere Zeit geblieben ist. Wenn der Wutanfall eines Kindes den ganzen Vormittag in Anspruch nimmt oder eine drohende Deadline bedeutet, dass wir die Nacht durchmachen müssen, wird unser Zeitbudget irrelevant und die Idee des Gleichgewichts fühlt sich seltsam an.

Aber anstatt sich mit Schuldgefühlen über unsere Unfähigkeit, unsere Zeit zu managen, zu quälen, ist es besser, Zeitmanagement als das zu erkennen, was es ist: ein System zur Verbesserung, nicht zur Perfektion. Unsere Prioritäten zu definieren ist wertvoll, auch wenn wir sie nicht immer an die Spitze unserer Liste setzen können. Zu erkennen, wohin unsere Zeit geht, ist wertvoll, auch wenn wir unsere Stunden nicht ganz so nutzen können, wie wir es gerne möchten. Ein Tagesplan ist es wert, erstellt zu werden, auch wenn wir ihn nur teilweise durchziehen.

Indem wir uns immer wieder auf die Prinzipien des Zeitmanagements besinnen und Strategien anwenden, um den Fokus zu finden und Ablenkungen zu vermeiden, können wir unsere Minuten, Stunden und Tage mit sinnvoller Arbeit und unvergesslichen Momenten im Leben füllen. Zumindest häufiger.

Dinge die du dir sparen kannst. Schone dein Budget

Dinge die du dir sparen kannst. Schone dein Budget

Wo kannst du sinnvoll sparen? Dinge die ich aus meinem Budget gestrichen habe (oder streiche will) – und du solltest es auch tun.

Ich sage nicht, dass du gar kein Geld ausgeben sollst, wenn du es hast. (Wenn nicht, solltest du auch nichts ausgeben. Dann hilft dir vielleicht mein Guide um mit wenig Geld zu leben). Aber es gibt Sachen, für die du kein Geld ausgeben solltest. Das Geld kannst du investieren (Investieren für Anfänger) oder wenigstens für etwas sinnvolles ausgeben.

Telefonversicherungen

Apple-Care, eine Versicherung vom Verkäufer deines Telefons, oder ähnliches. Smartphones sind teuer, keine Frage. Jedoch schliessen gerade in der Schweiz viele Hausratsversicherungen Schäden am Smartphone mit ein. Eine Handyversicherung ist also „doppelt gemoppelt. Weiter gibt es Kreditkartenanbieter, die die Dinge, die du mit ihren Karten kaufst, automatisch versichern. Prüfe diese beiden Punkte, bevor du eine Smartphone-Versicherung abschliesst.

Früchte, Gemüse & Kräuter

Kein Witz – kauf nicht so viele Früchte aus aller Welt. Irgend jemand aus deiner Familie hat sicher einen Garten. Oder du hast einen Balkon? Eine keine Terrasse oder einen (Gemeinschafts-) Garten? Pflanze deine Tomaten, Gurken, Kürbisse, Erdbeeren und so weiter selber an. Nicht nur ist das günstiger, es ist auch viel nachhaltiger. Und es macht Spass – zu mindest mir. Den einfachsten Start bieten Kräuter, da kannst du in deiner eigenen Küche beginnen und sie wachsen das ganze Jahr.

Für den Start:

Diese Dinge kaufst du dir nur einmal, dann hast du anschliessend alles was du erntest quasi gratis. Über die Zeit wirst du so hunderte Franken oder Euro sparen, sondern begibst dich in ein preiswertes, entspannendes Hobby.

Gepäckkosten

Dinge die du dir sparen kannst - Gepäckkosten
Dinge die du dir sparen kannst – Gepäckkosten

Ich versuche (vor Covid, oder wenn wir dann endlich „normal“ wieder fliegen dürfen), ohne Aufgabegepäck zu reisen. Ich denke, ich habe so schon mehrere hundert, wenn nicht tausend Franken / Euro gespart, weil ich versuche nur mit Handgepäck zu reisen. Wenn ich am Flughafen stehe und all die Menschen sehe die für 3-Tagestrips einen Koffer aufgeben und dafür 50.- bezahlen, sehe ich das Geld regelrecht davonschwimmen. Gerade für die Sommerferien – das passt doch alles in einen kleinen Handgepäck-Koffer? Ich finde das ist eines der Dinge, die du dir sparen kannst.

Haustiere

Bitte bringt mich nicht um für diese Aussage. Ich liebe Haustiere, besonders Hunde. Und ich will genau so einen. Aber was ich sagen will: sei dir bewusst, was ein Haustier kostet. Es gibt Studien, die aufzeigen, dass Haustiere glücklich machen. Und ich will sie niemandem absprechen. Aber sie kosten wahnsinnig viel. Sei dir dessen bewusst, wenn du mit dem Gedanken spielst. Und wenn du nicht für alles aufkommen kannst was das Tier benötigt, ist das auch für dein Haustier nicht schön.

Tabakprodukte

Das hier geht auch ein wenig an mich selber – ich bin nämlich Raucher. Die meisten Raucher „verqualmen“ zwischen einer halben und einer ganzen Schachtel Zigaretten am Tag. Bei einem Preis pro Schachtel um 8.- sind das fast 3000.- pro Jahr. Wenn ich diese Zahl lese, sehe ich die Dividende, die ich dafür bekommen würde. Oder den Luxusurlaub. Aber nein, wir verkürzen lieber unser Leben, zahlen im Laufe unseres Lebens mehr für Arztbesuche, sehen scheisse aus und riechen nach kaltem Rauch. Das Rauchen gehört ganz klar zu den Dingen, die du dir sparen kannst. (ich versuche es ja…)

Dinge die du dir sparen kannst - Rauchen
Dinge die du dir sparen kannst – Rauchen

Teure Sonnenbrillen

Mir gehen schöne Sachen immer kaputt. Ich habe es versucht. Ein paar Ray Ban’s habe ich verloren. Auf eine Carrera-Sonnebrille bin ich gesessen. Ich denke einfach, sie sind gemacht um bereits reiche Firmen reicher zu machen. Es gibt nämlich schöne, günstige Modelle für 20 bis 30.-, und die halten ähnlich lang.

Das gleiche gilt für teuere Shirts, Schuhe, und co. Ich sehe einfach den Punkt nicht. Erklärt mir das mal jemand? Ich denke, das sind Dinge, die du dir sparen kannst.

Saisonale Dekorationen

Vielleicht liegt es an meinem Alter. Aber ich bin doch schon fast Mitte Dreissig. Vielleicht gibt es verschiedene Lebensabschnitte, und ich bin noch nicht so weit. Und ich habe es lieber etwas Minimalistischer – auch wenn ich kein „richtiger“ Minimalist bin. (wie du mit dem Minimalismus anfängst). Aber ich denke Dekorationen gehören in die Kategorie „Clutter“ (Kram) den man sich sparen kann. Er kostet Geld und zieht Staub an.

Neue Autos

Autofahren kostet Geld. Das sollte allen klar sein. Aber es gibt gute Gründe, warum man ein Auto kauft. Wenn du richtig sparen willst, nimm das Fahrrad. Aber das ist gar nicht das was ich sagen will.

Neue Autos verlieren in dem Moment, in dem du sie in Verkehr setzt, massiv an Wert. MunichFire hat einen ausführlichen Artikel zum Thema „Warum man sich keine Neuwagen kaufen sollte“ geschrieben. Grüsst ihn von mir.

Lieferdienste

Ja, Essen nach Hause liefern lassen ist etwas wunderbares. Und vielleicht habe ich als gelernter Koch (uh, lange her) gut reden. Aber mit dem Preis, den du für ein geliefertes Menu bezahlt, koche ich eine Woche lang. Und viel länger als du von Bestellung bis Eintreffen wartest, brauche ich dafür auch nicht.

Lerne zu kochen. Es ist eine der schönsten Notwendigkeiten des Lebens, wenn du weisst wie es geht. Der Prozess ist spannend und beruhigend zu gleich. Du kannst experimentieren, tüfteln, schauen was die besten Köche der Welt machen und versuchen etwas davon mitzunehmen. Und dazu kannst du gleich die eigenen Kräuter und Gemüse von Tipp 2 einsetzten und massiv deinen Geldbeutel schonen.

Fazit zu „Dinge die du dir sparen kannst“

  • Telefonversicherungen
  • Früchte, Gemüse und Kräuter
  • Gepäckkosten
  • Haustiere
  • Tabakprodukte
  • Teure Sonnenbrillen
  • Saisonale Dekorationen
  • Neue Autos
  • Lieferdienste

…. denke ich, müssen nicht, oder nicht so oft sein. Bist du andere Meinung? Was fehlt auf der Liste?

Was ich mit dem Geld machen würde, das ich dann mehr habe?
Anlegen. In P2P-Kredite (Mein Bericht zu Bondora Go&Grow), in Kryptowährungen (Kann man mit Bitcoin reich werden?) oder an der Börse (Investieren für Anfänger)

Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Was ist SafeMoon? #ToTheMoon

Vorwort & Warnung

Kryptowährungen sind in aller Munde. Der Krypto-Markt kennt gerade nur eine Richtung – nach oben. Praktisch jeden Tag kommen neue Währungen auf den Markt – viele verschwinden dann bald auch wieder. Der IPO von Coinbase hat seinen Teil wohl noch zusätzlich dazu beigetragen, das Thema einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Ich bin fasziniert von dieser Welt – das muss ich zugeben. Und ich bin mir auch den Risiken bewusst. Ich bin, trotz BWL-Studium, kein Finanz- oder Anlageberater. Und mir ist klar, dass wir uns in einem absoluten Hype befinden. Alles Geld, das ich in Kryptowährungen investiere, schreibe ich gleich mal ab. Ich freue mich aber wie ein kleines Kind, wenn ich doch Gewinn daraus ziehe.

Wenn du, wie ich, von dieser Welt fasziniert bist und meinen Nischen-Tipp für das Frühjahr 2021 hören willst, lies weiter. Wenn du dich auf der sicheren Seite wähnen willst, lies besser hier weiter: Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst. Und wenn du dich zwar für Kryptowährungen interessierst, aber gerade erst angefangen hast, oder den Einstieg suchst, dann habe ich hier was für dich geschrieben: Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Also, was ist SafeMoon?

SafeMoon ist ein relativ junger „Coin“. Auf dem Markt seit etwa Anfang März 2021. Per 16. April hat er aber trotzdem schon etwa 400’000 „Hodler“, oder einfacher: Besitzer. Das, und dass was gleich noch folgt, zeigt eine riesige Community. Aber was unterschiedet SafeMoon von der Vielzahl junger Coins, on denen viele einfach auch nur ein Betrug sind?

Safemoon ist eine deflationäre Kryptowährung, aber was bedeutet das? Eine deflationäre Kryptowährung ist ein Coin, der dazu gedacht ist, sein Volumen im Laufe der Zeit zu verringern und somit den Wert im Laufe der Zeit zu erhöhen. Wie macht Safemoon das? Es ist einfach. Auf jede Transaktion (Kauf und Verkauf), gibt es eine 10% Gebühr. 5% davon werden an jeden Inhaber ausgeschüttet, während die anderen 5% dauerhaft verbrennen. Dies bringt nicht nur mehr Geld in deine Brieftasche, wenn andere kaufen/verkaufen, sondern es verhindert auch Daytrading und bestraft diejenigen, die versuchen, die Preisgestaltung zu manipulieren. Die verbrannten Münzen werden an eine Leeradresse gesendet, die für niemanden zugänglich ist, auch nicht für die Entwickler, so dass sie dauerhaft aus dem Marktvolumen entfernt werden.

Und was ist mit den Entwicklern? Woher wissen wir, dass es sich nicht um einen Betrug handelt? Es ist wirklich einfach. Diese Entwickler haben Safemoon nicht nur unter einer GmbH registriert, sondern sie haben auch öffentlich ihre Namen und Gesichter direkt auf der Website gezeigt und sind extrem transparent mit ihrer Community über Twitter und ihren Discord-Server. All diese Faktoren zusammen geben mir (und vielen anderen) eine Menge Vertrauen in die Entwickler. Sie sind extrem aktiv in der Community, beantworten oft Fragen und geben Updates über ihre Pläne und Aktionen in Bezug auf Safemoon.

Die SafeMoon-Community

50’000 Mitglieder auf Reddit, 20’000 Follower auf Facebook, 50’000 Abonnenten auf Telegramm, 120’000 Follower auf Twitter. Nach 6 Wochen. Das soll mal einer nachmachen.

Hier, überzeug dich selber:

Mehr Daten bitte

Okay, gut. SafeMoon läuft gut. Du magst Bilder? Bitte:

SafeMoon Chart
Kursentwicklung von SafeMoon seit Start

Nach einer leichten Konsolidierung nach seinem Höhenflug Anfang April geht es mit SafeMoon wieder Bergauf. In den letzten 30 Tagen hat der Kurs um über 460% zugelegt. Marktkapitalisierung: 627’360’000 USD

Durch seine Token-Ökonomie, also die 10% Besteuerung bei An- und Verkauf, ist er aber weniger Spekulationen unterworfen, als das mancher vergleichbare Coin ist. Dennoch ist gut zu sehen, dass einige grosse Fische nach den jeweiligen Höhenflügen ihre Gewinne eingefahren haben und den Kurs damit etwas schwanken lassen. Durch die wachsende Zahl der „Hodler“ scheint sich dies aber langsam zu beruhigen, so dass einzelne grosse, die Gewinne einfahren den Kurs nicht mehr so stark ins Wanken bringen.

Wie kaufe ich Safemoon?

SafeMoon ist noch auf keiner der ganz grossen Börsen gelistet. Und hat dennoch bereits so eine grosse Anzahl Besitzer.

Hier die Kurzfassung, wie du SafeMoon kaufst:

Die etwas ausführlichere Anleitung findest du auf der Safemoon Homepage. Ansonsten frag mich in den Kommentaren.

Richtig ausführlich (und auch wie du sie wieder verkaufst) findest du es hier bei CoinUpdate

Bin ich zu spät um SafeMoon zu kaufen?

Nein. Wer den Kryptomarkt verfolgt weiss, es ist nie zu spät. Oder um es einfach auszudrücken: Jeder Mensch, der je eine der grossen Kryptowährungen gekauft hat, war diese Woche im Plus.

SafeMoon ist nach wie vor schwierig zu kaufen. Du bist also noch sehr früh dran. Die Listung auf verschiedenen Börsen ist in vollem Gange und SafeMoon arbeitet an einer eigenen Börse für sich und andere Token.

Aus meiner Sicht ist es nie so interessant wie ganz am Anfang in solche Projekte einzusteigen. Ja, das ist Risikokapital. Aber wer hier öfter vorbeischaut weiss: Risiko = Rendite. Das Risiko ist hoch. Die Renditeaussicht aber auch. Sonst schau dir mal den Kurs von DogeCoin an…

SafeMoon ist gemacht worden um zu „Hodeln„, also ihn zu kaufen und zu behalten.

ARE YOU HODLING WRONG?. To hodl or not to hodl that is the… | by Winco |  Good Audience

Also, was ist SafeMoon?

Eine Kryptowährung, die sehr stark von ihrer Community getragen wird. Ein Coin mit einer Ökonomie, die dafür sorgt, dass die, die ihn halten belohnt werden. Ein Projekt, das erst gerade gestartet ist und somit noch grosses Potenzial nach oben hat.

BTW: wenn du mir ein Trinkgeld für die Arbeit an diesem Blog zukommen lassen willst, das ist meine SafeMoon Wallet Adresse: 0x973eD242b0F1fE1A24BbEef0bf6715331FA5FedB

Für klassische Spenden würde ich mich über einen Kaffee freuen:

(Nur für SafeMoon, andere Währungen kommen so nicht an)
Bondora Go&Grow im Langzeittest

Bondora Go&Grow im Langzeittest

Vorweg: ich verwende Bondora Go&Grow nun seit über einem Jahr selbst. Dennoch ist das hier ist keine Anlageberatung, sondern nur meine Meinung. Wenn du über einen meiner mit einem * gekennzeichneten Links klickst und ein Bondora-Konto eröffnest, bekommst sowohl du wie auch ich eine kleine Prämie. Dir entstehen dadurch keine Nachteile, du unterstützt aber damit diesen Blog.

Wer und was ist Bodora?

Bondora ist eine P2P-Plattform aus Estland. Was ein P2P-Kredit ist, dazu im nächsten Abschnitt mehr. Bondora wurde 2009 durch Pärtel Tomberg gegründet. Die Idee war, dass auch Privatpersonen Zugang zu Krediten erhalten. Über die Plattform konnten Anleger in Keditprojekte in verschiedenen Ländern investieren. Zu erst konnte der Anleger die Projekte selber wählen. Inzwischen hat sich Bondora vor allem auf seine Go&Grow Plattform konzentriert, die als Pool für die Kreditvergabe fungiert. Dadurch sind zwar die Erträge für die Anleger aber gleichzeitig auch das Risiko gesunken.

Facts:

  • Mehr als 160‘000 Investoren
  • Aktuell rund 422 Mio. Euro investiert
  • 52 Mio. ausgezahlte Zinsen

Was ist Bondora Go & Grow?

Im Gengensatz zu den „alten“ Bondora-Produkten investierst du nicht direkt in einzelne P2P Projekte, sondern in einen Pool. Das hat die Vorteile, dass das Geld viel besser verfügbar ist, das Risiko tiefer und die Rendite weniger volatil. Du musst nicht zuerst einen Käufer für deinen Kredit finden, wenn du ihn abstossen willst.

Das Versprechen von Bondora Go&Grow lautet wie folgt:

  • Bis zu 6,75 %* pro Jahr Rendite.
  • Schnellere Liquidität, d. h. Sie können sich Ihre Investition mit minimalem Aufwand auszahlen lassen.
  • Geringeres Risiko als andere P2P Produkte aufgrund eines diversifizierten Portfolios
  • Eine pauschale Auszahlungsgebühr von nur 1 €, unabhängig von der Größe des Kontos
  • Keine jährlichen Verwaltungsgebühren.
  • Geeignet für Neueinsteiger, da keine vorherige Investitionserfahrung erforderlich ist.

Was sind P2P Kredite?

P2P bedeutet: peer to peer– oder person to person lending. (Wikipedia) Also Kredite von Privatperson zu Privatperson, ohne dass eine Bank dazwischensteht. Es handelt sich oft um Klein- oder Kleinstkredite, welche über eine Bank so nicht, oder nur zu viel schlechteren Konditionen, zugänglich wären.

Da man dabei direkt in einzelne Projekte investiert, war das Ausfallrisiko in der Vergangenheit hoch – das umgeht Bondora aber mit Go&Grow, welches als Pool dient und das Risiko so reduziert.

Persönlich sehe ich P2P-Kredite als sehr gute Ergänzung zu einem diversifizierten Portfolio. Sie bewegen sich oft azyklisch zu den anderen Märkten, da gerade in „schlechten“ Zeiten die Nachfrage steigt. Sie bergen aber auch Risiken – wie alle Anlagen die Renditen generieren.  

Bondora Go&Grow - auf ein Ziel sparen

Wie funktioniert die Anmeldung?

Die Anmeldung ist kinderleicht und sehr intuitiv gestaltet. Davon können sich viele Finanzdienstleister eine Scheibe abschneiden. Auch ist alles sehr spielerisch gehalten. So gibst du beispielsweise an, worauf du sparen willst. Bei jedem künftigen Login zeigt dir Bondora, wie nah du deinem Ziel schon bist und ob du auf gutem Weg zu deinem Ziel bist.

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Bondora Go&Grow - lege fest was du willst.

Wie hoch ist die Rendite bei Bondora Go&Grow?

Die Rendite liegt zurzeit bei 6.75% pro Jahr. Wenn du 10‘000 Franken (oder Euro) anlegst, kannst du also mit 675.- Ertrag pro Jahr rechnen – das entspricht rund 1.85.- pro Tag. (Nachtrag: Die Zinsen werden täglich abgerechnet. Du profitierst also ab dem zweiten Tag vom Zinseszinseffekt und entsprechend liegt die tatsächliche Jahresrendite höher.)

Die Rendite von 6.75% ist nicht garantiert und kann nach oben oder nach unten angepasst werden. Das kam bisher aber nicht vor. Und vergiss nicht, auf der Bank erhältst du gar nichts. Nein, teilweise legst du sogar drauf, um dein Geld da liegen zu lassen.

Wie überweise ich Geld zu Bondora?

Bondora biete fast alle Arten der Überweisung an. Du kannst via Überweisung, Sofort-Überweisung, Kreditkarte, Transferwise oder Trustly Geld einzahlen. Ich habe mich für einen normalen Dauerauftrag entschieden, der jeweils Ende Monat von meinem Neon-Konto (zum Bericht zu Neon) abgebucht und zu Bondora übertragen wird. Etwa zwei Tage später ist das Geld auf Bondora verfügbar und wird automatisch zu 6.75% Zins angelegt.

Wie funktioniert die Auszahlung?

Die Auszahlung funktioniert bei mir wunderbar. Ich wähle den Betrag aus, es zeigt mir das Konto an von welchem ich das Geld eingezahlt habe und zwei Tage später habe ich mein Geld, abzüglich 1 Euro Bearbeitungsgebühr (egal wie viel Geld ich abhebe) wieder auf meinem Konto.

Eine Besonderheit ist hier anzumerken: Das Geld wird nur auf das Konto ausgezahlt, von wo du es eingezahlt hast. Hintergrund sind hier die europäischen Regeln betreffend Geldwäsche. Aus diesem Grund würde ich beispielsweise von Einzahlungen via Kreditkarte abraten.

Wie sicher ist Bondora Go&Grow?

Vorweg: Bondora ist keine Schweizer Bank. Nun, eigentlich ist es gar keine Bank. Also: keine Einlagesicherung. Aber eben, Rendite wird immer mit Risiko bezahlt. Das ist einfach so.

Folgende Risken sehe ich bei Bondora:

  • Keine Einlagesicherung. Geht Bondora bankrott, wirst du wohl nicht all dein Geld wiedersehen. Dennoch. Bondora ist das älteste P2P-Unternehmen in dieser Form – sie werden nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • In schwierigen Zeiten behält sich Bondora vor, die Auszahlungen zu limitieren, um selbst nicht in Probleme zu rutschen. Das ist, während Covid-19 kurz vorgekommen, ich habe aber nichts davon bemerkt.
  • Anpassung der Rendite nach unten. Das ist immer noch besser als die Börse, dort kann die Rendite auch ins Negative. Das ist bei Bondora nicht zu erwarten.

Ansonsten ist Bondora Go&Grow wohl die sicherste Form, um in P2P Kredite zu investieren. Durch das „Pooling“ wird das Risiko bei dennoch erfreulich hohen Renditen so breit gestreut, dass ich es für sicher halte. Das Alter der Unternehmung und seine vielen treuen Kunden sprechen für sich.

Fazit nach über einem Jahr Bondora Go&Grow

Bondora Go&Grow macht genau das, was ich von ihm erwarte. Ich zahle Geld ein und kann es, wenn ich es wieder brauche, verzinst abholen. Ein fixer Zinssatz von 6.75% soll mir heute jemand zeigen. Die damit verbundenen Risiken nehme ich in Kauf – die habe ich überall, wo ich solche Renditen bekomme. Es ist wahnsinnig unkompliziert und einfach zu verstehen. Ein Spaß für alle die ihr Geld anlegen wollen.

Spartipp

Wenn du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest*, bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt. Und ich bekomme auch einen kleinen Zustupf, ohne dass du irgendwelche Nachteile erfährst. So bleibt der PlanBesser hoffentlich noch lange am Leben.

Ich lege dennoch maximal 10% meiner Investitionen so an. Ich will ein diversifiziertes Portfolio. Passives Einkommen. Das lässt mich ruhig schlafen. Darüber, welche Fehler man beim Investieren machen kann, davon habe ich ja schon erzählt.

Auf meiner Tools-Seite stelle ich dir alle meine „Werkzeuge“ für ein besseres Leben vor. Sieh dich ruhig um.

Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Mit Bitcoin reich werden? Geht das noch?

Kann man heute noch mit Bitcoin reich werden? Ist es schon zu spät, oder hat die Mutter aller Kryptowährungen noch Potenzial um in deinem Portfolio Erträge zu generieren?

Was ist Bitcoin?

Wenn du in Bitcoin (oder in jede andere Kapitalanlage) investieren willst, musst du zuerst verstehen, was Bitcoin überhaupt ist.

Die klassische Antwort, was Bitcoin ist, ist: Eine digitale Währung. Das ist aber nur bedingt wahr. Es ist wie mit Gold – du wirst damit kaum zum Autohändler deines Vertrauens gehen um ein Auto zu kaufen. (Auch wenn das bei Tesla mittlerweile eine Option ist…)

Bitcoin ist eine digitale Wertanlage. Wie eine Aktie, Silber, Gold oder ähnliches. Es ist ein „Wertspeicher“. Etwas, in das du dein Geld anlegst und es seinen Wert behält und im optimalen Fall diesen sogar vermehrt.

Im Vergleich zu anderen Wertanlagen unterliegt er aber stärkeren Preisschwankungen – dazu aber später mehr.

Das war aber nicht immer so. Während der Finanzkrise 2008 tauchte ein sogenanntes „Whitepaper“, geschrieben von einer anonymen Perosn mit dem Namen Satoshi Nakamoto, auf. Sein Titel: BItcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System. Die ursprüngliche Idee war also tatsächlich, eine digitale Währung zu erschaffen, die wir hin und her senden können, ohne das wir auf Finanzinstitute oder andere Vermittler angewiesen sind. Eine digitale, dezentralisierte Währung die auf einem System mit dem Namen „Blockchain“ betrieben wird (Blockchain einfach erklärt, Hochschule Luzern). Der Vorteil hier ist, dass keine einzelne Person oder Organisation die Bewegungen und Transaktionen auf der Blockchain kontrollieren kann – das macht sie sicherer als der Handel über einzelne Finanzunternehmen.

Bitcoin, digitales Gold?
Bitcoin, digitales Gold?

Mit der Zeit hat sich der Bitcoin aber verändert. Durch die grossen Schwankungen im Preis des Bitcoin, hat sich gezeigt, dass er nicht als Währung geeignet ist. Oder wer hat nicht schon von dem Typen gehört, der vor einigen Jahren für 120 Bitcoin eine Pizza kaufte. Das wäre zu heutigem Wert eine Summe von 7,2 Millionen Dollar. So haben die Anleger gemerkt, das der Bitcoin am besten funktioniert wenn mann ihn hält, und nicht ausgibt. Bitcoin ist zur digitalen Version von Gold geworden. (Und hat dieses in seinem Wert bereits überholt). Und im Gegensatz zu Gold ist seine maximale Menge tatsächlich begrenzt auf 21 Millionen Stück. Bei Gold wissen wir nicht, ob mit neuen Fördermöglichkeiten plötzlich wieder viel mehr auf dem Markt gespült wird.

Ist es zu spät, um in Bitcoin zu investieren?

Früher anzufangen wäre sicher (noch) ertragreicher gewesen, ja! Aber ich denke, es ist noch nicht zu spät. Der Kurs der Mutter aller Kryptowährungen hat seit 2011 um über 100’000% zugelegt. Alleine über die letzten vier Jahre hat er um 420% an Wert gewonnen. Auch wenn damit die grössten Gewinne wohl ohne dich passiert sind, so denke ich, dass der Bitcoin noch immer Vortiele gegenüber Aktien und Co. hat. Das heisst aber nicht, dass klasiches Anlegen tot ist, ganz im Gegenteil. Aber ein diversifiziertes Portfolio gewinnt – und heute gehört ein Teil Krypto in ein gut diversifiziertes Portfolio. Wie du mit dem Anlegen beginnst, zeige ich dir hier.

Stand heute ist jeder Mensch, der in Bitcoin investiert und das Investment gehalten hat im Plus. Und je nach dem welchen Analysten man Glauben schenkt, soll er weiter klettern. Einige meinen 100’000 Dollar / Bitcoin sei angemessen. Andere sprechen von 300’000 und mehr. Es gibt also noch Luft nach oben. Das soll keine Anlageberatung sein. Aber zumindest glaube auch ich daran.

Die Geschichte der Kryptowährungen zeigt aber, dass sich diese in Wellen oder Zyklen bewegen. Die Chance dass sie einbrechen ist gross. Sehr wahrscheinlich sogar. Aber sie erholten sich immer wieder und folgen wie der Phoenix aus der Asche höher als im letzten Zyklus. Starke Nerven und viel Zeit sind also gefragt. Schnell reich wird man durch den Bitcoin nicht (mehr).

Warum Bitcoin das beste Krypto-Investment ist

Nebst dem Bitcoin gibt es nich viele andere Kryptowährungen. Etherum, ChainLink, Cardano, und viele weitere. Sie werden auch „Altcoins“ genannt – das bezeichnet einfach alles ausser Bitcoin. Ich halte neben Bitcoin auch viele andere Kryptowährungen. Aber das ist „Spielgeld“ das ich ohne Probleme verlieren kann, mich aber freue wenn etwas draus wird. Sie versprechen mehr Gewinn als Bitcoin. Gleichzeitig aber auch ein ungleich höheres Risiko.

Kann man mit Bitcoin reich werden?
Kann man mit Bitcoin reich werden? Ich denke: ja

Der Bitcoin hat sich – im Gegensatz zu den anderen Währungen – aber bewiesen und man kann seine Muster viel besser vorhersehen. Viele institutionelle Anleger investieren mittlerweile in Bitcoin. Das verleiht ihm Stabilität. Dennoch: sei gewarnt: Rund alle vier Jahre verliert er +/- 80% seines Wertes, zumindest in der Vergangenheit. Er hat sich aber immer erholt. Dann brauchst du einige Monate starke Nerven. Durch die vielen grossen Anleger wie Tesla oder Paypal wird aber davon ausgegangen, dass der Einbruch dieses Mal weniger stark ausfallen wird.

Die Altcoins (ausser Etherum) haben diesen Support aber nicht – und krachen viel schneller und stärker zusammen. Das mach Bitcoin viel sicherer.

Wie investierst du in Bitcoin?

Du hast gesehen, dass es noch viel Luft nach oben gibt, und noch immer grosse Gewinne erwartet werden können. Aber du hast auch gehört, dass Kryptowährungen volatil sind. Und das Risiko besteht, dass du Geld verlierst. (Das geht aber auch an der Börse, ein Notgroschen ist daher Pflicht).Und du willst noch immer wissen, wie man in Bitcoin investiert und herausfinden ob du mit Bitcoin reich werden kannst?

Glücklicherweise ist der Bitcoin gut zugänglich. Ich empfehle Coinbase. Das ist die wohl grösste Börse nebst dem asiatischen Binance. Coinbase ist vertrauenswürdig und einfach zu verstehen. Sie stehen gerade jetzt (April 2021) vor ihrem Börsengang der ungeduldig erwartet wird.

Ich habe einen grossen Teil meiner Kryptowährungen dort gekauft und bin zufrieden damit. Darum hier mein Angebot: Wenn du dich über diesen Link bei Coinbase registrierst* und Kryptos im Wert von 100 Dollar kaufst, bekommst du 10 Dollar Guthaben geschenkt. Dazu kannst du dir auf Coinbase für rund 30.- gratis Kryptowährungen nur durch das Anschauen von Videos und Beantworten von Fragen holen.

Für erfahrene Trader empfehle ich Binance*. Aber Vorsicht, wo man viel gewinnen kann, kann man auch viel verlieren.

Fazit: Ja, ich denke man kann mit Bitcoin noch reich werden. Es braucht aber sicher mehr Geduld als in der Vergangenheit. Das Potenzial ist da, der Zugang ist viel einfacher geworden. Und er öffnet dir die Türe in die Welt der Kryptowährungen ohne das volle Risiko dieser Welt mitzubringen.

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen  vermeiden

Investieren für Anfänger – Fehler beim Anlegen vermeiden

Die Schweiz gilt als eines der reichsten Länder der Welt. Und dennoch sind die, die Aktien besitzen in der Minderheit. Der Fakt, dass du diesen Beitrag liest, heisst wohl, dass du zu dieser Minderheit gehören willst. Und das ist eine gute Entscheidung.

Zins auf Sparkonten – das ist vorbei. Aber gleichzeitig die Grundvoraussetzung für den Zinseszinseffekt, über den Einstein, nach der Frage nach der stärksten Kraft im Universum sagte: Das ist der Zinseszins.

Wo es heute noch Zinsen gibt, ist in die Investition in den Aktienmarkt, P2P-Kredite und ähnliches. Es nennt sich dort zwar Rendite und ist die Bezahlung für das Risiko, welches wir als Anleger eingehen. Die Funktion ist aber dieselbe.

Um vom Zinseszins, der stärksten Kraft im Universum, zu profitieren, musst du investieren. Dabei kann man aber Fehler beim Anlegen machen. Und ich möchte dir helfen, diese zu vermeiden.

Fehler 1: Du hast keinen Plan und keine Ziele

Was willst du mit deinen Anlagen erreichen? Dein Geld vermehren? Dann brauchst du eine wachstumsorientierte Strategie. Du willst Stabilität? Dann musst du in stabile Anlagen investieren. Oder willst du ein passives Einkommen generieren? Dann brauchst du ausschüttende Anlagen.

Fehler 2: Du gehst zu viel Risiko ein

Gut, du hast nun ein Ziel. Nun musst du das Risiko, dass du eingehen willst, mit deinen Zielen abgleichen. Sonst kannst du böse Überraschungen erleben. Wenn du einen Anlagehorizont von nur 5 Jahren hast und deine Rente davon abhängt, solltest du nicht in die Börse investieren. Was wenn im letzten Jahr die Börse 20% bis 30% nach unten geht, schaust du doof aus der Wäsche.

Bist du aber ein 20-jähriger Student, würdest du mit Anlagen in Staatsanleihen, die vielleicht 1,2% Rendite abwerfen wahnsinnig viel Rendite verpassen.

Auch solltest du nie all dein Geld auf einmal mit Risiko anlegen. Ein Notgroschen von 2-3 Monatsgehälter kann dir viele schlaflose Nächte ersparen.

Gleiche also dein Risiko und deine Ziele ab.

Tipp

Bevor du mit dem Anlegen an der Börse beginnst: Eine sinnvolle Altersvorsorge (3a) wirft nicht nur die gleichen oder bessere Erträge wie die Börse ab – sie bietet auch steuerliche Vorteile. Beginne dort.

Fehler 3: Du hinterfragst deine Ausgaben nicht

Wie ein gesunder Umgang mit deinen Finanzen aussieht, das habe ich schon einmal hier beschrieben. Deine Finanzen zu hinterfragen legt viel flüssiges Geld frei. Und das lässt sich anlegen und vermehren. (mit Zinseszins, siehe oben)

Sich immer wieder hinzusetzten und alle Ausgaben kritisch zu hinterfragen mag mühsam sein – wenn du es aber regelmässig machst, kann es auch Spass machen – immer wieder zu sehen, wo noch Potenzial vorhanden ist.

Fehler 4: Du hast deine Schulden nicht abbezahlt

Kreditkarten kosten schnell einmal mehr als 10% Zinsen. Selbst wenn sie keine Gebühren haben, kosten sie jeden Monat schnell sehr viel Geld. Auch andere Konsumschulden gehen in eine ähnliche Richtung.

An der Börse liegt der langfristige Mittelwert bei rund 7%. Auch wenn du noch so viel Geld an der Börse oder in P2P-Kredite anlegst – deine Schulden werden dir deine Gewinne wieder auffressen. Zahle also zuerst deine (Konsum)Schulden zurück, bevor du Geld anlegst.

UND: Nimm niemals einen Kredit zum Anlegen auf – das macht so wenig Sinn wie mit einem Sieb Wasser zu schöpfen oder mit einer Gabel Suppe zu essen.

Fehler 5: Du kaufst nur einzelne Aktien

Der beste Weg für ein „sicheres“ und gewinnträchtiges Portfolio ist, es zu diversifizieren. Der durchschnittliche „normale“ Anleger kann es sich nicht leisten, sich mit Einzelaktien ein diverses Portfolio aufzubauen.

ETF’s oder klassische Fonds können für kleines Geld die ganze Welt und verschiedene Branchen abdecken. Sie sind gerade für den Einstig die sicherere Wahl.

Suche nicht die Nadel im Heuhaufen. Kauf einfach den Heuhaufen.

John Bogle, Gründer des Vanguard index funds

Gegen einzelne Einzelaktien ist nicht einzuwenden. Sie können dein Einstieg in die Welt der Börse sein. Aber gerade zu Beginn ist die Empfehlung klar: ETF’s die die ganze Welt abbilden gewinnen. Und sie reduzieren die Gefahr von schlaflosen Nächten, wenn ein Unternehmen abtaucht.

Advice

Dazu gibt es noch andere Produkte wie P2P-Kredite und Co. Es macht durchaus Sinn, nicht alles Geld in die Börse zu investieren. Ein Beispiel wäre Bondora Go&Grow, mit 6.75% Zins ähnliche Erträge wie die Börse. Wenn du dich über diesen Link* anmeldest, erhältst du 5 Euro Startguthaben geschenkt.  Hier findest du meinen Testbericht zu Bondora Go&Grow

Ein kleiner Teil deines Geldes könntest du auch in Krypto-Währungen anlegen. Sie haben ein höheres Risiko, gleichzeitig aber auch eine ungleich höhere Renditechance. Ich benutze dafür Coinbase. Wenn du über diesen Link ein Konto eröffnest* und 100.- einzahlst bekommst du 110.- gutgeschrieben.

Fehler 6: Du nimmst Geld aus deinem Portfolio

Dein Portfolio ist nicht dein Sparkonto. Knappe flüssige Mittel führen dazu, dass du bei unvorhergesehenen Ausgaben dein Portfolio angreifen musst. Dazu kommt, dass der Zinseszinseffekt nur funktioniert, wenn du dein Geld arbeiten lässt.

2-6 Monatsgehälter auf der Seite schaffen die Sicherheit, dass du nicht in schlechten Zeiten deine Anlagen angreifen musst.

Fehler 7: Du „tradest“

„Hin und her macht Taschen leer“ lautet eine alte Börsenweisheit. Grundsätzlich schlägt «jetzt investieren» immer «zum besten Zeitpunkt investieren». Schon allein, weil nicht einmal der beste Trader den besten Zeitpunkt kennt.

Dazu kommen für Privatanleger die «Courtagen», die Kosten, die ein Broker für den Handel mit Wertpapieren verlangt. Einmal kaufen und dann halten – selbst Warren Buffet handelt so – und viel reicher kann man gar nicht werden.

Fehler beim Anlegen - Traden
Traden ist keine gute Idee. Market-Timing klappt nur für Hellseher

Fehler 8: Du bezahlst zu viel

Die Angebote, Plattformen und Möglichkeiten für Investitionen sind wahnsinnig vielfältig. Und genau so vielfältig sind die Kosten für alle diese Produkte. Gerade regelmässig anfallende Kosten (TER, TCI und co.) fressen deine Gewinne – und damit den schon etwas zu oft erwähnten Zinseszinseffekt.

Vergleiche. Und lies Blogs, die sich für dich damit beschäftigen. Aber nicht nur einen. Einige von uns empfehlen nicht das, was für dich am besten ist. Sondern das, was für sie am meisten Ertrag generiert.

Fehler beim Anlegen vermeiden – Fazit

  • Räume mit deinen Finanzen auf.
  • Zahle deine Konsumschulden zurück.
  • Lege dir einen Notgroschen zur Seite.
  • Mach dir einen Plan.
  • Vergleiche die Angebote.
  • Investiere in ETF’s, nicht in einzelne Aktien.
  • Trade nicht.
  • Lass das Geld, wo es ist.
  • Investiere regelmässig.
  • Geniesse es, dass sich dein Geld vermehrt.

Das klingt einfach. Ist es auch. Aber nur wenn du es mit Köpfchen machst. Sonst rennst du mit Anlauf gegen eine teure Wand. Fehler beim Anlegen können mit etwas Köpfchen vermieden werden.

Warum andere Erfolg haben und du nicht

Warum andere Erfolg haben und du nicht

Es gibt viele Arten, Erfolg zu definieren. Aber dennoch haben wir, wenn wir an erfolgreiche Menschen denken, Typen wie Elon Musk, Warren Buffett oder Richard Branson vor Augen. Aber was unterscheidet sie von dir (und mir)? Was sind die Gründe, warum wir nicht alle erfolgreich sind?

Klar, es gibt viele Arten Erfolg zu definieren. Über 17 dieser Arten habe ich schon einmal geschrieben. Und dennoch erkennen wir wir oft schnell, wer erfolgreich ist und wer nicht. Es sind nicht die Gene. Selten die Talente. Vielleicht (noch zu oft) die Herkunft. Aber das alleine ist keine Erklärung. Sonst Google mal die Geschichten von Oprah Winfrey, Chris Gardner oder Howard Schultz.

Warum sind sie resilient, auf Deutsch widerstandsfähig, gegenüber ihrem äusseren Umfeld geblieben?

Die Einstellung macht den Erfolg.

Ein bekannter deutscher Minnesänger sagte einst:

Erfolg ist kein Glück
Sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen

Kontra K, deutscher Minnesänger des 21. Jahrhunderts.

… und er hat Recht…

Fokus

Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf Fortschritte. Und freuen sich darüber. Auch wenn sie klein und vielleicht unbedeutend sind. Erfolglose Menschen lenken ihre Aufmerksamkeit auf die Sachen, die nicht funktionieren, auf die Probleme und negativen Seiten. Sie ärgern sich über Dinge, die sie nicht ändern können.

Das kostet Energie, strahlt regelrecht Erfolglosigkeit aus. Sich auf die Fortschritte zu konzentrieren und die Rückschläge als Lektionen anzuerkennen, das macht erfolgreich.

Angst vor Veränderung

Erfolglose Menschen fürchten sich von Veränderung. Erfolgreiche Menschen verändern sich und ihre Umwelt wenn es notwendig ist.

Angst vor Veränderung wirkt blockierend. Es kann sogar depressiv machen. Sich auf neue Situationen einzulassen ist eine Kunst, die es zu lernen gilt. Abwarten das die Ding einfach passieren, und einfach alles von heute auf morgen besser wird, bringt keinen Erfolg.
Ändere dein Umfeld, wenn es dich nicht mehr glücklich macht.

Umgang mit Verantwortung

Das geht Hand in Hand mit dem Umgang mit Veränderung. Erfolgreich ist, wer Verantwortung übernimmt. Verantwortung dafür wie sein Leben, seine Projekte und sein Umfeld sich entwickelt. Und sie stehen auch mal für andere Menschen und ihre Fehler hin. Das ist es was gute Chefs machen – und die sehen wir als erfolgreich an, oder?

Reflektion

Erfolgreiche Menschen reflektieren ihr Handeln. Sie setzen sich Ziele. Kurz- mittel- und langfristige Ziele. Einige machen sich sogar einen Masterplan für ihr ganzes Leben.  Dabei ist es gar nicht so wichtig, alle diese Ziele zu erreichen. Es kommt darauf an, sich Ziele zu setzen und diese regelmässig, zum Beispiel einmal im Vierteljahr zu überprüfen.

Sie setzen sich regelmässig hin und untersuchen wie das, dass sie gerade machen dabei hilft die gesteckten Ziele zu erreichen. Einige führen sogar Tagebuch – etwas das für viele seltsam klingt, aber massiv bei der Zielerreichung hilft und gleichzeitig Platz im Kopf für Wichtiges schafft.

Erfolg haben entsteht im Kopf
Erfolg entsteht im Kopf

Lebenslanges Lernen

Ist dir schon mal aufgefallen, dass viele offensichtlich erfolglose Menschen immer so tun würden als wüssten Sie alles? Dass sich gerade die ungebildetsten am lautesten gegen die Wissenschaft stellen, weil sie besser wissen wollen wie die Welt funktioniert?

Erfolgreiche Menschen sind bereit, das ganze Leben lang zu lernen. Auch mal bereit sind, bereits vorhandenes Wissen zu überdenken. Die eigene bewusste Inkompetenz wahrzunehmen und sich auf den Weg zu machen, die eigene Kompetenz durch Lernen zu erhöhen.

Lies jeden Tag. (Hier meine Vorschläge, mit welchen 11 Bücher du anfangen solltest) Höre zu. Nimm fremde Ansichten auf, ohne dich direkt dagegen zu stellen und überleg dir kritisch was davon du mitnimmst. Und lerne aus deinen Fehlern.

Niemand kriegt beim ersten Mal alles richtig hin. Was uns ausmacht, ist, wie wir aus unseren Fehlern lernen.

Richard Branson

Geben, ohne zu wollen

Erfolgreiche Menschen haben erkannt, dass, wenn man gibt, auch etwas zurück kommt. Vielleicht nicht sofort. Vielleicht auch nicht immer. Aber es kommt zurück.

Sie geben ihr Wissen weiter – ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Sie teilen ihre Ideen. Weil sie im Gespräch nur besser werden können. Oder weil sie so Partner oder Teilhaber finden. Erfolglose Menschen behalten alles für sich, weil sie Angst haben, jemand könne ihre Idee stehlen. Und setzen es dann nie um oder scheitern.

Und Sie geben Komplimente, weil Glück vermehrt sich (bei angstfreier-leben.de)

Umgang mit Kritik

Für Menschen ohne Erfolg ist Kritik etwas böses. Sie kritisieren andere, aber nicht aus dem Antrieb dass beide Seiten etwas lernen, sondern weil sie sie nicht mögen. Und Kritik entgegennehmen, das sehen Menschen ohne Erfolg auch gar nicht gerne – sie nehmen es persönlich. Menschen mit Erfolg hingegen reflektieren die Kritik, die ihnen entgegen kommt erst – siehe oben – bevor sie etwas daraus machen, wütend oder traurig werden.

Ganz generell sind Fehler und die damit verbundene Kritik ja nichts schlimmes. Sie helfen uns, weiter zu kommen. Sie zeigen uns, dass etwas nicht funktioniert und wir es anders, besser machen können.

Erfolg kommt von innen

Ich höre dich schon – „aber was ist mit Ausbildung, Glück, Zufall, Elternhaus, Geschlecht…“? Und genau das, unterscheidet dich von einem Menschen mit Erfolg. Nimm die Sache selbst in die Hand. Hinterfrage was du macht, wie du es macht und warum du es machst. Verändere dich wenn es nötig ist. Lerne. Dein Leben lang. Es ist noch nicht zu spät.

Eine kurze Geschichte des Minimalismus

Eine kurze Geschichte des Minimalismus

Minimalismus. Die moderne Gegenbewegung zum Kapitalismus, die sich auch ein wenig mit ihrem Gegenspieler abgefunden hat. Eine kurze Geschichte des Minimalismus.

Minimalismus, der – bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste

Duden

Somit wäre das Thema definiert. Minimalistisch halt. Aber woher kommt der Minimalismus, wie wir ihn heute kennen? Nachfolgende versuche ich hier, die Geschichte des Minimalismus kurz und hoffentlich unterhaltsam zusammenzufassen.

Wenn ich schon erzähle, wie man mit dem Minimalismus anfängt, sollten wir vielleicht besprechen, was das genau ist. Und woher diese Lebenseinstellung kommt. Sie ist nämlich schon fast so alt wie die Zeit selbst.

Minimalismus – die Ursprünge

Geschichte des Minimalismus
Diogenes in seinem Pithos von Jean-Léon Gérôme – Walters Art Museum, via Wikipedia

Der Begriff Minimalismus hat erst in den letzten Jahren wirklich Fahrt aufgenommen. Die Lehre, dass weniger mehr ist, ist aber schon alt.

Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt

Seneca – um Christi Geburt

Aber nicht nur Seneca, auch Sokrates und andere grosse Philosophen haben sich damit beschäftigt, das weniger Besitz mehr Platz für den Geist bedeutet. Auch die grossen Religionen pflegen diese Lehre seit hunderten von Jahren. Buddhistische Mönche, das Leben im Kloster, ganz ohne Besitz, das sind die Vorläufer des Minimalismus, wie wir ihn heute als Bewegung gegen die konsumorientierte Gesellschaft sehen.

Diogenes und Antisthenes waren sogenannte Kyniker. Der Kynismus ist die Überzeugung, dass die materiellen Güter (vor allem Reichtum) nicht zum Glück des Menschen beitragen. Ihm sogar hinderlich sein können.

Etwas später, etwa 300 vor Christus, wurde im alten Griechenland die Stoa begründet.

Die Stoa setzt sich aus der Lehre der Logik, Physik und Ethik zusammen. Die wichtigsten Vertreter der stoischen Philosophie waren Seneca, Epiktet und Mark Aurel. Stoiker sind der Meinung, dass alle Gemütsregungen der Glückseligkeit schaden, weil diese den Menschen fesseln und ablenken. Um volle Beherrschung seiner Selbst und damit wahre Seelenruhe zu erreichen, muss sich der Mensch auf das ihm Eigene beschränken und darf Affekte nicht aufkommen lassen. Das bedeutet auch den Verzicht von unnötigem Besitz.

Auch die Geschichte in der Bibel ist geprägt von Enthaltung. Der wohl bekannteste Charakter in der Bibel, Jesus, sagte:

„So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.“

Die Bibel: Lukas 14:33

Diese Liste lässt sich über die kommenden 2000 Jahre fast endlos fortsetzen. Immer wieder gab es solche Strömungen. Und einigen davon sind bis heute geblieben. In Klöstern und religiösen Gemeinschaften aller Art.

Der Aufstieg des Konsums

Mit dem Aufstieg der Industrialisierung nimmt der Konsum in unseren Breitengraden stetig zu. Je mehr wir produzieren, desto günstiger werden die Güter. Je mehr wir produzieren, desto mehr Geld haben wir um auszugeben. Der Wunsch nach Konsum ist zu einer Art Ersatzdroge geworden. Mittlerweile ist unsere Gesellschaft eine Horde von „instant-gratifikations-Junkies“. Praktisch alles ist sofort und überall verfügbar. Güter, Dienstleistungen, Informationen, soziale Kontakte, einfach alles.

Minimalismus – eine Kunstform

In den 1960ern hat der Ausdruck „Minimalismus“ in der Kunst sein Zuhause und als Wort gefunden. Die Schönheit der Einfachheit hat viele bewegt – und tut es noch immer.

Geschichte des Minimalismus
weniger ist mehr

Gerade im Möbeldesign hat dieser Stil sichtbare Spuren hinterlassen, die bis heute Bestand haben. Dort kam Anfang des 20-Jahrhundert der Trend zu weniger Verzierung auf.

Evolution der Kultur ist gleichbedeutend mit dem Entfernen des Ornaments aus dem Gebrauchsgegenstande

Adolf Loos, Architekt, 1908

Einen guten Überblick über den Weg, den der Minimalismus im Möbeldesign genommen hat, ist hier bei Pamono zu finden.

Minimalismus – wie wir ihn heute kennen

Der Minimalismus, wie wir ihn heute kennen, fernab von Religion, weit weg von den alten Römern und Griechen und (aus meiner Sicht: leider) ohne teure Möbel, kommt aus den USA. Dort zu Beginn unter „Simple Living“ (einfaches Leben), „Voluntary Simplicity“ (freiwillige Einfachheit) oder Downshifting (herunterschalten) bekannt.

Gemeint ist aber immer dasselbe: bewusster Verzicht auf Überfluss und das Hinterfragen des eigenen Verhaltens. Nicht nur in Bezug auf Eigentum, sondern auch auf Beziehungen, Arbeit und Freizeit. Eine einheitliche minimalistische Lebensweise gibt es nicht. Wohl aber eine gemeinsame Grundhaltung: Minimalisten suchen nach einer Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft, wollen aus Alltagszwängen ausbrechen und ein erfüllteres und selbstbestimmteres Leben führen.

Hier findest du einen einfachen Einstig für jedermann:

FIRE-Movement

Aus der Kombination von der Ablehnung des Konsums und dem Minimalismus haben sich weitere Strömungen gebildet. Eine davon ist die FIRE-Bewegung. Was die FIRE Bewegung genau ist, darüber habe ich in meinem Beitrag über FIRE geschrieben.

FIRE steht für:

Financial
Independence
Retire
Early

Es zieht in dieselbe Richtung wie der Minimalismus – jedoch mit einem anderen Beweggrund. Es geht nicht um die einfach „Vereinfachung“ des Lebens, sondern darum, möglichst wenig auszugeben. Das gesparte Geld sinnvoll angelegt und mit möglichst tiefen Lebenshaltungskosten, soll ein frühzeitiger Ausstieg aus dem Hamsterrad der Arbeit möglich sein.

Die Geschichte des Minimalismus – was nehmen wir mir?

Der Minimalismus ist eine Art Rückkehr zu Strömungen, die so alt sind wie die Philosophie selber. Seit der Mensch nicht mehr nur um Essen und Trinken, sondern auch um tiefere Fragen besorgt ist, ist die Idee „weniger ist mehr“ immer aufgetaucht.

Die alten Römer und Griechen, alle grossen Religionen und philosophischen Schulen kennen das Konzept des Minimalismus schon lange. Sie nannten es nur anders.

Im Möbeldesign der 60er Jahre wurde auf vieles verzichtet, um den wahren Kern der Möbel in den Fokus zu rücken. Und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hat man das mit dem Rest des Besitzes gemacht und es dann gleich genannt.

Verzicht um den Fokus auf das Wesentliche zu rücken. Das ist der Kern und die Geschichte des Minimalismus.

Definitionen von Erfolg. 17 Arten, Erfolg zu sehen

Definitionen von Erfolg. 17 Arten, Erfolg zu sehen

Was ist Erfolg? Was ist Reichtum und was ist Ruhm? All diese Dinge kann man aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Nichts trifft auf alle zu. Wie siehst du Erfolg? Hier kommen 17 Definitionen von Erfolg, die vielleicht auch auf dich zutreffen.

1. Erfolg ist, immer dein Bestes zu geben.

Erfolg kann erreicht werden, wenn du versuchst, in allen Bereichen des Lebens immer dein Bestes zu geben. Selbst, wenn du damit keine grossen Erfolge erzielst. Wenn du dein Bestes gegeben hast, sei stolz auf dich und deine Leistungen.

2. Erfolg ist, wenn du verstehst, dass du die Kontrolle über dein Schicksal in der Hand hast.

Dein Schicksal liegt in deiner Hand. Und nur in deiner Hand. Übernimm Verantwortung für dein Handeln und seine Konsequenzen und du wirst sehen wie du erfolgreicher wirst.

3. Erfolg ist, sich konkrete Ziele zu setzen.

Sei konkret und realistisch, wenn es um deine Ziele geht. Erfolg kommt nicht davon, dass du dir abstrakte und unrealistische Ziele setzt. Wenn du weisst, wo du hin willst, ist der Erfolg schon fast erreicht. Mit unerreichbaren Zielen kannst du auch nie erreichte Ziele feiern.

4. Erfolg ist, sich von seinen Schwächen nicht bremsen zu lassen.

Schwächen entscheiden nicht über Erfolg und Misserfolg. Nur weil du nicht in allem gut bist, bist du nicht automatisch schlecht. Mach, was in deinen Möglichkeiten liegt und sei stolz darauf. Fordere dich immer wieder selber heraus und du wirst Erfolg haben.

5. Erfolg ist, einen Ort „Zuhause“ nennen zu können.

Home is, where your heart is. Du hast schon eine Art von Erfolg erreicht, wenn du einen Ort dein Zuhause nennen kannst. Zuhause muss keine klare Struktur haben. Es kann ein Land, eine Stadt oder auch ein Mensch sein. Ein Ort zu haben, an dem du dich sicher und zu Hause fühlst, ist etwas wahnsinnig tolles.

6. Erfolg ist, nicht aufzugeben

Beharrlichkeit und Beständigkeit führen zu Erfolg. Auch wenn es Jahre dauert, um ein Ziel zu erreichen. Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit Sport erfolgreicher werden kannst. Egal welche der Definitionen von Erfolg für dich stimmt.

7. Erfolg ist, den Unterschied zwischen Wollen und Brauchen zu kennen.

Wenn du deine Verpflichtungen erfüllst und diene Grundbedürfnisse decken kannst, bist du eigentlich schon erfolgreich. Fähig sein, deine Bedürfnisse von deinen Gelüsten und Wünschen zu unterscheiden hilft dir, finanziell stabil zu sein. Das ist doch schon Erfolg.

Definitionen von Erfolg: Ziele

8. Erfolg ist, sich durchzusetzen, wenn man an etwas glaubt.

Erfolgreiche Menschen geben nicht auf, wenn es um die Dinge geht, die sie wollen und an die sie glauben. Es mag sein, dass andere Leute nicht deiner Meinung sind. Aber du hast deine Nachforschungen angestellt und glaubst daran. Dann gibt nicht kampflos auf.

9. Erfolg ist der Glaube daran, dass du es kannst.

Wenn du daran glaubst, dass du es schaffst, wirst du es schaffen. Selbstvertrauen kommt nicht von selber zu jedem von uns. Wenn du daran glaubst, deine Ziele und Pläne zu erreichen, wirst du erfolgreich sein.

10. Erfolg ist, deine Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Wie es im Flugzeug heisst: zieh dir deine Sauerstoffmaske zuerst an, bevor du anderen hilfst. Selbstfürsorge ist essenziell, wenn du einen Einfluss auf deinen Lebensweg und die Welt um dich herum haben willst.

11. Erfolg ist, zu lieben und geliebt zu werden.

Sein Herz für andere zu öffnen ist nicht einfach und kann für Ängste sorgen. Den Mut zu haben zu lieben und Liebe zuzulassen ist ein Schritt vorwärts in Richtung glückliches Leben und in Richtung Erfolg.

12. Erfolg ist, auch einmal Nein! zu sagen.

Erfolg ist in einem ausgeglichenen Leben zu Hause. Teil eines ausgeglichenen Lebens ist es, Nein zu sagen. Nein zu sagen heisst nicht, egoistisch zu sein. Es heisst nur, Prioritäten zu setzten und zu wissen, was du brauchst um zu einem anderen Zeitpunkt ja zu sagen.

13. Erfolg ist, wenn du weisst, dass es dazu gehört Schlachten zu verlieren, um einen Krieg zu gewinnen.

Erfolgreiche Menschen wählen ihre Schlachten weise. Wenn du weisst, welche Schlachten kritisch sind um deine Ziele zu erreichen, wirst du erfolgreich sein.

14. Erfolg ist, den wahren Wohlstand zu erkennen.

Liebe, Gesundheit, Freunde, Familie und so weiter. Das ist das, was wirklich glücklich macht. Dies zu erkennen ist wichtig um nicht immer allem anderen hinterherrennen zu müssen. Wenn du das verstanden hast, bis du erfolgreich.

15. Erfolg ist, jeden Tag etwas Neues zu lernen.

Erfolgreiche Menschen wissen, das das Lernen nie endet. Nimm dir Zeit, dich mit Menschen mit anderen Ansichten zu unterhalten, lies etwas Neues oder schau dir einen Ted Talk zu einem neuen Thema an. Wenn du jeden Tag etwas lernst, hast du am Ende unglaublich viel gelernt.

Definitionen von Erfolg: jeden Tag etwas Neues zu Lernen
Definitionen von Erfolg: jeden Tag etwas Neues zu lernen

16. Erfolg ist, sich nicht auf die Palme bringen zu lassen.

Gelassene Menschen strahlen Erfolg regelrecht aus. (Hier findest du eine Anleitung für mehr Gelassenheit in deinem Leben). Zu verstehen das nicht alles, was man dir an den Kopf wirft, mit dir zu tun hat, ist ein riesengrosser Erfolg.

17. Erfolg ist, Ängste zu überwinden.

Eine Angst zu überwinden macht, dass du dich unverwundbar fühlst. Werde dir deiner Ängste bewusst und gehe sie an. Eine um die andere. Wenn du das schaffst, kannst du jedes Mal unglaublich stolz auf dich sein.

Definitionen von Erfolg: Fazit

Es gibt unzählige Definitionen von Erfolg. Wenn du Glück, Liebe oder ein Abenteuer erlebst in diesem Augenblick, bist du bereits erfolgreich. Bleib dran!

Wie definierst du Erfolg? Erzähl es mir in den Kommentaren.

Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst

Sinnvoller Vermögensaufbau & Fehler die du vermeiden kannst

Vermögen aufzubauen, das wünschen wir uns doch alle. Egal ob wir damit anfangen, oder (noch) mehr Vermögen aufbauen wollen. Wenn du die folgenden Fehler vermeidest, kann ein sinnvoller Vermögensaufbau auch bei dir klappen.

Es ist einfacher zu beantworten, welche Fehler du beim Vermögensaufbau vermeiden solltest. Dennoch gebe ich dir hier auch Strategien zum Vermögensaufbau mit auf den Weg. Kurz, ich versuche dir zu zeigen, wie ein sinnvoller Vermögensaufbau klappen kann.

Warum solltest du Vermögen aufbauen?

Vermögen ist nicht einfach nur das Geld auf deinem Konto. Vermögen umfasst sämtliche Dinge mit Wert die du besitzt – abzüglich aller deiner Verbindlichkeiten. Wenn du viel Geld auf dem Konto hat, aber daneben mit einem Berg Schulden kämpfst bist du unter dem Strich pleite – zumindest vereinfacht gesagt.

Der Vorteil von Vermögen gegenüber Einkommen ist: es geht weniger schnell verloren. Wenn du deinen Job verlierst, ist es nicht einfach weg. Dein Einkommen schon.

Wie du herausfindest, wie viel Vermögen es braucht um nicht mehr arbeiten zu müssen, findest du in meinem Beitrag über die F.I.R.E-Bewegung.

Und im Alter musst du dich mit Vermögen nicht auf ein marodes Rentensystem verlassen. Privater Vermögensaufbau ist der sicherste Weg, Altersarmut vorzubeugen.

Bevor du mit dem Vermögensaufbau beginnst

Tilge deine teuren Schulden

Ein sinnvoller Vermögensaufbau sollte erst beginnen, wenn du deine Schulden getilgt hast – zumindest die, die Kosten verursachen. Kreditkarten, überzogene Konten oder Konsumkredite haben so hohe Zinsen, dass du das mit den Renditen deiner Anlagen unmöglich wieder reinholen kannst.

6% Rendite sind super – nützt aber nichts, wenn du 12% Zinsen auf deinen Schulden bezahlst.

Lege eine kleine Reserve an

Bevor du beginnst, dein Geld in irgend etwas zu investieren, solltest du dir etwa 3 Monatsgehälter zur Seite legen. Ein Defekt an deinem Auto, ein abgebrochener Zahn. Solche Dinge können deine Finanzplanung auf den Kopf stellen. Und dann brauchst du einfach und schnell verfügbares Geld.

Wenn du in einem dummen Moment Aktien verkaufen musst, weil du das Geld gerade jetzt brauchst, kann das massive Verluste bedeuten. Leg es auf ein Sparkonto, Es muss da auch nicht arbeiten, es soll einfach als Reserve für schlechte oder unvorhersehbare Zeiten dienen.

Sparen ist der schlechteste Weg, Vermögen aufzubauen

Wenn du eine Umfrage machst, wie man Vermögen aufbaut, werden die meisten Menschen sagen: Sparen.

Die Zinspolitik der Zentralbanken hat Sparen als Mittel zur Vermögensbildung quasi unbrauchbar gemacht. Die Zinsen, die du auf einem Sparkonto erwarten kannst, liegen im Moment unter der Inflationsrate:

Das ist nicht grundsätzlich falsch – es ist der einfachste und naheliegendste Schritt, der einem dazu einfällt. Aber die Frage war: wie geht sinnvoller Vermögensaufbau?! Und dann ist klassisches Sparen der falsche Weg.

Sparkonto - sinnvoller Vermögensaufbau
Quelle. K-Tipp Schweiz. Zinsen, mit denen ein sinnvoller Vermögensaufbau nicht möglich ist. Stand: 20.11.20

Das Schweizer Konsumentenmagazin K-Tipp führt eine Übersicht der Zinskonditionen auf Sparkonten. Dort zeigt sich: ohne Sonderkonditionen ist 0.5 % Zins das höchste aller Gefühle.

Lege ich heute 100’000 unverzinst zur Seite, ist es bei einer angenommenen Inflationsrate von 1.8% in 20 Jahren noch 69’539.00 wert…. Ja, zur Zeit ist die Inflation tiefer als 1.8% – das wird sich aber sicherlich wieder ändern. Dazu kämen dann noch Kontoführungsgebühren und allenfalls die Vermögenssteuer.

Solange die Zinsen ähnlich hoch oder tiefer als die Inflationsrate liegen, ist klassisches Sparen = Wertvernichtung.

Womit baue ich denn dann Vermögen auf?

Um eine höhere Rendite zu erzielen, bieten sich börsengehandelte Produkte an. Beispielsweise Aktien, Fonds, oder in einigen Fällen Obligationen, können für einen sinnvollen Vermögensaufbau verwendet werden.

In den letzten Jahren hat es sich gezeigt das auch P2P Produkte wie Bondora* gute bis sehr gute Renditen abwerfen.

Um sinnvoll Vermögen aufbauen zu können, muss die Rendite höher sein als die Kosten und die Inflation zusammen.

Je höher die Rendite, desto höher das Risiko

Das war schon immer so. In der aktuellen Phase sehr niedriger Zinsen trifft das aber noch mehr zu. Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit (Liquidität) standen schon immer in einem Spannungsfeld. Sie lassen sich in einem Dreieck darstellen. Quasi das magische Dreieck des Vermögensaufbaus.

sinnvoller Vermögensaufbau: Dreieck des Geldes

Wenn du in einer Ecke mehr willst, musst du in einer andern, oder sogar in beiden, Abstiche in Kauf nehmen. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist also wichtig. Und: diversifizieren um das Risiko zu minimieren. Weil im Moment gibt es hohe Renditen wirklich nur mit hohem Risiko. Aber dazu später mehr.

Risiken minimieren – Rendite optimieren

Beim Anlegen gibt es viele Fallstricke und Stolpersteine, die einem im Weg stehen können. Um nicht darüber zu stolpern, macht es Sinn, sich früh genug eine Strategie zurecht zu legen.

Wird das ganze Kapital in einem Sektor angelegt, kann das verehrende Folgen haben.

Beispiel: Wenn du all dein Geld in die Elektro-Mobilität investierst, mag dir das heute als tolle Idee erscheinen. Was wenn sich aber nächstes Jahr heraus stellt, dass Wasserstoff viel nachhaltiger und effizienter ist? Oder die Tesla-Blase platzt? Dann nimmst du sehr hohe Wertverluste in Kauf.

Wenn du also deine Investitionen nicht ausreichend streust, hättest du dein Geld wohl besser auf dem Sparkonto gelassen. Investiere also nicht nur in Sektoren, die du schon beruflich kennst. In diesem Fall wäre eine Krise in deinem Sektor doppelt schlimm: Dein Kapital verliert an Wert und du vielleicht sogar noch dein Einkommen dazu.

Mit vielen kleinen Investments in unterschiedlichen Werten und Sektoren schläft es sich einfach auch besser. Du musst nicht auf jedes Ereignis an der Börse reagieren, weil du im betroffenen Sektor nur wenig Geld investiert hast. Nimmt ein Wert ab, wird wohl ein anderer zunehmen und die Schwankungen ausgleichen.

Spekulation auf einzelne Werte ist etwas für Profis. Und auch die liegen mehr daneben als sie Recht haben.

Wo anfangen?

Wo fängt ein sinnvoller Vermögensaufbau denn an?

  • Zuerst: tilge deine Schulden
  • Lege etwas auf ein Sparkonto als Reserve
  • Dann: sorge erst mal fürs Alter vor
  • Fonds sind ein guter Anfang
  • P2P als Diversifizierung

Altersvorsorge

Ja, das klingt Ultra langweilig. Macht aber einfach Sinn. Zum einen: du sparst Steuern. Und dann: deine Altersvorsorge muss ja nicht nur für die Rente sein. Zumindest in der Schweiz kann sie auch für den Bau eines Hauses oder für den Weg in die Selbständigkeit verwendet werden.

Ich nutze hierzu Viac. (darüber habe ich schon einmal berichtet).

Mein Viac-Portfolio mit einem Aktienanteil von 60 % (nachhaltige Aktien) hat im Moment eine Rendite von 11.9 % – was ein wahnsinnig guter Wert ist. Die Steuerersparnis noch nicht eingerechnet.

Fonds

Fondssparpläne sind für den Anfang sehr einfach. Du zahlst monatlich einen Betrag X in einen Fonds ein. Am besten via Dauerauftrag. So musst du nicht dran denken und verfällst nicht in den Fehler (siehe unten) immer zum richtigen Zeitpunkt investieren zu wollen. Ein Fonds besteht aus vielen unterschiedlichen Aktien – je nachdem welchen Fonds du wählst. So ist das Risiko schon breit gestreut. Achte aber auf die Kosten – da gibt es grosse Unterschiede.

Mein Fondssparplan läuft im Moment noch bei Postfinance – ich bin aber auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Wenn du Tipps hast, die Kommentarspalte wartet.

P2P

Um nicht gänzlich von der Börse abhängig zu sein, ist es sinnvoll, sich nach Anlagen ausserhalb der Börse umzusehen. Eine Idee sind hier sogenannte P2P Plattformen. Da vergeben Privatanleger Kredite an Private oder Firmen. Und das verläuft dazu noch antizyklisch zur Börse. Wenn es der Börse schlecht geht, boomt der P2P-Markt.

Ich investiere im Moment mit Bondora Grow & Go. Da wird im Moment dein angelegtes Geld mit 6.75 % verzinst.

Vorteil: keine Mindesteinzahlungen. Du kannst also schon mit 1.- beginnen und schauen, ob das etwas für dich ist.

Und: mit diesem Link* bekommst du 5 Euro Startguthaben geschenkt!

Weitere Möglichkeiten

Nebst diesen Dingen zum Anfang geht es natürlich noch weiter:

  • Aktien – vergiss aber nicht zu diversifizieren
  • ETF’s – an der Börse gehandelte Fonds
  • Immobilien – wenn du das Kleingeld hat
  • Kryptowährungen – als Diversifikation, nicht als Hauptanlage! Sonst kannst du auch gleich Lotto spielen

Über all diese Punkte folgen in der Zukunft hier noch Beiträge – bleib mir also treu.

sinnvoller Vermögensaufbau - nicht nur Sparen
Etwas Sparen solltest du schon – aber Anlegen macht mehr Sinn

Fehler, die du dabei machen kannst

Du investierst gar nicht erst. Viele Beginner machen den Fehler, auf den richtigen Zeitpunkt warten zu wollen. Oder ewig lange das richtige Produkt zu suchen. Das ist wie mit Kinder kriegen – den richtigen Moment zu finden fühlt sich selten wirklich gut an – mach es einfach und sei dann glücklich.

Wenn du dabei nicht das grosse Ganze im Blick hast, kann folgendes durchaus passieren: Du streust deine Anlagen und Investments nicht ausreichend.

Gerade mit einer unzureichenden Streuung läufts du Gefahr, ständig umzuschichten. Dabei geht gerne vergessen, dass das immer wieder Kosten verursacht. Und du im falschen Moment Analgen, Aktien oder Investitionen abstösst und dabei Verluste einfährst.

Du hast zwar ein gutes und ertragreiches Portfolio, aber hast auf der anderen Seite noch immer Schulden, die mit ihren Zinsen deine Rendite auffressen. Das würde wenig Sinn machen.

Du hast keine Reserve – und nun gibt es einen Börsencrash, eine Finanzkrise oder ähnliches. Oder du verlierst zum Beispiel deinen Job. Dann musst du eventuell deine Anlagen zum schlechtesten Moment veräussern. Darum: habe immer etwas auf der Seite.

Deine Anlagen haben hohe Kosten. Renditen sind immer nur Prognosen. Es kann auch sein, dass du keine, oder nur kleine Gewinne machst. Die Kosten sind aber trotzdem da. Und fressen das auf, was noch da ist. Darum: schaue immer auch auf die Kosten, nicht nur die erwarteten Gewinne.

Du lässt dich von unseriösen Angeboten verlocken. Versprechungen wie: hohe Renditen ohne Kosten, oder kein Risiko bei 10 % Rendite. Nichts ist gratis. Und wenn etwas unglaublich gut erschient, frage dich, ob das Sinn macht. Schaue, was andere für Erfahrungen gemacht haben. Blogs wie diesen hier gibt es viele – wir nehmen die Angebote für dich auseinander.

Fazit – sinnvoller Vermögensaufbau

Gar nicht so schwierig, oder? Wichtig ist, nicht alles auf eine Karte zu setzten. Sich bewusst sein, was man da macht und keine Angst hat – das ist nämlich alles gar nicht so kompliziert.

Wichtig ist, dass du verstehst, das es ein langfristiges Spiel ist. Und gewinnen tut der, der am ersten anfängt – dann hat das Geld nämlich mehr Zeit um zu wachsen.

Hast du schon mit deinem Vermögensaufbau angefangen? Wie kommst du woran?

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